Schoko-Cakepops mit weißer Schokolade

Cakepops mache ich eigentlich immer nur dann, wenn ich im Vorfeld eine Torte für eine Freundin oder Kollegin gemacht habe. Dieses Mal war es sogar die Torte für die Freundin der Tochter meiner lieben Freundin Susanne. Das hat viel Spaß gemacht und der Bericht dazu folgt in Kürze. Hier soll es aber nun um die Cakepops gehen. Ich mache sie also immer nur dann,wenn ich sowohl Kuchen- als auch Buttercreme-„Reste“ habe und, der Eindruck mag ein anderer sein, aber allzu oft ist das nicht der Fall. Daher sind Cakepops in meiner Küche eher eine Seltenheit und umso mehr freuen wir uns (vor allem meine Tochter) darauf. Hier also eine Version aus Schoko-Kuchenresten, Buttercreme mit weißer Schokolade und einer Glasur aus ebenfalls weißer Schokolade, dekoriert mit allem, was ich in meinem Vorrat so finden konnte.

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Weicher Italienischer Nougat mit Mandeln und Walnüssen

Italienischer Nougat, Montelimar Nougat oder Türkischer Honig – egal wie man´s nennt, dieses Zeug ist einfach unwiderstehlich. In den vergangenen Jahren habe ich mir selten und nur bei besonderen Gelegenheiten ein oder zwei dicke Scheiben davon im „Bitter & Zart“ in Frankfurt gekauft. Sehr lecker. Kostet aber auch ein kleines Vermögen. Inzwischen ist auch meine Tochter völlig verrückt danach und so wurde es Zeit, dass ich mich ans Experimentieren machte. Bis ich den Dreh raus hatte, bedurfte es einiger mehr oder weniger misslungener Versuche. Geschmacklich war alles ok, aber die Konsistenz war meist viel zu hart. Und ich wollte ja wunderbar weichen Nougat. Letzte Woche startete ich einen neuen Versuch mit niedrigerer Temperatur und längerer Rührzeit. Und, was soll ich sagen, das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen und entsprach ganz und gar dem Objekt der Begierde.

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Schwedische Chokladbollar

Dieser Tage übernachtete meine Tochter Nele bei ihrer (seit dem Kindergarten) BFF (best friend forever) Johanna. Das ist an sich nicht außergewöhnlich und keine Seltenheit, ist aber jedes Mal mit wilder Vorfreude und großen Vorbereitungen auf beiden Seiten verbunden. Neben diversen anderen Plänen, waren dieses Mal von Neles Seite schwedische Chokladbollar eingeplant. Ihr Hauptnahrungsmittel während unserer Schweden-Reise im vorletzten Sommer. Seither haben wir verschiedene Rezepturen ausprobiert und finden das hier vorgestellte Exemplar bisher am besten. Unbedingt betonen möchte und soll ich, dass ich bei der Zubereitung nicht den kleinsten Finger gerührt und in keiner Weise geholfen habe.

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Schoko-Cake Pops

Cake Pops stehen schon sehr lange auf meiner To do-Liste, aber irgendwie kam immer etwas dazwischen. Nach der Zubereitung der Geburtstagstorte hatte ich so viele Kuchenreste und Buttercreme übrig, dass die Idee „Cake Pops“ sozusagen mit dem Zaunpfahl vor meiner Nase herum wedelte und sich nicht mehr verdrängen ließ. Ich meine, Kuchenkrümel und Buttercreme – was bitte kann daran nicht schmecken?! Schon während meines Studiums war ich ein großer Fan von den etwas altmodischeren, aber in der Herstellung im Prinzip entsprechenden Granatsplittern, die es in der Mensa der Uni gab. Von Zeit zu Zeit verzichtete ich also auf das Mittagessen und gönnte mir statt dessen solch cremiges, unförmiges, mit Schokolade überzogenes….Ding.  Lecker. Der Granatsplitter von damals hat sich zum Cake Pop von heute weiterentwickelt und kommt nun ziemlich aufgebrezelt daher. Es gibt ihn in allen Farben und Formen, mit Augen, Krone oder Geweih – je nach Anlass und Jahreszeit – und immer am Stiel. Endlich bin ich also auch auf den Cake Pop-Zug aufgesprungen, halte es zunächst aber noch etwas klassisch mit einfachem Schokoladenüberzug. Man muss ja noch Ziele haben….

Die Zutaten sind, wie oben bereits beschrieben, recht übersichtlich. Ihr braucht Rührkuchenreste. Ihr könnt natürlich auch extra einen Kuchen backen oder,für die ganz schnelle Nummer, einen gekauften Rührkuchen verwenden. Ich habe Kuchenreste von der Geburtstagstorte verwendet. Unter dem Link findet ihr auch das Rezept für die verwendete Buttercreme. Ihr benötigt natürlich nur eine kleine Menge davon. Statt Buttercreme könnt ihr aber auch einfach Butter oder Nutella oder Frischkäse oder Marmelade etc. verwenden. Außerdem braucht ihr natürlich Lolli-Stiele, Schokolade zum Überziehen und bunte Streusel oder Marshmallows etc.

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Weiße Schoko-Valentins-Herzen mit gerösteten Pekannüssen und Kokos

Wie auch immer man zum nahenden Valentinstag stehen will – diese Herzen lohnen sich in jedem Fall. Ich nehme den Tag als Gelegenheit ein neues Rezept auszuprobieren und das Ergebnis dann weiter zu verschenken. An meine Familie, Freunde und Kollegen – das seh´ich nicht so eng. 
Irgendwas in Herzform sollte es also sein….mit Schokolade…. und Nüssen… und Kokosraspeln…. und ganz besonders lecker…. und auch noch schön. Entscheidet selbst, ob das Ergebnis den Anforderungen gerecht wird. Mir gefällt´s.
Die Zutaten:
Wir brauchen ganz viel weiße Schokolade oder Kuvertüre und ein wenig Kokosfett (Palmin). Ihr könnt auch nur Schokolade nehmen, da ich aber nicht der große Schokoladentemperierer bin, füge ich einfach ein wenig Palmin hinzu. Wenn ihr aber Erfahrung mit und Lust auf Schokolade temperieren habt, dann macht das – unbedingt. Ich denke, das bisschen Kokosfett tut dem Geschmack in diesem Fall keinen Abbruch.
Weiter benötigen wir Pekannüsse, Kokosraspel und getrocknete Kirschen. Noch etwas Vollmilchschokolade und das war´s. Keine große Sache.
Es wäre gut, wenn ihr eine Silikon-Backmatte hättet, Backpapier tut es aber auch. Zunächst machen wir eine ganz einfache Chocolate Bark und stechen dann mit herkömmlichen Plätzchen-Ausstechern Herzen aus. Ich habe das selbst zum ersten Mal in dieser Form gemacht und bin völlig begeistert, dass es genauso geklappt hat, wie ich mir das vorgestellt hatte. Ist wirklich ganz leicht und macht doch echt was her, oder?!

Das Rezept

Weiße Schoko-Valentins-Herzen mit gerösteten Pekannüssen und Kokos

Die Zutaten

1-2 Handvoll Pekannüsse
650 g weiße Schokolade oder Kuvertüre
50 g Kokosfett (Palmin)
ca. 30 g getrocknete Kirschen
100 g Kokosraspel
50 g Vollmilchschokolade
Außerdem
Herzchen-Ausstecher

Die Zubereitung

Ofen auf 150°C (Umluft) vorheizen.
Nüsse auf einem Backblech verteilen (Ich habe hier mehr Nüsse geröstet, als ich für dieses Rezept benötigt habe.)….
… und ca. 15 Minuten im Ofen rösten. Abkühlen lassen.
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen. (Dafür zwei etwa gleich große Töpfe übereinander bei mittlerer Hitze auf den Herd stellen. Der untere ist etwa 2 cm hoch mit Wasser gefüllt. Das Wasser darf den oberen Topf nicht berühren. In den oberen Topf die Schokolade geben.)
Die abgekühlten Nüsse grob hacken.
Die Kirschen halbieren.
Ein Blech mit einer Silikonmatte oder Backpapier belegen.
Wenn die Schokolade vollständig geschmolzen ist……
…..vom Wasserbad nehmen und den Großteil der gehackten Nüsse dazugeben.
Und den Großteil der Kokosraspel.
Gut verrühren……
…und auf das vorbereitete Blech gießen.
Vorsichtig verstreichen.
Die restlichen Nüsse gleichmäßig darauf verteilen.
Dann die gehackten Kirschen verteilen. (Ich habe nur eine Hälfte mit den Kirschen belegt, da das hier nicht alle mögen…)
Nun die übrigen Kokosraspel über die Schokolade streuen.
Ca. 15 Minuten abkühlen lassen.
Dann die Vollmilchschokolade…..
….in der Mikrowelle (in 20 Sekunden-Intervallen auf 600 Watt, ca. 1-2 Minuten insgesamt) schmelzen lassen.
Mit einem Löffel schräg auf die weiße Schokolade „drizzlen“.
Jetzt die ganze Angelegenheit völlig abkühlen und fast ganz fest werden lassen. (Ihr könnt natürlich die ganze Herzchen-Stecherei weglassen, die Schokolade an dieser Stelle richtig hart werden lassen und dann einfach in Stücke brechen. Auch prima.) Ich habe das Blech eine Weile auf den Balkon gestellt und immer mal wieder die Unterseite des Blechs mit der Hand überprüft. Wenn es nicht mehr warm ist, könnt ihr es mal mit dem Ausstechen versuchen.
Bei mir war die Schokolade noch zu weich. Nochmal 10 Minuten auf den Balkon damit. Aber Vorsicht, wenn die Schokolade zu hart ist, bricht sie beim Ausstechen. Also lieber einmal mehr ausprobieren. (Immer wieder an der gleichen Stelle.)
Hat geklappt. Ich bin begeistert.
Jetzt nochmal richtig auskühlen lassen und dann schön verpacken. 
Sieht nicht nur gut aus, schmeckt auch richtig lecker!
Für die Reste findet sich bestimmt auch ein Abnehmer…..
Ich wünsche euch allen einen schönen Valentinstag!
Enjoy und bleibt süß!

Weihnachts-Chocolate Bark

In diesem Moment sitzt meine Tochter neben mir und singt: „Bald ist Weihnachten! Juhu! – Bald ist Weihnachten! Juhu!“ Das ist die Untertreibung der Woche. – Ha!, von wegen „bald“, „übermorgen“ beschreibt die ganze Sache doch schon sehr viel präziser. Und ob ich dem bereits ein „Juhu“ anfügen würde, ist mir noch nicht ganz klar.
Um für alle Eventualitäten und Überraschungs-Besuche gerüstet zu sein, habe ich heute morgen noch schnell diese Weihnachtsschokolade zusammengerührt und ich finde sie macht echt was her. Für alle, die also noch ein Last-Minute-Weihnachts-Mitbringsel brauchen oder ihrem Plätzchenteller ein wenig Farbe verpassen wollen, ist dieses schnelle Rezept ideal. Und Spaß macht es auch!
Die Zutaten bleiben im Großen und Ganzen euch und euren Geschmacksnerven überlassen. Auf jeden Fall brauchen wir ganz viel Schokolade oder Kuvertüre. Das „Topping“ ist, wie gesagt, völlig frei wählbar. Damit es ein wenig weihnachtlich wird, habe ich rote und grüne M&M´s verwendet. Dazu Oreos, Salzbrezeln und Erdnüsse. Ihr solltet unbedingt etwas Salziges dazu nehmen, da die ganze Angelegenheit sonst ein bisschen zu süß wird.
Das „Drizzling“ mit weißer und roter Schokolade muss nicht sein. Wer das machen will, braucht rote und weiße Candy Melts oder eben Schokolade.

 

Das Rezept

Weihnachts-Chocolate Bark

Die Zutaten

650 g Schokolade oder Kuvertüre (hier: Vollmilch)
M&M´s mit Erdnüssen oder nur Schokolade oder beides
8 Oreos
kleine Salzbrezeln
geröstete und gesalzene Erdnüsse
evtl. rote und weiße Candy Melts (die gibt´s online)

Die Zubereitung

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Dafür einen kleinen Topf ein wenig mit Wasser füllen und auf den Herd stellen (mittlere Hitze), eine etwas größere Schüssel darauf stellen und die Schokolade einfüllen. Wichtig ist, dass die obere Schüssel mit der Schokolade nicht das heiße Wasser berührt, sonst könnte die Schokolade verbrennen.

Immer mal wieder mit einem Gummi-Spatel umrühren. Während die Schokolade schmilzt ein Blech mit Backtrennpapier oder einer Silikonmatte auslegen.

 

Dann rote und grüne M&M´s aussortieren…;-)

 

Die Oreos grob hacken.

Die Salzbrezeln grob zerbrechen.

 

Und noch ein paar Erdnüsse bereitstellen.

 

Wenn die Schokolade geschmolzen ist, nochmal gut umrühren…..

 

…und auf das vorbereitete Blech geben.

 

Mit einem Messer oder Spatel gleichmäßig verstreichen.

 

Dann die Zutaten der Größe nach darüber streuen. Ich beginne mit den Oreos,….

 

….dann die Brezeln,…..

…..jetzt die hart erarbeiteten M&M´s….

 

…und zum Schluss die Erdnüsse.

 

Sieht doch schon richtig gut aus!
Wer jetzt noch Zeit und Lust hat, kann für den ultimativen Weihnachts-Look noch rote und weiße Streifen drizzeln. (Jaaa, Späßle g`macht…. keiner hat heute ZEIT – ich weiß. Aber ich habe Lust. Und an Weihnachten soll man doch nach dem Lustprinzip handeln – oder nicht!? Deshalb gibt´s bei mir jetzt Drizzel-Pizzels…)

 

Dafür die weißen Candy-Melts (oder weiße gehackte Schokolade) in ein kleines Plastikschüsselchen füllen und in der Mikrowelle bei 600 Watt in 40-Sekunden-Schritten schmelzen lassen. Zwischen den einzelnen Schritten unbedingt umrühren und Vorsicht! – die Schokolade kann sehr schnell verbrennen. Schräg über die Schokolade drizzeln (mir will einfach kein passender deutscher Ausdruck einfallen. Kann mir jemand helfen? Träufeln?? Tröpfeln??).
Mit der roten Schokolade (oder den roten Candy Melts) den Vorgang wiederholen.

Sieht doch echt spektakulär aus. Jetzt nur noch fest werden lassen und in Stücke brechen.

 

Also, bei diesem Anblick bleibt mir nur noch zu sagen:

„Bald ist Weihnachten. Juhu!“
In diesem Sinne: Enjoy und bleibt süß!