Grüner Frühstücks-Smoothie

Bislang hat mich die omnipräsente Smoothie-Mania völlig kalt gelassen. Im Allgemeinen esse ich nämlich lieber als dass ich trinke – jedenfalls Gemüse. Da ich aber auch ein echter Frühstücksmuffel bin – jedenfalls vor 10:30 Uhr – fand ich die Idee eines trinkbaren Energiespenders für den Arbeitsvormittag gar nicht so reizlos. Ich schmiss also möglichst viel Gesundheit, möglichst wenig Fett und ebenso wenig Zucker in meinen Mixer und – surprise, surprise! – war vom Ergebnis wirklich begeistert. Seither wechsele ich zwischen verschiedenen Energieboostern wie Low-carb-Früchtemüsli und verschiedenen Smoothies ab, die sich prima transportieren lassen und fühle mich irgendwie wahnsinnig gesund. Die Dinger machen satt und glücklich und geben einem das Gefühl, sich selbst was Gutes zu tun.

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Scones mit Maismehl und Pekannüssen

Meine erste Scone-Erfahrung ist Jahre her und hat mich nachhaltig beeindruckt. Nach meinem Abitur 1989 unternahm ich mit meiner Mutter zusammen eine Reise durch Frankreich und England. Wir warfen unser kleines Zwei-Frauen-Zelt ins Auto und fuhren los. Eigentlich ist diese Reise es wert nicht nur als Nebensatz in einem Scone-Post aufzutauchen, aber für heute muss das reichen. Schließlich also über´n Kanal und in England angekommen, waren wir nach dem Seafood-Paradies Frankreich über das sowohl kulinarische als auch klimatische Angebot auf der Insel zunächst etwas enttäuscht. Doch beides änderte sich zu unseren Gunsten. Nachdem ich nämlich meinen ersten Cream-Tea in Salisbury zu mir genommen hatte, war ich verloren -und komplett begeistert. Warme, buttrige Scones mit Clotted Cream, Butter und Erdbeerkonfitüre – der helle Wahnsinn!! Dazu gab es Tee, dem ich damals jedoch nur wenig Aufmerksamkeit schenkte. Fortan ernährte ich mich auf britischem Boden ausschließlich von Fish & Chips und Cream Tea – zugegebener Maßen ernährnungsphysiologisch nicht gerade eine Offenbarung. Geschmacklich dafür um so mehr. (Liebe Briten, inzwischen habe ich auch euer übriges kulinarisches Angebot sehr zu schätzen gelernt und bin ein großer Fan.)

Diese Scones sind ebenso lecker wie meine Erinnerung, mit gehackten Pekannüssen und – dies allerdings völlig unbritisch –  einem dicken Guss aus Sahne und Puderzucker.

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Echte Laugenbrezeln

Wenn man, so wie ich, in Freiburg aufgewachsen ist, dann ist man nicht nur in einer wirklich schönen Stadt aufgewachsen, sondern zudem mit wirklich guten Laugenbrezeln. Das, so habe ich Jahre später feststellen müssen, ist allerdings nicht jedem vergönnt. Liebe Frankfurter, ich muss jetzt mal was loswerden. Ihr könnt Apfelwein – keine Frage. Eure Grie Soß ist echt toll. Und die Bethmännchen sind auch nicht zu verachten. Aber – diese Brezeln. Muss das wirklich sein!? Meine erste Frankfurter Brezel-Erfahrung machte ich auf der Zeil an einem Stand mit diversen Backwaren. Mich, als Freiburger Brezel-Naivchen (Ha!), lachten spontan die riesigen hiesigen Laugenbrezeln an. Voller Freude biss ich also in das dicke (im Allgemeinen weiche) Ende…und musste – ganz spontan – husten und…dringend etwas trinken. Ok, das ist jetzt ein wenig fies. Aber, werte Frankfurter, im Vergleich zu Freiburg seid ihr sowieso größer, schneller und weiter. Ich denke, ihr verkraftet die Brezel-Pleite – ganz locker.

Für alle Exil-Freiburger und sonstigen Brezel-Liebhaber stelle ich hier ein Rezept für wirklich richtig gute Laugenbrezeln vor. Selbst meinen Kindern, die echte Frankfurter sind, hat´s geschmeckt!

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Fluffige Süßkartoffel-Brötchen (Sweet Potato Dinner Rolls)

Diese Brötchen sind unglaublich weich  und durch die Zugabe von Süßkartoffeln werden sie besonders locker. Außerdem schön hellorange..:-). Mir schmecken sie noch warm mit einem Stück Butter am allerbesten – zu einem großen Salat – Yum! Zum Frühstück mit Marmelade aber auch nicht schlecht. In jedem Fall gehen sie weg wie warme Semmeln – Ha! Das musste jetzt sein.

Ganz ähnliche Brötchen habe ich vor einer ganzen Weile veröffentlicht. Allerdings hatte ich damals Kartoffelpüreeflocken verwendet. Da ich noch einige Süßkartoffeln vorrätig hatte, habe ich es dieses Mal damit versucht. Und bin begeistert. Wirklich lecker – und diese Farbe….

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Frühstücks-Cookies oder auch: Pocket-Müsli (Breakfast-Cookies)

Ich finde Frühstück großartig – aber in der Regel nicht vor 10 Uhr. Meist verlasse ich also (mit Ausnahme einer schnell getrunkenen Tasse schwarzem Kaffee) gänzlich nüchtern das Haus. Auch meine Kinder sind alltags nicht die großen Frühstücker. Daher kommen uns diese Frühstückskekse wirklich gelegen. Denn zwischen 9 und 10 Uhr fängt mein Magen an ungute Geräusche von sich zu geben. Dann suche ich sämtliche Taschen, Schubladen und Schränke nach Essbarem ab. In der Regel finde ich einen nicht mehr ganz frischen Schokoladen-Riegel, eine ebenso unappetitliche Banane oder halte mich an der Süßigkeiten-Kiste schadlos, die bei uns im Sozialraum versteckt ist. Ihr könnt mir glauben, was auch immer ich dann zu mir nehme – in den meisten Fällen folgt Reue und Unzufriedenheit. Diese Cookies sind die Rettung: Gesund, lecker, sättigend und leicht transportierbar. Sie enthalten sämtliche Zutaten, die wir an Müslis so lieben: Haferflocken, Äpfel, Bananen, Nüsse (in Form von Nussbutter), Trockenfrüchte und außerdem etwas braunen Zucker….

Einmal gebacken hat man die ganze Woche ausgesorgt. Den Kindern schmeckt´s auch.

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Sonntagsfrühstück: Klassische Pancakes mit Bacon und Ahornsirup

Pancakes sind die luftige Variante zu unseren guten alten Pfannkuchen. Ich mag beide gleichermaßen. Heute stelle ich euch ein Rezept für ganz einfache, klassische Pancakes vor – am besten mit Bacon und (warmem !!) Ahornsirup servieren. Pancakes waren hierzulande in der Vergangenheit ja eher als ungesundes, fettes amerikanisches Trashfood verschrien, sind aber aktuell im Kommen und schon fast salonfähig. Das erste Mal begegnete ich diesen Dingern in den Siebzigern in den USA und war völlig fasziniert, dass es Menschen gibt, die einen ganzen Turm Pfannkuchen zum Frühstück verspeisen und dabei für den Rest des Tages tatsächlich handlungs- und bewegungsfähig bleiben- und, ich wollte unbedingt probieren… . Am Turm scheitere ich noch heute, aber ein bis zwei selbstgemachte Pancakes mit warmem Sirup, Butter und Bacon finde ich unglaublich lecker. Das perfekte Winter-Sonntagsfrühstück. Oder Mittagessen. Oder Abendessen.

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Brioche – light

Also, dieser Titel ist in der Tat etwas irreführend. Denn, wenn man mit „light“ mager, fade, geschmack- und genusslos verbindet, dann beschreibt der Titel das folgende Rezept nicht einmal annähernd. Den Ausdruck“light“ habe ich hier nur deshalb verwendet, da reguläres Brioche (und ich liebe Brioche..) so ungefähr zur Hälfte aus Butter besteht (und dagegen ist nun wirklich nichts, aber auch gar nichts einzuwenden, aber die Folgen eines täglichen Verzehrs möchte ich – und das im wahrsten Sinne des Wortes – nun wirklich nicht tragen..) und diese Version dagegen ein wahres Unschuldslamm von Brot ist. Dennoch haben wir es hier mit einem wunderbar weichen, luftigen und – ja, auch buttrigem Gebäck zu tun. Ihr werdet schon sehen.

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