Haferflocken-Cookies mit Rosinen, Walnüssen und Honig (Oatmeal-Raisin Cookies with Walnuts and Honey)

Unter allen unzähligen Cookies, die ich in meinem Leben schon gebacken und gegessen habe, gehören diese hier zu meinen absoluten Favoriten. Das hier ist also ein echter Superkeks. Die Fähigkeiten, die ihn dazu auszeichnen, sind folgende: Kernigkeit (Hallo Haferflocke), Chewiness (Rosine und Honig!), Knackigkeit (den Walnüssen sei dank) und Würzigkeit (ein Hoch auf Zimt und Muskat). Wie es der Zufall will, ist der Herbst die perfekte Jahreszeit für dieses Ausnahme-Talent. Hier und heute lass ich keine Ausreden gelten. Also: Ran an die Schüsseln!

IMG_3561

Hier geht´s zum Rezept (jetzt NEU auch mit Print-Version):

Weiterlesen

Frühstücks-Cookies oder auch: Pocket-Müsli (Breakfast-Cookies)

Ich finde Frühstück großartig – aber in der Regel nicht vor 10 Uhr. Meist verlasse ich also (mit Ausnahme einer schnell getrunkenen Tasse schwarzem Kaffee) gänzlich nüchtern das Haus. Auch meine Kinder sind alltags nicht die großen Frühstücker. Daher kommen uns diese Frühstückskekse wirklich gelegen. Denn zwischen 9 und 10 Uhr fängt mein Magen an ungute Geräusche von sich zu geben. Dann suche ich sämtliche Taschen, Schubladen und Schränke nach Essbarem ab. In der Regel finde ich einen nicht mehr ganz frischen Schokoladen-Riegel, eine ebenso unappetitliche Banane oder halte mich an der Süßigkeiten-Kiste schadlos, die bei uns im Sozialraum versteckt ist. Ihr könnt mir glauben, was auch immer ich dann zu mir nehme – in den meisten Fällen folgt Reue und Unzufriedenheit. Diese Cookies sind die Rettung: Gesund, lecker, sättigend und leicht transportierbar. Sie enthalten sämtliche Zutaten, die wir an Müslis so lieben: Haferflocken, Äpfel, Bananen, Nüsse (in Form von Nussbutter), Trockenfrüchte und außerdem etwas braunen Zucker….

Einmal gebacken hat man die ganze Woche ausgesorgt. Den Kindern schmeckt´s auch.

img_0299

Hier geht´s zum Rezept:

Weiterlesen

Chocolate-Chip-Cookie-Bars mit Karamellschicht

Heute stelle ich euch ein neues Cookie-Bar-Rezept von mir vor. Es sollte süß und klebrig sein, aber nicht zu schokoladig und nicht zu aufwendig. Kurz entschlossen machte ich einen Chocolate-Chip-Cookie-Teig und füllte das Ganze dann mit einer Karamellschicht aus gekauften Karamellbonbons und etwas Sahne. Das Ergebnis entsprach ganz meinen Erwartungen. Beim nächsten Mal würde ich evtl. etwas Fleur de Sel auf die Karamellschicht streuen….

IMG_8899

Hier geht´s zum Rezept:

Weiterlesen

Biscoff-Cookies – zum Teil mit Nutella gefüllt und ein sehr kurzes Video

Ich hatte gar nicht vor dieses Rezept zu posten, da es ehrlich gesagt mehr der Resteverwertung diente. Daher gibt es dieses Mal auch nicht, wie sonst üblich, von Beginn an detaillierte Schritt-für-Schritt-Fotos. Als Ausgleich habe ich allerdings mein erstes 15-Sekunden-Zeitraffer-Video bei diesem Rezept gedreht, was ich gerne eurer Kritik ausliefere. Mein 14-jähriger Neffe Jacob hat mich von der Unumgänglichkeit solcher Videos überzeugt, ohne die man in den Weiten des WorldWideWeb als Foodblogger offenbar nicht mehr bestehen kann. Nachdem ich mich also mit Handy-Stativ eingedeckt und mit IMovie vertraut gemacht hatte, „drehte“ ich gestern mein erstes Video. Meine eigenen Kinder standen mir dabei mit Rat und Tat zur Seite und finden´s „nice“. Mehr Anerkennung als „nice“ geht dieser Tage kaum…

Zurück zum Rezept. Ich nenne es zwar „Biscoff-Cookiees“, aber tatsächlich habe ich sämtliche Reste süßer Aufstriche verwendet, die ich finden konnte: meine selbstgemachte Nutella, Biscoff, Pistaziencreme und Schokoladenaufstrich aus weißer Schokolade. Nach diesem Geständnis werdet ihr verstehen, warum ich mich ein wenig scheute diese gewagte Rezeptur ins Netz zu stellen und damit wilden Schmähungen auszusetzen. Allen Kritikern und Zweiflern sei gesagt: Probier es aus. Die Dinger schmecken gigantisch. Um das ganze irgendwie ad absurdum zu führen und habe ich einen Teil der Cookies in kleinen Muffinförmchen gebacken und mit Nutella gefüllt. Damit wäre so ziemlich die gesamte Bandbreite des Aufstrich-Regals vertreten. Get all your spreads in one….Cookie – oder so ähnlich.

Weiterlesen

Gefüllte Osterkekse mit Zitronenbuttercreme

Osterkekse – reloaded. Nachdem meine Tochter und ich uns bei den Osterkeksen mit Royal Icing so richtig bunt ausleben konnten, fehlte es uns irgendwann allerdings sowohl an Lust als auch an Royal Icing sämtliche Kekse zu dekorieren. Da standen wir also mit einem nicht unbeträchtlichen Rest an wunderbar knusprigen, buttrigen, aber etwas farblosen Osterkeksen. Das konnte so nicht bleiben! Zum Glück hatte ich noch einen Rest Vanille-Buttercreme im Kühlschrank, die ich für die Geburtstagstorte einer Kollegin gemacht hatte (Post folgt). Und, wie es der Zufall wollte, hatte ich aus den Eigelben, die bei der Buttercreme übrig blieben, ein Glas Lemon-Curd zusammengerührt, welches auch im Kühlschrank auf seinen Einsatz wartete. So war die Entscheidung schnell getroffen. Ich mache aus Vanillecreme und Lemon-Curd eine schnelle Zitronen-Buttercreme, fülle damit je zwei gleiche Kekse, schnell noch einen Zitronenguss zusammengerührt, Zuckerstreusel drauf und, was soll ich euch sagen, auf einmal sahen die Kekse gar nicht mehr farblos aus.
Zu den Zutaten. Also, das Rezept für den Teig findet ihr weiter unten oder hier. Bestrichen habe ich die Kekse mit einem einfachen Zitronenguss aus Puderzucker und Zitronensaft. Bei der Buttercreme wird es schon etwas aufwendiger. Ihr könnt statt dessen aber auch meine selbstgemachte Nutella, normale Nutella, Pistaziencreme oder, was euer Herz auch immer begehrt verwenden. Wenn ihr die Kekse mit Nutella füllt, würde ich für den Guss geschmolzene Schokolade statt Zuckerguss nehmen.
Den Lemoncurd könnt ihr entweder kaufen, selbst machen (aus den Eigelben, die bei der Zubereitung der Buttercreme übrig geblieben sind) oder einfach weglassen. Die Kekse werde dann zwar weniger zitronig, aber nicht weniger lecker schmecken. ich habe die Buttercreme mit einem Spritzbeutel auf die Kekse gegeben, ein Messer tut es aber auch.

Die Buttercreme ergibt mehr als ihr benötigt. Sie lässt sich aber prima zwei Wochen im Kühlschrank oder mehrere Monate im Tiefkühler aufbewahren. Einfach vor Verwendung auf Raumtemperatur bringen und nochmal einige Minuten cremig rühren.

Das Rezept

Gefüllte Osterkekse mit Zitronenbuttercreme

Die Zutaten

hier geht´s zum Keksrezept
Buttercreme
4 Eiweiß, Größe L

200 g Zucker
ca. 300 g Butter
1 Prise Salz
1 Teel. Vanille-Extrakt

Lemon-Curd
4 Eigelb
100 ml frisch gepresster Zitronensaft
75 g Zucker
60 g Butter

Außerdem
ca. 100-150 g Puderzucker
1-2 El Zitronensaft
Zuckerstreusel
evtl. Spritzbeutel und feine Stertülle

Die Zubereitung

Wir beginnen mit der Zubereitung der Buttercreme. Ich habe hier 10 Eiweiße verwendet, also wundert euch nicht, wenn es bei euch weniger ist.
Eiweiße und Zucker in eine große hitzebeständige Rührschüssel (oder einen Topf) geben….

…und über einem Wasserbad (das heiße Wasser darf den Boden der Schüssel nicht berühren) unter Rühren erhitzen bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.

Schüssel vom Herd nehmen und mit dem Handmixer oder dem Schneebesen der KitchenAid eine ganze Weile bei hoher Geschwindigkeit mixen bis die Masse glänzend weiß und abgekühlt ist. (ca. 10 Minuten)

Nach und nach die Butter in Stückchen einrühren bis sich nach ca. der gesamten Butterzugabe die Konsistenz plötzlich verändert und zu einer cremigen Masse wird. Wenn es so aussieht als würde die Masse gerinnen, einfach weiterrühren bis alles schön cremig ist. Da kann gar nichts schief gehen. (Ich habe am Ende der Butter-Zugabe vom Mixer-Einsatz zum Rühr-Einsatz gewechselt.)

Den Vanille-Extrakt und das Salz einrühren.

Die Buttercreme evtl. kurz kalt stellen (nicht länger als 20 Minuten, sonst wird sie zu fest.)

Für den Lemon-Curd Eigelbe und Zitronensaft in einer kleinen Schüssel gut verrühren und durch ein feines Sieb in eine hitzebeständige Schüssel gießen.

Butter und Zucker dazugeben und über einem heißen Wasserbad (s. o.) so lange rühren bis die Masse anfängt zu binden und fester zu werden. In ein Glas füllen…..

…..und abkühlen lassen.
Aus Puderzucker und Zitronensaft Guss herstellen. 
Jeweils zwei gleiche Kekse zusammenlegen und einen davon auf der Oberseite mit dem Guss bestreichen und mit Zuckerstreuseln dekorieren.
Erstmal eine kleine Menge der Buttercreme nach Geschmack mit 1-2 El Lemon-Curd in der KitchenAid oder mit dem Handmixer gut verrühren.
In einen Spritzbeutel füllen und auf die unglasierten Kekse spritzen (oder mit dem Messer aufstreichen).
Glasierte Kekse auflegen und leicht andrücken.
I like it!
Kekse evtl. kurz kühl stellen, damit die Creme etwas fest werden kann. (Die Kekse halten sich im Kühlschrank ne ganze Weile.)
Yum! Zitronig-cremig-lecker!!

Enjoy und bleibt süß!

Ich wünsche euch allen schöne Osterfeiertage!

Osterkekse mit Royal Icing

Gestern habe ich mit meiner Tochter diese niedlichen Osterkekse gemacht. Sie machen Spaß, schmecken buttrig-knusprig mit einem Hauch Orange und sind schön bunt. Warum also nicht mal Plätzchen zu Ostern? Ich denke, es spricht nichts dagegen. Wie seht ihr das?
Ich habe hier einen recht stabilen Mürbeteig zubereitet, der dennoch wunderbar knusprig ist. Ein wenig Orangenschale im Teig macht die ganze Sache irgendwie „österlicher“, finde ich. Ihr könnt aber auch meinen Allzweck-Mürbeteig oder jeden anderen favorisierten Mürbteig verwenden. Für diesen hier brauchen wir also Butter, etwas Palmin Soft, Zucker, Eier, Orangenschale, Vanille-Extrakt, Mehl, Backpulver, Salz und Milch. Butter und Fett sollten Zimmertemperatur haben. 
Für das Royal Icing habe ich dieses Mal eine Fertigmischung verwendet. Man muss nur noch Wasser dazumischen und fertig ist die ganze Angelegenheit. (Ich hab´s online bei Pati-Versand bestellt.) Ihr könnt natürlich auch jedes andere Royal Icing verwenden. Seht mal bei meinen Gewürzplätzchen mit Royal Icing  nach. Dort habe ich ein einfaches Rezept vorgestellt. Außerdem brauchen wir noch Lebensmittelfarben. Ich verwende Farbpasten von Wilton, aber jede andere Lebensmittelfarbe wird auch ok sein.Nehmt einfach, was euch gefällt. Dazu Einweg-Spritzbeutel und Tüllen für Royal Icing.

Das Rezept

Osterkekse mit Royal Icing

Die Zutaten

Mürbteig 1
250 g Butter
80 g Palmin Soft
300 g Zucker
Schale von einer halben Orange
2 Eier, Größe M
1 Teel. Vanille-Extrakt
600 g Mehl
3 Teel. Backpulver
1 Prise Salz
Mürbteig 2
300 g Mehl
200 g  kalte Butter
100 g Zucker
1 Teel. Vanille-Extrakt
1 Prise Salz
1 Eigelb
Dekoration
500 g Royal Icing-Mix oder s. o.
Lebensmittelfarben
Einweg-Spritzbeutel
Royal-Icing-Tüllen

Die Zubereitung

Ich stelle hier nur die Zubereitung des Mürbteigs 1 vor. (Bei Mürbteig zwei einfach aus allen Zutaten einen Mürbteig herstellen und kalt stellen.)
Zimmerwarme Butter und das Kokosfett in eine große Rührschüssel geben.
Zucker und geriebene Orangenschale dazugeben.

Mit dem Handrührer oder der KitchenAid geschmeidig rühren.

Eier und Vanille-Extrakt dazugeben….

….und gut verrühren.

In einer kleinen Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen und zur Buttermischung geben.

Kurz verkneten.

Halbieren, flach drücken, in Klarsichtfolie einpacken…..

…..und mindestens zwei Stunden (besser über Nacht) in den Kühlschrank legen.

Im Anschluss Ofen auf 180°C vorheizen und den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ca. 4 mm dick ausrollen….

……Kekse ausstechen…..

….auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen….

….und im heißen Ofen ca. 10 Minuten goldgelb backen.

Kurz auf dem Blech, dann auf einem Kuchenrost vollständig auskühlen lassen.

Royal Icing nach Packungsanweisung oder Rezept zubereiten. Kleine Schüsselchen mit verschiedenen Farben und Spritzbeutel mit unterschiedlichen Tüllen vorbereiten…

Jeweils eine kleine Menge Royal Icing mit Lebensmittelfarbe vermischen. Evtl. mit etwas Wasser verdünnen (wenn das Royal Icing zu fest ist).

In die vorbereiteten Spritzbeutel füllen und einige „Testkekse“ dekorieren.

Wenn das gut geklappt hat, kann´s losgehen.

Trocknen lassen und verschenken oder selbst essen oder an die Wand oder den Osterstrauch hängen.
Schön! und lecker!
Enjoy und bleibt süß!

Haferflocken-Chocolate Chip Cookies mit Pekannüssen

Cookies gehen immer. Chocolate-Chip-Cookies gehen noch häufiger. Heute stelle ich euch eine Variation mit Pekannüssen und gemahlenen Haferflocken vor. Sehr lecker – ein bisschen knusprig, ein bisschen kernig und in der Mitte noch schön weich. So, wie wir es gerne haben, nicht wahr?!
Zu den Zutaten:
Wir brauchen Haferflocken, in der Küchenmaschine mittelfein gemahlen. Hafermehl oder -schrot geht bestimmt auch. das habe ich aber noch nicht ausprobiert. Außerdem Mehl, Back-Natron (baking soda), Salz, Butter, braunen Zucker, Zucker, Vanille-Extrakt und ein Ei. Dazu noch Zartbitter-Schokolade und Pekannüsse. 

Das Rezept

Haferflocken-Chocolate Chip Cookies mit Pekannüssen

Die Zutaten

125 g Haferflocken
125 g Mehl
ein knapper Teel. Back-Natron
1 Prise Salz
180 g Butter
100 g brauner Zucker
100 g Zucker
1 1/2 Teel. Vanille-Extrakt
1 Ei, Größe L
100 g Zartbitter-Schokolade
100 g Pekannüsse

Die Zubereitung

Ofen auf 190°C (Umluft) vorheizen.
Haferflocken in der Küchenmaschine zu grobem Mehl mahlen. Beiseite stellen.
In einer separaten Schüssel Mehl, Back-Natron und Salz vermischen. Beiseite stellen.
Butter, beide Zucker und Vanille in eine Rührschüssel geben und mit der Rührmaschine hell und cremig schlagen.
Ei dazugeben und gut verrühren.
Jetzt das Mehl dazugeben,….
…verrühren und Haferflocken dazugeben.

Kurz einrühre, dann die Schokolade hacken….

….und zum Teig geben.

 Dann die Pekannüsse grob hacken und auch dazugeben.

Kurz und gut vermischen.

Etwa Golfball-große Kugeln formen, auf ein vorbereitetes Backblech geben…..

….und im heißen Ofen etwa 12 – 14 Minuten backen (mittlere Einschubleiste).

Etwa 10 Minuten auf dem Blech, dann auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

YUM!

Enjoy und bleibt süß!