Kinderessen: Käsemacaroni (Mac´ n´ Cheese)

Dieses Gericht ist ernährungsphysiologisch echt ´ne Niete: high in carbs, high in fat, low in Basllaststoffen und definitiv low in Vitaminen – Aber: Es ist echt lecker und absolut kindersicher.  Da gibt´s kein Gemecker und Gejaule – und alleine dafür nehme ich die ganze Fragwürdigkeit zumindest etwa einmal monatlich gerne in Kauf. Nach dem Essen werden die Kids dann zum Gemüse einkaufen geschickt – zu Fuß…;-) Wen das schlechte Mama-Gewissen trotzdem noch plagt, serviert einfach einen großen Teller Salat dazu, dann relativiert sich die ganze Sache schon wieder. 
Zu den Zutaten:
Wir brauchen natürlich Macaroni und jede Menge Käse. Klassischerweise nimmt man den orangen Cheddar, aber ihr könnt auch Reste nehmen oder eine Mischung – Hauptsache der Großteil besteht aus Schnittkäse, also festem Käse (Gouda, Emmentaler, Cheddar etc.). Ein wenig Parmesan dazu ist auch nicht schlecht. Außerdem brauchen wir Butter, Ei, Mehl und Milch. Zum Würzen Senfpulver oder scharfer Senf, Salz und Pfeffer.
Das Originalrezept habe ich aus dem Buch „The Pioneer Woman Cooks – Recipes from an accidental Country Girl“ von Ree Drummond. Ich habe es ein klein wenig verändert.

Das Rezept

Kinderessen: Käsemacaroni (Mac´n´Cheese)

Die Zutaten

500 g Macaroni
1 Ei
60 g Butter
2 leicht gehäufte El Mehl
600 ml Vollmilch
2 Teel. Senfmehl oder scharfer Senf
450 g Käse (s. o.)
1 Teel.Salz
1 gute Prise frisch gemahlene Muskatnuss
schwarzer Pfeffer

Die Zubereitung

Ofen auf 180°C vorheizen (Ober- und Unterhitze).
Die Macaroni etwa 5 Minuten in kochendes Wasser geben. Sie sollen nicht fertig garen. Abgießen und zur Seite stellen.

Den Käse reiben.

Eine große Auflaufform einfetten. Das Ei kurz mit der Gabel verschlagen.

(So sieht ein schönes Mac´n´Cheese mise-en-place aus.,,;-))

In einem großen Topf Butter schmelzen lassen.

Mehl dazugeben und verrühren.

Die Mehlschwitze etwa drei Minuten unter rühren köcheln lassen. Sie sollte nicht zu braun werden.

Milch dazu gießen.

Senfmehl oder Senf dazugeben.

Verrühren und ca. 5 Minuten unter Rühren köcheln lassen bis die Sauce deutlich eingedickt ist.

Vom Herd nehmen. Etwas von der Bechamel-Sauce langsam zum verquirlten Ei geben, gut verrühren…..

….und zurück in den Topf geben.

Etwa 400 g des geriebenen Käses zur Bechamel geben……

….und verrühren bis der Käse vollständig geschmolzen ist.

 Zwischendurch Muskat, Salz und Pfeffer einrühren.

Nun die halbgaren Macaroni dazugeben…..

….und alles gut vermischen.

Die ganze Pampe in die vorbereitete Auflaufform füllen.

Den Rest Käse darauf verteilen.

Und ab in den Ofen damit. Etwa 20-25 Minuten auf der mittleren Einschubleiste goldbraun backen.

Fertig!

Lecker!

Enjoy und bleibt trotzdem süß!

Saftiger Nusskuchen mit Schokostreuseln

Heute wollte ich mal wieder sowas richtig Einfaches backen. Kein Firlefanz, keine fancy Brownies oder fudgy pudgy Blondies und auch keine chewy Cookies. Nein, ich wollte Nusskuchen backen! Einen schlichten, saftigen Nusskuchen. Bei Nusskuchen kommt mir sofort meine Großmama in den Sinn. (Ich bin sicher meinen Schwestern geht es genauso.) Als wir Kinder waren und unsere Großmama noch weit von Freiburg entfernt wohnte, bekamen wir zu jedem Geburtstag ein Päckchen mit Geschenken und….Nusskuchen! Ich kann mich an kein einziges Geschenk erinnern, habe aber noch eine recht lebhafte Vorstellung vom Aussehen und Geschmack des begehrten Nusskuchens. Das weit gereiste Teil war saftig, ein bisschen fudgy (wir sagten „knatschig“) und mit einer dicken Schicht Schokolade überzogen. Unglaublich lecker! Und genau diesen Nusskuchen wollte ich heute backen. Ich nahm mir also die alte Rezept-Kladde von Großmama (die ich glücklicherweise geerbt habe) zur Hand, voller Tatendrang und Nusskuchen-Optimismus….Doch, was musste ich feststellen? Meine liebe Großmama hat im Laufe ihres Lebens etwa zehn verschiedene Nusskuchen-Rezepte gesammelt, die zwar alle brav durchnummeriert wurden, aber nicht preisgaben, welches denn nun das Lieblingsstück aus meiner Kindheitserinnerung in sich barg. Na gut, nur ein wenig entmutigt, las ich mir also die zahlreichen Alternativen durch, verließ mich auf meine nicht ganz unerhebliche Backerfahrung und entschied mich schließlich für Nusskuchen Nummer 1. Wie könnte es auch anders sein?! Volltreffer! Ich konnte es mir zwar nicht verkneifen, einige kleinere Änderungen am Rezept vorzunehmen, aber – ich bin sicher – das Ergebnis wird eines Tages zu Kindheitserinnerungen meiner Kinder führen.

Einige kurze Worte zu den Zutaten:

Hier das Original – Rezept:

(Bitte den kleinen aufgeklebten Ausschnitt nicht übersehen: „Nußkerne, um die Weihnachtszeit in der Küche viel gebraucht, lassen sich sehr leicht von der Haut befreien, wenn man sie einige Zeit in lauwarme Milch legt.“ – Hört, hört – also, das habe ich bis jetzt noch nie gehört. Hat sich wohl nicht durchgesetzt…. Aber ich werde es beizeiten ausprobieren und das Ergebnis hier mitteilen. Würde es bei Haselnüssen klappen, wäre ich echt begeistert…. Hat jemand von euch Erfahrung bezüglich Nüssen und lauwarmer Milch, bitte unbedingt Kommentar hinterlassen.)
Jetzt aber die Zutaten:
Nüsse. Ich habe hier eine Mischung aus Haselnüssen und Walnüssen verwendet. Jede andere Kombination funktioniert aber auch. Dann benötigen wir noch Mehl, Butter, Zucker, Eier, etwas Sahne, Vanillinzucker, Zimt und Schokostreusel. Für den Guss noch mehr Schokolade, je nach Vorlieben. Ich habe eine Mischung aus dunkler und Vollmilch-Schokolade verwendet und außerdem noch „Drizzel“ aus weißer Schokolade. Ein paar Haselnussblättchen als Deko und – fertig.

Das Rezept

Saftiger Nusskuchen mit Schokostreuseln

Die Zutaten

200 g Haselnüsse
100 g Walnüsse
200 g Mehl
8 g Backpulver
1 Prise Zimt
1 Prise Salz
250 g Butter
375 g Zucker
1 P. Vanillinzucker
6 Eier (Bio, Größe M)
2 Schuss Sahne
100 g Schokostreusel
Guss
200 g Schokolade (Vollmilch, Zartbitter)
50 g weiße Schokolade
Haselnussblättchen

Die Zubereitung

Ofen auf 180°C vorheizen. (Ober- und Unterhitze)
Form (große Kastenform, Kranzform, Bundtform etc.) gut einfetten.
Nüsse in der Küchenmaschine mahlen. Beiseite stellen.
Butter in eine große Rührschüssel geben.
Dann Zucker und Vanillinzucker dazu.
Etwa 3 – 5 Minuten rühren bis alles hell und fluffig ist.
Jetzt die Eier nach und nach dazurühren (immer zwei auf einmal) bis die Masse eine mayonnaiseartige Konsistenz hat. (Manchmal gerinnt der Teig an dieser Stelle etwas. Das ist nicht schlimm.)
Die gemahlenen Nüsse in einer separaten Schüssel…..
…..mit dem Mehl, Salz und Backpulver mischen.
Zimt dazugeben…..
…. und abwechselnd mit der Sahne zur Buttermischung rühren (mit der Mehlmischung beginnen und enden).
Die Schokostreusel dazugeben…..
…..und mit einem Gummispatel vorsichtig unterrühren.
In die vorbereitete Form füllen…..
….und auf der mittleren Einschubleiste etwa 50-60 Minuten backen. (Im letzten Backdrittel evtl. mit Alufolie abdecken, falls die Oberfläche zu dunkel wird.)
Ca. 15 Minuten auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Dann auf ein weiteres Kuchengitter aus der Form stürzen.
Und vollständig abkühlen lassen.
Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen.
Ein Stück Backtrennpapier unter den Kuchen legen….
….und einen teil der geschmolzenen Schokolade darüber gießen.
Den Rest mit einem Pinsel verteilen, so dass die ganze Oberfläche bedeckt ist.
Kurz abkühlen lassen, dann mit Haselnussblättchen bestreuen.
Ca. 20 Minuten fest werden lassen. Dann die weiße Schokolade in der Mikrowelle (in 30-Sek.-Intervallen bei 600 Watt) schmelzen lassen.
Über den Kuchen drizzlen.
Jetzt den Guss fest werden lassen. Fertig!
Das ist lecker!!
Enjoy und bleibt süß!

Schnelle Low-Carb-Superbowl

Ebenso gerne wie ich Cookies und Kuchen esse, mag ich Gemüse und Salat. Und es schadet weder der Gesundheit noch der Fitness oder der Figur hin und wieder auf ein paar Kohlenhydrate zu verzichten. Also möchte ich euch – ganz Trend-bewusst – heute ein schnelles, leckeres Ein-Personen-Low-Carb-Abendessen (der Rest der Familie sträubt sich noch….) vorstellen. Ist wirklich keine große Sache, es im Repertoire zu haben, schadet aber nicht.
Ich werde hier keine genauen Zutatenangaben machen, aber ein paar kurze Worte:
Wir brauchen Salat (was auch immer ihr bevorzugt) und Gemüse. Ich habe hier Blumenkohl und Kürbis verwendet, Brokkoli, Zucchini, Süßkartoffel, Rote Beete oder Topinambur etc. geht natürlich auch. Außerdem brauchen wir Gurke, Tomate und nach Belieben Champignons. Und ca. 150 g Puten- oder Hähnchenbrust. Zum Toppen gerne noch Samen oder Nüsse, etwas Essig und Öl oder Hüttenkäse. An Gewürzen habe ich hier Ras-el-Hanout, Salz und Pfeffer genommen.

Das Rezept

Schnelle Low-Carb-Superbowl

Die Zutaten

s.o.

Die Zubereitung

Ofen auf 200°C (Umluft) vorheizen.
Gemüse putzen, waschen und in grobe Stücke schneiden.
Gewürz (z.B. Ras-el-Hanout) zugeben,…..
……vermischen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Evtl. mit Olivenöl beträufeln.
In den Ofen schieben (mittlere Einschubleiste) und ca. 20 Minuten rösten lassen.
In der Zwischenzeit Salat waschen, etwas zerpflücken und auf einen Teller geben. (Hier habe ich noch etwas Rotkohl dazugegeben.)
Gurken und Tomaten dazuschnippeln.
Evtl. Pilze in Scheiben schneiden und auf den Salat geben.
Fleisch in wenig Fett anbraten bis es durch ist. Während des Bratens mit Salz und Pfeffer würzen.
Fleisch in Streifen schneiden…..
….und auf dem Salat verteilen.
Wenn das Gemüse richtig schön gebräunt und bissfest ist, aus dem Ofen nehmen…..
…..und auf den Salat geben.
Fertig! Mit Essig, Öl (ich empfehle einen Schuss Kürbiskernöl) oder Hüttenkäse, Salz und Pfeffer würzen. Evtl mit Samen oder Nüssen aufpeppen.
Bei mir diesmal mit Hüttenkäse. Lecker!
Enjoy und bleibt trotzdem süß!

Cookies mit Pistaziencreme, weißer Schokolade und Kirschen

Also, ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich bin völlig hingerissen von süßer Pistaziencreme. Wirklich völlig – ich bin ihr geradezu verfallen und habe sie mir bereits zwischen Cookies gestrichen, aufs Brot geschmiert und auch pur gegessen. So gut. Da lag der Gedanke natürlich nahe, diese wunderbare, grüne Creme nicht nur auf die Cookies zu streichen, sondern sie gleich im Teig zu verarbeiten. Und – was soll ich euch sagen? Auch verarbeitet verliert die Creme nichts von ihrem Charme. Dazu noch jede Menge weiße Schokolade und getrocknete Kirschen und die ganze Sache wird ziemlich unwiderstehlich. Aber, seht selbst und, vor allem, probiert´s aus!

Zu den Zutaten:
Wie gesagt brauchen wir Pistaziencreme. Die gibt´s in den meisten Supermärkten (im Nutella-Regal). Ich habe hier „Süße Pistaziencreme von Regusto“ verwendet. Die ist der Hammer. Es gibt aber auch z.B. eine Eigenmarke von Rewe, die ich fast genauso gut finde.
Ansonsten benötigen wir wie üblich Butter, Zucker (weiß und braun), Sirup, Eier, Vanilleessenz (oder Vanillezucker), Mehl, Backnatron (Baking Soda), Stärke und Salz. Dazu kommen noch gehackte weiße Schokolade oder weiße Chocolate Chips und getrocknete Kirschen. Yummy!

Das Rezept

Cookies mit Pistaziencreme, weißer Schokolade und Kirschen (ca. 20 Stck.)

Die Zutaten

125 g Butter
100 g Zucker
100 g brauner Zucker
1-2 Teel. Zuckerrübensirup (hell oder dunkel; ich habe Hellen verwendet)
1 Ei (Größe M)
1 Eigelb (Größe M)
2 Teel. Vanilla-Extract oder 1 Päckchen Vanillezucker
130 g Pistaziencreme
280 g Mehl
1 Teel. Backnatron (baking soda)
1 Teel. Stärke
Prise Salz
200 g gehackte weiße Schokolade oder weiße Chocolate Chips
70 g getrocknete Kirschen, halbiert

Die Zubereitung

Butter in eine Rührschüssel geben.
Beide Zuckersorten und Sirup dazugeben…..
….und ca. 3 Minuten hell und luftig rühren.
Ei, Eigelb und Vanille dazugeben.
Gut verrühren.
Und jetzt: das Highlight! Pistaziencreme in die Schüssel geben.
Kurz einarbeiten.
In einer separaten Schüssel Mehl, Soda (Backnatron), Stärke und Salz mischen und zum Teig geben.
Kurz verrühren.
Weiße Schokolade……
und getrocknete Kirschen dazugeben.
Kurz mit einem Teigschaber einarbeiten.
Evtl. in eine kleinere Schüssel umfüllen, mit Folie abdecken und…..
…..über Nacht (oder mindestens 3 Stunden) in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag ca. 10 Minuten vor Verarbeitung aus dem Kühlschrank holen und Ofen auf 180°C (Umluft) vorheizen.
Ca. Golfball-große Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
Für 8 – 10 Minuten in den Ofen (mittlere Einschubleiste) geben. Ich mag meine Cookies gerne richtig fudgy und weich. Wenn ihr sie etwas knuspriger mögt, lasst ihr sie einfach etwas länger im Ofen – aber Vorsicht, sie backen nach der Backzeit noch etwas weiter.
Etwa 10 Minuten auf dem Blech auskühlen, dann auf einem Kuchengitter völlig auskühlen lassen. Die Cookies bleiben länger weich und chewy, wenn ihr sie während des Abkühlens mit einem Küchentuch abdeckt, aber meist überleben sie den ersten Tag sowieso nicht und dann spielt es keine Rolle……
Hier seht ihr links die sehr weich gebackenen und rechts einige Cookies, die ich länger im Ofen hatte.
Beides lecker!
Noch ein paar Innenansichten….
Ok, ich denke jetzt seid ihr überzeugt, oder?!
Enjoy und bleibt süß!

Lieblingslinsen

Heute möchte ich euch meine Lieblingslinsen vorstellen. Ich bin ein ganz großer Hülsenfrüchte-Fan und von DEN Lieblingslinsen zu sprechen, ist eigentlich falsch, denn es gibt unzählige Linsengerichte, die ich alle gleichermaßen schätze. Dennoch hat dieses Rezept einen besonderen Stellenwert, da ich es schon seit über 30 Jahren zubereite und damit wohl meine ersten Linsenerfahrungen gemacht habe. Wäre das damals schiefgegangen, hätte ich echt was verpasst…
Das Rezept ist simpel, schnell zubereitet und ernährungsphysiologisch wahrscheinlich nicht  gänzlich uneingeschränkt zu empfehlen, aber immerhin die Linsen sind megagesund!! Und alles zusammen ist wirklich megalecker!
Das folgende Bild lässt einen auch nicht gerade spontan ausrufen: „Oh ja, das muss ich unbedingt kochen!“, aber – hey – don´t judge a book by its cover (Das hatte ich übrigens etwa zeitgleich mit meiner initialen Linsenerfahrung auf mein Federmäppchen geschrieben. – Und, nein, die Linsen hatte ich dabei damals nicht im Sinn…..).
Ein paar Worte zu den Zutaten.
An erster Stelle benötigen wir natürlich Linsen. Ich habe hier getrocknete Pardina-Linsen verwendet. Berg- oder Chateau-Linsen sind aber ebenso geeignet. Auch Tellerlinsen könnt ihr nehmen, dann verlängert sich allerdings die Garzeit etwas. Dosenlinsen mit oder ohne Suppengrün sind auch ok. In dem Fall sollten 2-3 große Dosen verwendet werden.
Weiter brauchen wir Butterschmalz (Butter geht auch.), Zwiebeln, Ketchup, evtl. HP-Sauce, Sahne, evtl. Curry-Pulver und Salz und Pfeffer. Außerdem ganz wichtig: Matsaman Curry Paste. Die bekommt ihr im Asialaden bei den Thai-Gewürzpasten. Wenn der heute nicht auf eurem Weg liegt, nehmt einfach rote, grüne oder gelbe Thai-Currypaste (je nach gewünschter Schärfe; rot ist am hottesten). Die gibt´s inzwischen in fast jedem Supermarkt.

Zum Servieren evtl. Basmati-Reis oder Nudeln.

Das Rezept

Lieblingslinsen (6 – 8 Portionen)

Die Zutaten

500 g getrocknete Pardina-Linsen (oder s.o.)
30 g Butterschmalz
2 große Zwiebeln
2 El Matsaman Curry-Paste (oder s.o.)
ca. 120 ml Ketchup
ein ordentlicher Spritzer HP-Sauce (optional)
300-400 ml Sahne (je nach Geschmack)
evtl. Currypulver
Salz und Pfeffer
Zum Servieren am besten Basmati-Reis, Jasmin-Reis oder Nudeln. Gerne auch frischen Koriander – wie meistens.

Die Zubereitung

Die Linsen in einem Sieb unter laufendem Wasser waschen und abtropfen lassen.
In einen  ziemlich großen Topf geben…..
…..mit Wasser auffüllen (das Wasser sollte etwa 5 cm über den Linsen enden).
In ca. 20-25 Minuten weich kochen und in ein Sieb abgießen. Nochmals mit kaltem Wasser abspülen. Beiseite stellen.
Zwiebeln schälen und fein hacken. Ich mach das meisten in der Küchenmaschine – aber Vorsicht, nicht pürieren. 
Butterschmalz in einer großen Pfanne bei mittelhoher Hitze schmelzen lassen.
Dann die Zwiebeln dazugeben.
Ca. 5-8 Minuten braten lassen, bis sie anfangen braun zu werden.
Curry-Paste dazugeben.
Nochmal ca. 2-3 Minuten weiterschmoren lassen.
Linsen dazugeben.
Kurz schmoren lassen, dann Ketchup…..
….und HP-Sauce unterrühren.
Jetzt die Sahne in Herzform dazugießen….;-)
Alles gut verrühren und zum Kochen bringen. 5 Minuten köcheln lassen.
Evtl. mit Curry und nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen.
Nochmal 2-3 Minuten weitergaren lassen.
Fertig! (Offenbar spreize ich meine Finger beim Fotografieren ziemlich affektiert ab…..)
Lecker, lecker, lecker! Besonders mit Reis. Ist aber auch prima als vegetarische „Bolo“ zu Nudeln. Oder einfach pur. Oder in Tacos oder Borritos oder oder oder…..
Gerne noch mit frischem Koriander bestreuen – ich habe leider gerade keinen.
Nicht schön, aber gut.
Enjoy und bleibt trotzdem süß!

Sandwich-Haferbrot mit Honig und Zimt

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Heute möchte ich euch ein weiteres Sandwichbrot aus dem Buch „The King Arthur Flour –  Baker´s Companion“ vorstellen. Ich habe es vor einigen Wochen das erste Mal gebacken und bin völlig begeistert. Das Brot ist wunderbar weich und schmeckt durch den braunen Zucker und Honig leicht süß. Am besten finde ich es noch lauwarm mit allem, was das Herz begehrt. Aber auch einige Tage nach dem Backen ist es noch frisch und besonders getoastet ein Genuss. Trotz der leichten Süße ist es nicht wirklich ein süßes Brot und nicht mit einem Hefezopf zu vergleichen. Es schmeckt einfach toll – sowohl herzhaft als auch süß belegt und ich habe noch nie vorher ein ähnliches Brot gegessen.
Die Zutatenliste ist etwas länger als bei den meisten anderen Broten, aber nicht übertrieben exotisch. Wir brauchen kochendes Wasser, Haferflocken (kernig oder fein – reine Geschmacksache), braunen Zucker, Honig, Butter, Salz und Zimt. Außerdem Weizen-Vollkornmehl, normales Mehl und Trockenhefe. Das Rezept ergibt zwei Laibe.

Das Rezept

Sandwich-Haferbrot mit Honig und Zimt (2 Laibe à ca. 500 g)

Die Zutaten

250 – 280 ml kochendes Wasser
100 g Haferflocken
110 g brauner Zucker
1 El Honig
60 g Butter
2 Teel. Salz
1 Teel. Zimt
1 El Trockenhefe
220 g Weizenvollkornmehl
500 g Mehl, Typ 405

etwas Butter zum Bepinseln

Die Zubereitung

2 Kastenformen (ca. 8 x 25 cm) einfetten. Evtl. den Boden mit Backtrennpapier auslegen.

Kochendes Wasser, Haferflocken, brauner Zucker, Honig, Butter, Salz und Zimt in eine große Rührschüssel geben……

…und verrühren.

Abkühlen lassen bis die Masse lauwarm ist.
Vollkornmehl, Mehl und Trockenhefe dazugeben und 7-10 Minuten mit dem Handrührer oder der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. Per Hand geht natürlich auch – dann etwa 10 Minuten kneten.

Teig in eine leicht gefettete Schüssel geben, locker mit eingefetteter Klarsichtfolie abdecken….

 …..und gehen lassen bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat.

Teig auf eine, evtl. leicht bemehlte, Arbeitsfläche geben und kurz durchkneten……

….und halbieren.

In die vorbereiteten Formen geben,…..

…..mit der Folie abdecken….

…..und gehen lassen bis sich das Volumen ordentlich vergrößert hat und die ganze Sache etwa so aussieht:

Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Brot im vorgeheizten Ofen (untere oder mittlere Einschubleiste) etwa 35-40 Minuten backen. Wenn das Brot zu früh zu dunkel wird, für den Rest der Backzeit mit Alufolie abdecken.

Zum Abkühlen auf ein Kuchengitter stellen, evtl. noch heiß mit flüssiger Butter bestreichen (Ich habe einfach ein Päckchen Butter aus dem Kühlschrank genommen und damit über das heiße Brot gestrichen.).

Nach zehn Minuten die noch warmen Brote aus den Formen stürzen.

Schmeckt prima noch lauwarm oder ganz abgekühlt!

Enjoy und bleibt trotzdem süß!

Blondies mit Milchschokolade und Giotto-Kugeln

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So meine Lieben, knappe zwei Wochen Süßi-Pause nach dem weihnachtlichen Plätzchen-Overkill und schon bin ich wieder bereit für fudgy-pudgy Blondies. Geht´s euch genauso?
Diese hier sind zu allem Übel auch noch chock-full mit Milchschokolade und Giotto-Kugeln. Ab-so-lut dekadent – und lecker! Und superschnell zusammengerührt. Die größte Herausforderung ist die Warterei bis die Dinger abgekühlt sind. Aber, hey, wir gehen in der Zwischenzeit einfach ´ne Runde joggen – dann schmeckt´s nochmal so gut. Also, ran an die Kitchen-Aids und rein in die Laufschuhe!
Die Zutaten:
Ich habe hier dunkel- und hellbraunen Zucker verwendet. Wie wir alle wissen, ist das mit dem dunkelmelassigen Zucker hierzulande nicht ganz so einfach. Also entweder ihr bestellt euch den online, oder bringt euch den von einer England- oder USA-Reise mit, oder ihr mischt herkömmlichen hellbraunen Zucker mit Melasse oder Zuckerrübensirup. Dafür von den gesamten 400 g Zucker (in dem Fall alles normaler brauner Zucker) 3-4 Esslöffel wegnehmen und durch Melasse oder eben dunklen Zuckerrübensirup ersetzen.
Die restlichen Zutaten sind unkompliziert. Butter, Mehl, Eier, Salz, Vanille (Essenz oder Pulver oder Zucker) und Backpulver. Zum Aufmotzen der ganzen Angelegenheit noch Milchschokolade und Giotto-Kugeln.
Außerdem benötigen wir unsere altbewährte 9×13-ich (20×30 cm)-Backform. Oder zwei kleinere Backformen oder so.

Das Rezept

Blondies mit Milchschokolade und Giotto-Kugeln

Die Zutaten

250 g Butter, Zimmertemperatur
200 g dunkelbrauner Zucker (s.o.)
200 g hellbrauner Zucker (s.o.)
1 El Vanille-Extract oder Vanillezucker
375 g Mehl
2 Teel. Backpulver
1 Teel. Salz
außerdem:
4 Rollen Giotto-Kugeln
150 g Michschokolade (oder jede andere Sorte), grob gehackt

Die Zubereitung

Backform fetten und mit Backpapier auslegen.
Ofen auf 180 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Die zimmerwarme Butter in eine große Rührschüssel geben.
Beide Zuckersorten dazu…..
…und ca. 3 Minuten hell und luftig schlagen.
Eier und Vanille zugeben. (Ich habe in diesem Schritt noch das Backpulver zugegeben, ist aber besser, wenn man es vorher mit dem Mehl mischt.)
Gut verrühren.
Dann das mit Salz und Backpulver vermischte Mehl dazugeben.
Und kurz verrühren.
Gehackte Schokolade und….
….Giotto-Kugeln…..
….vorsichtig mit einem Gummispatel einrühren.
Die Masse in die vorbereitete Form füllen……
…..und gleichmäßig verstreichen.
Für ca. 30-40 Minuten ab in den vorgeheizten Ofen damit. (Je nach Ofen etwas mehr oder weniger. Mehr eigentlich nicht, eher weniger.)
Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. (Jetzt stark bleiben und ab in den Wald!)
Und jetzt: YUM!
Enjoy und bleibt süß!