Chocolate-Chip-Käsekuchen-Bars

Nachdem ich mich während einer dreiwöchigen Reise durch Frankreich, Spanien und vor allem Portugal hauptsächlich von Fisch und sonstigem Meeresgetier ernährt habe (und das mit größter Freude und Lust!), brauchte ich bei unserer Rückkehr ganz dringend Zucker und Schokolade. So war ich nicht mehr aufzuhalten und schmiss direkt nach Ankunft den Backofen an, um diese wunderbar süßen, schokoladigen, käsekuchigen fudgy Bars zu backen. 
Sie bestehen aus drei unwiderstehlichen Schichten, die nach mehr Arbeit klingen als sie tatsächlich machen. Der Boden wird aus zerkrümelten Digestive-Keksen gemacht, die es zum Glück jetzt auch bei uns in fast jedem Supermarkt gibt. Dann eine Käsekuchenschicht aus Frischkäse, Eiern und Zucker. Das Ganze wird gekrönt von einer Schicht Chocolate-Chip-Cookie-Teig. YUM! Muss ich noch mehr sagen? Also, Mädels und Buben – ran an die Kitchen-Aid!

Ein paar Worte zu den Zutaten:

Wir beginnen mit den bereits oben erwähnten Digestive-Keksen.

Eine ganze Packung (250g) davon wird in der Küchenmaschine zu Krümeln zerbröselt. Wer keine finden kann, nimmt einfach ganz normale Butterkekse. Das geht auch prima.

Außerdem brauchen wir noch Butter, Zucker, braunen Zucker, Zuckerrübensirup (wie immer am Besten von Grafschafter), Eier (Bio, Größe L), Milch, Mehl, Salz, baking soda (oder Backpulver oder Backnatron) und Vanilla-Extract (oder Vanillinzucker oder ausgekratzte Vanilleschote). Für die Mittelschicht dazu noch Frischkäse (z.B. Exquisa oder Philadelphia), die Doppelrahm-Variante natürlich. Für den Chocolate-Chip-Teig natürlich Schokolade, entweder Chips oder gehackte Schokolade. Ich habe hier eine Mischung aus Zartbitter und Vollmilch genommen.

Das Rezept

Chocolate-Chip-Käsekuchen-Bars

Die Zutaten:

Boden:
250 g Digestive-Kekse oder Butterkekse
55 g Zucker
125 g Butter
Käsekuchenschicht:
450 g Frischkäse
170 g Zucker
2 Eier, Bio, Größe L
1 Teel. Vanilla-Extract
Chocolate-Chip-Cookie-Teig:
180 g Butter, Zimmertemperatur
115 g Zucker
160 g brauner Zucker
1 Teel. dunkler Zuckerrübensirup
1 Ei, Bio, Größe L
2 El. Milch
2 Teel. Vanilla-Extract
225 g Mehl
1/2 Teel. Salz
1 Teel. baking soda
250 g Schokolade, gehackt (Vollmilch und Zartbitter – je nach Geschmack)

Die Zubereitung:

Eine Backform (20 x 30 cm/ 9 x13 inch) leicht einfetten und den Boden mit Backpapier auslegen.
Für den Boden die Butter zerlassen und zur Seite stellen, Kekse in der Küchenmaschine (mit dem Flügelmesser-Einsatz) fein zerkrümeln. Wer keine Küchenmaschine hat, kann die Kekse auch in einen Plastikbeutel füllen, diesen gut verschließen und mit eine Nudelholz so lange bearbeiten bis ihr feine Kekskrümel habt.

Zucker dazugeben, gut verrühren. Dann die flüssige Butter dazugeben und nochmal gut verrühren. Das Ganze in die vorbereitete Backform geben

und mit den Fingern andrücken.

Für die Käsekuchenmasse Frischkäse, Zucker, Eier und Vanilla in eine Schüssel geben

und bei niedriger bis mittlerer Geschwindigkeit 5 Minuten cremig rühren.

Auf den Keksboden verteilen.

Jetzt den Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Für den Cookie-Teig Butter, beide Zuckersorten und den Zuckerrübensirup etwa 2 Minuten bei hoher Geschwindigkeit hell und luftig schlagen. Milch, Eier und Vanilla dazugeben und gut verrühren.

Mehl, Salz und baking soda in separater Schüssel vermischen und zur Buttermischung geben. Nur so lange verrühren bis alles gerade so eingearbeitet ist. Die gehackte Schokolade (oder Schokoladen-Chips) dazugeben und kurz verrühren.

Jetzt mit einem Esslöffel den Cookie-Teig vorsichtig auf der Käsekuchemasse verteilen. Das ist nicht ganz einfach. Man muss behutsam mit den Fingern nachhelfen, um den Kuchen möglichst ganz damit zu bedecken. Wenn einige kleine Lücken bleiben, ist das völlig ok.

Ab in den Ofen damit und ca. 45-60 Minuten backen. (Das ist je nach Ofen unterschiedlich.) Evtl. nach 30 Minuten mit Alufolie abdecken, damit das Ganze nicht zu dunkel wird.

Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Lecker!

Enjoy und bleibt süß!

Maisbrot – mit allem Drum und Dran

Das erste Maisbrot habe ich als Kind in den Südstaaten gegessen  – und war bereits nach dem ersten Bissen völlig hin und weg. Das war damals ein ganz einfaches Maisbrot ohne Rüschen und Spitzen – warm serviert mit einem ordentlichen Stück Butter – lechz!
Seither finde ich Rezepte für Maisbrot aller Art in den Back- und Kochbüchern meiner Lieblingsautoren: Jamie Oliver, Martha Stewart, Donna Hay und auch Cynthia Barcomi – um nur einige zu nennen. Hier meine Version, die definitiv nicht zur Kategorie „einfach“ zählt und durchaus Elemente von Jamie Oliver aufweist. Ich esse es frisch am liebsten zu einem großen Salat und am nächsten Morgen zum Frühstück, getoastet mit Avocado, Speck, Tomate und Ei.

Die Zutaten:

Ich benutze eine Mischung aus gelbem Maismehl und Polenta. Außerdem rote Zwiebeln, Butter und frischen Mais. Zur Zeit findet man frische Maiskolben in den meisten Supermärkten. Um die Körner zu lösen, einfach den Kolben auf ein Brett stellen und mit einem scharfen Messer die Körner von oben nach unten „abschneiden“. Das geht ganz einfach – die Körner fliegen ein wenig in der Küche rum, aber die Sauerei bleibt übersichtlich. Am besten kauft ihr gleich eine ganze Menge davon, löst die Körner aus und friert einen Großteil für den Winter ein. Wenn ihr keinen Mais bekommen könnt, lasst ihr ihn einfach weg.
Wir brauchen noch Bio-Eier und Milch, Mehl, Salz, Pfeffer, geräuchertes Paprikapulver und Backpulver. Außerdem kräftigen Käse (z. B. alten Gouda). Kräftiger Käse gibt natürlich den intensivsten Geschmack, aber ihr könnt hier nehmen, was ihr wollt. Auch eine Mischung aus Käseresten, die noch im Kühlschrank rumhängen und nur darauf warten in in ein paar Tagen im Müll zu landen.
Zuletzt wollen wir noch ein wenig Schärfe. Hierfür nehme ich grüne oder rote Peperoni und rote Chilischoten (je nach gewünschter Schärfe).
Etwas Olivenöl für die Form.
Ich habe hier eine ca. 25 x 25 cm Backform benutzt. Eine Springform tut es aber auch, das Brot wird dann evtl. etwas flacher oder eben höher – je nach Größe der Form.

Das Rezept

Maisbrot – mit allem Drum und Dran

Die Zutaten:

70g Butter
2 rote Zwiebeln
3 grüne oder rote Peperoni
2 Maiskolben
1 Teel. geräuchertes Paprikapulver
4 Bio-Eier, Größe L
250 g Maismehl
100 g Polenta
80g Mehl
1 geh. Teel. Backpulver
250 ml Vollmilch
200 g alten Gouda
1-2 rote Chilischoten
Salz und Pfeffer
etwas Olivenöl

Die Zubereitung:

Ofen auf 200°C vorheizen (Ober- und Unterhitze).
Backform mit Olivenöl fetten und mit Backpapier auslegen.
Die Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Die Peperoni längs halbieren, entkernen und quer in dünne Streifen schneiden. Die Maiskolben wie oben beschrieben „entkernen“. Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen lassen und dann die Zwiebeln dazugeben. Etwa 5 Min. braten, hin und wieder umrühren. Dann Maiskörner und einen Großteil der Peperonistreifen dazugeben, noch ca. 3-4 Minuten mitbraten. Geräuchertes Paprikapulver dazugeben – 1 Min. mitdünsten. Vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit den Käse reiben und die Chilischoten längs halbieren, entkernen und quer in feine Streifen schneiden. 
In einer mittleren Schüssel Maismehl, Polenta, Mehl und Backpulver mischen. Eier in eine Rührschüssel geben und mit der Milch, der Mehlmischung und etwa 3/4 des Käses kräftig verrühren. Das geht mit einem Holzlöffel oder Schneebesen etc.
Dann die Zwiebelmischung und Chilischoten dazugeben.

Kräftig verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In die vorbereitete Form füllen, glattstreichen.

Die übrigen Peperonistreifen darüberstreuen.

Jetzt ab in den vorgeheizten Ofen (mittlere Einschubleiste) und etwa 40 Minuten backen. Nach etwa 20-25 Minuten schnell den restlichen Käse auf dem Brot verteilen.

Aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen.

Guten Appetit!

Enjoy und bleibt trotzdem süß!

Ganz gewöhnliches Hummus – aber lecker!

Ich hadere ein wenig mit mir, ob ich dieses Rezept überhaupt posten soll, da es so oder in ähnlicher Form in jedem Orient-Kochbuch zu finden ist. Außerdem ist Hummus inzwischen auch in Deutschland in jedem Supermarkt zu finden – meist in mehreren Variationen. Warum also posten und warum eigentlich selbst machen?
Weil ich dieses Rezept einfach toll finde, es mindestens wöchentlich zubereite und in meinem Bekanntenkreis nun schon so oft danach gefragt wurde. Jetzt ist es also hier zugänglich und jeder soll damit machen, was er will.

Zu den Zutaten:
Wir brauchen Kichererbsen. Aus der Dose (kleine Dose, 400g) ist prima. Ihr könnt die Kichererbsen natürlich auch über Nacht einweichen und dann weich kochen. Ich nehme hierfür aber immer die aus der Dose.
Außerdem Olivenöl, Zitronensaft, Tahini (Sesam-Mus – gibt´s im türkischen Supermarkt, im Bioladen und inzwischen auch in vielen anderen Geschäften), Knoblauch, Kreuzkümmel, Salz und Wasser.
Und wir brauchen eine Küchenmaschine. Ein Pürierstab tut es sicher auch – habe ich aber noch nicht ausprobiert.

Das Rezept

Ganz gewöhnliches Hummus – aber sowas von lecker!

Zutaten:

1 kleine Dose Kichererbsen (400g)
2-3 EL Zitronensaft
2 Knoblauchzehen
3 EL Olivenöl
2-3 EL Wasser
3 EL Tahini
Kreuzkümmel und Salz – nach Geschmack

Zubereitung:

Küchenmaschine mit dem Flügelmesser vorbereiten. Kichererbsen in ein Sieb abgießen und gut mit kaltem Wasser abspülen. (Ich mag es überhaupt nicht, wenn noch was von der etwas schleimigen Dosenpampe an den Kichererbsen ist.) Knoblauch schälen und zusammen mit den Kichererbsen in die Küchenmaschine geben. Zitronensaft, Tahini, Wasser und Olivenöl auch dazugeben und auf höchster Stufe 1-2 Minuten zu einem relativ glatten Mus verarbeiten. Das war´s eigentlich schon. In kleines Schüsselchen füllen und mit Salz und Kreuzkümmel (je etwa 1 Teel.) abschmecken. 
Yummy! Steh´ ich total drauf! 
Enjoy und bleibt trotzdem süß!

Herrmann – Der Kuchen (Tag 13)

Heute ist Herrmanns großer Tag! Er wird sich so richtig in Schale werfen…

Wir befreien ihn also aus den Tiefen des Kühlschranks und füttern ihn erstmal mit:
1 Tasse Mehl
1 Tasse Zucker
1 Tasse Milch
Gut mit dem Schneebesen verrühren und in vier gleiche Teile teilen. Je nach Tassengröße wiegt jede Portion ca. 200 – 300g. Jetzt könnt ihr drei davon verschenken oder für eine andere Gelegenheit einfrieren. Herrmann ist nun in derselben Verfassung wie am 4. Tag, d. h. Beschreibung ab 4. Tag (Kühlschrank-Beginn) folgen.

Ofen auf 180°C vorheizen (Ober- und Unterhitze).

Dem vierten Teil fügen wir folgende Zutaten hinzu:

2 Tassen Mehl
1 P. Backpulver
1 P. Vanillezucker
1 Tasse Zucker
etwas Salz
1/2 Tasse Öl
3 Bio-Eier
1 Tasse Milch

Gut mit dem Schneebesen verrühren.

Je nach Geschmack mit etwas Zimt, Nüssen, Schokolade (ich habe hier grob gehackte geröstete Haselnüsse, einen halben Teelöffel Zimt, 100 g grob gehackte Zartbitterschokolade und eine Handvoll Kokosraspel genommen) aufpeppen.

Alles richtig gut mit dem Schneebesen verrühren und in eine gefettete, mit Backpapier ausgelegte Kastenform (ca. 30 cm) füllen. Der Teig ist ziemlich flüssig. Evtl. noch mit etwas Zimt-Zucker-Mischung bestreuen.

Ab in den Ofen (mittlere Einschubleiste). Ca. 60-70 Minuten backen. Evtl. nach 30 Minuten mit Alufolie abdecken, damit die Kruste nicht zu dunkel wird. Stäbchenprobe machen.

Auf einem Kuchengitter 15 Minuten auskühlen lassen.

Dann aus der Form stürzen und noch etwas warm oder abgekühlt anschneiden.
Herrmann bleibt einige Tage frisch und lässt sich sowohl roh als auch gebacken gut einfrieren.

Lecker!

Enjoy und bleibt süß!

Herrmann – Der Kuchen (Tag 12)

So. ein letztes Mal für diese Runde:

Umrühren und wieder ab in den Kühlschrank. Morgen wird gebacken!

Herrmann – Der Kuchen (Tag 11)

raus aus´m Kühlschrank – rühren – rein in´n Kühlschrank

Herrmann – Der Kuchen (Tag 10)

Herrmann wird wieder etwas aktiver und bläht sich ganz schön auf.

Umrühren und wieder kalt stellen…