Haferflocken-Cookies mit Rosinen, Walnüssen und Honig (Oatmeal-Raisin Cookies with Walnuts and Honey)

Unter allen unzähligen Cookies, die ich in meinem Leben schon gebacken und gegessen habe, gehören diese hier zu meinen absoluten Favoriten. Das hier ist also ein echter Superkeks. Die Fähigkeiten, die ihn dazu auszeichnen, sind folgende: Kernigkeit (Hallo Haferflocke), Chewiness (Rosine und Honig!), Knackigkeit (den Walnüssen sei dank) und Würzigkeit (ein Hoch auf Zimt und Muskat). Wie es der Zufall will, ist der Herbst die perfekte Jahreszeit für dieses Ausnahme-Talent. Hier und heute lass ich keine Ausreden gelten. Also: Ran an die Schüsseln!

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Hier geht´s zum Rezept (jetzt NEU auch mit Print-Version):

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Biscoff-Cookies – zum Teil mit Nutella gefüllt und ein sehr kurzes Video

Ich hatte gar nicht vor dieses Rezept zu posten, da es ehrlich gesagt mehr der Resteverwertung diente. Daher gibt es dieses Mal auch nicht, wie sonst üblich, von Beginn an detaillierte Schritt-für-Schritt-Fotos. Als Ausgleich habe ich allerdings mein erstes 15-Sekunden-Zeitraffer-Video bei diesem Rezept gedreht, was ich gerne eurer Kritik ausliefere. Mein 14-jähriger Neffe Jacob hat mich von der Unumgänglichkeit solcher Videos überzeugt, ohne die man in den Weiten des WorldWideWeb als Foodblogger offenbar nicht mehr bestehen kann. Nachdem ich mich also mit Handy-Stativ eingedeckt und mit IMovie vertraut gemacht hatte, „drehte“ ich gestern mein erstes Video. Meine eigenen Kinder standen mir dabei mit Rat und Tat zur Seite und finden´s „nice“. Mehr Anerkennung als „nice“ geht dieser Tage kaum…

Zurück zum Rezept. Ich nenne es zwar „Biscoff-Cookiees“, aber tatsächlich habe ich sämtliche Reste süßer Aufstriche verwendet, die ich finden konnte: meine selbstgemachte Nutella, Biscoff, Pistaziencreme und Schokoladenaufstrich aus weißer Schokolade. Nach diesem Geständnis werdet ihr verstehen, warum ich mich ein wenig scheute diese gewagte Rezeptur ins Netz zu stellen und damit wilden Schmähungen auszusetzen. Allen Kritikern und Zweiflern sei gesagt: Probier es aus. Die Dinger schmecken gigantisch. Um das ganze irgendwie ad absurdum zu führen und habe ich einen Teil der Cookies in kleinen Muffinförmchen gebacken und mit Nutella gefüllt. Damit wäre so ziemlich die gesamte Bandbreite des Aufstrich-Regals vertreten. Get all your spreads in one….Cookie – oder so ähnlich.

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Gefüllte Osterkekse mit Zitronenbuttercreme

Osterkekse – reloaded. Nachdem meine Tochter und ich uns bei den Osterkeksen mit Royal Icing so richtig bunt ausleben konnten, fehlte es uns irgendwann allerdings sowohl an Lust als auch an Royal Icing sämtliche Kekse zu dekorieren. Da standen wir also mit einem nicht unbeträchtlichen Rest an wunderbar knusprigen, buttrigen, aber etwas farblosen Osterkeksen. Das konnte so nicht bleiben! Zum Glück hatte ich noch einen Rest Vanille-Buttercreme im Kühlschrank, die ich für die Geburtstagstorte einer Kollegin gemacht hatte (Post folgt). Und, wie es der Zufall wollte, hatte ich aus den Eigelben, die bei der Buttercreme übrig blieben, ein Glas Lemon-Curd zusammengerührt, welches auch im Kühlschrank auf seinen Einsatz wartete. So war die Entscheidung schnell getroffen. Ich mache aus Vanillecreme und Lemon-Curd eine schnelle Zitronen-Buttercreme, fülle damit je zwei gleiche Kekse, schnell noch einen Zitronenguss zusammengerührt, Zuckerstreusel drauf und, was soll ich euch sagen, auf einmal sahen die Kekse gar nicht mehr farblos aus.
Zu den Zutaten. Also, das Rezept für den Teig findet ihr weiter unten oder hier. Bestrichen habe ich die Kekse mit einem einfachen Zitronenguss aus Puderzucker und Zitronensaft. Bei der Buttercreme wird es schon etwas aufwendiger. Ihr könnt statt dessen aber auch meine selbstgemachte Nutella, normale Nutella, Pistaziencreme oder, was euer Herz auch immer begehrt verwenden. Wenn ihr die Kekse mit Nutella füllt, würde ich für den Guss geschmolzene Schokolade statt Zuckerguss nehmen.
Den Lemoncurd könnt ihr entweder kaufen, selbst machen (aus den Eigelben, die bei der Zubereitung der Buttercreme übrig geblieben sind) oder einfach weglassen. Die Kekse werde dann zwar weniger zitronig, aber nicht weniger lecker schmecken. ich habe die Buttercreme mit einem Spritzbeutel auf die Kekse gegeben, ein Messer tut es aber auch.

Die Buttercreme ergibt mehr als ihr benötigt. Sie lässt sich aber prima zwei Wochen im Kühlschrank oder mehrere Monate im Tiefkühler aufbewahren. Einfach vor Verwendung auf Raumtemperatur bringen und nochmal einige Minuten cremig rühren.

Das Rezept

Gefüllte Osterkekse mit Zitronenbuttercreme

Die Zutaten

hier geht´s zum Keksrezept
Buttercreme
4 Eiweiß, Größe L

200 g Zucker
ca. 300 g Butter
1 Prise Salz
1 Teel. Vanille-Extrakt

Lemon-Curd
4 Eigelb
100 ml frisch gepresster Zitronensaft
75 g Zucker
60 g Butter

Außerdem
ca. 100-150 g Puderzucker
1-2 El Zitronensaft
Zuckerstreusel
evtl. Spritzbeutel und feine Stertülle

Die Zubereitung

Wir beginnen mit der Zubereitung der Buttercreme. Ich habe hier 10 Eiweiße verwendet, also wundert euch nicht, wenn es bei euch weniger ist.
Eiweiße und Zucker in eine große hitzebeständige Rührschüssel (oder einen Topf) geben….

…und über einem Wasserbad (das heiße Wasser darf den Boden der Schüssel nicht berühren) unter Rühren erhitzen bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.

Schüssel vom Herd nehmen und mit dem Handmixer oder dem Schneebesen der KitchenAid eine ganze Weile bei hoher Geschwindigkeit mixen bis die Masse glänzend weiß und abgekühlt ist. (ca. 10 Minuten)

Nach und nach die Butter in Stückchen einrühren bis sich nach ca. der gesamten Butterzugabe die Konsistenz plötzlich verändert und zu einer cremigen Masse wird. Wenn es so aussieht als würde die Masse gerinnen, einfach weiterrühren bis alles schön cremig ist. Da kann gar nichts schief gehen. (Ich habe am Ende der Butter-Zugabe vom Mixer-Einsatz zum Rühr-Einsatz gewechselt.)

Den Vanille-Extrakt und das Salz einrühren.

Die Buttercreme evtl. kurz kalt stellen (nicht länger als 20 Minuten, sonst wird sie zu fest.)

Für den Lemon-Curd Eigelbe und Zitronensaft in einer kleinen Schüssel gut verrühren und durch ein feines Sieb in eine hitzebeständige Schüssel gießen.

Butter und Zucker dazugeben und über einem heißen Wasserbad (s. o.) so lange rühren bis die Masse anfängt zu binden und fester zu werden. In ein Glas füllen…..

…..und abkühlen lassen.
Aus Puderzucker und Zitronensaft Guss herstellen. 
Jeweils zwei gleiche Kekse zusammenlegen und einen davon auf der Oberseite mit dem Guss bestreichen und mit Zuckerstreuseln dekorieren.
Erstmal eine kleine Menge der Buttercreme nach Geschmack mit 1-2 El Lemon-Curd in der KitchenAid oder mit dem Handmixer gut verrühren.
In einen Spritzbeutel füllen und auf die unglasierten Kekse spritzen (oder mit dem Messer aufstreichen).
Glasierte Kekse auflegen und leicht andrücken.
I like it!
Kekse evtl. kurz kühl stellen, damit die Creme etwas fest werden kann. (Die Kekse halten sich im Kühlschrank ne ganze Weile.)
Yum! Zitronig-cremig-lecker!!

Enjoy und bleibt süß!

Ich wünsche euch allen schöne Osterfeiertage!

Osterkekse mit Royal Icing

Gestern habe ich mit meiner Tochter diese niedlichen Osterkekse gemacht. Sie machen Spaß, schmecken buttrig-knusprig mit einem Hauch Orange und sind schön bunt. Warum also nicht mal Plätzchen zu Ostern? Ich denke, es spricht nichts dagegen. Wie seht ihr das?
Ich habe hier einen recht stabilen Mürbeteig zubereitet, der dennoch wunderbar knusprig ist. Ein wenig Orangenschale im Teig macht die ganze Sache irgendwie „österlicher“, finde ich. Ihr könnt aber auch meinen Allzweck-Mürbeteig oder jeden anderen favorisierten Mürbteig verwenden. Für diesen hier brauchen wir also Butter, etwas Palmin Soft, Zucker, Eier, Orangenschale, Vanille-Extrakt, Mehl, Backpulver, Salz und Milch. Butter und Fett sollten Zimmertemperatur haben. 
Für das Royal Icing habe ich dieses Mal eine Fertigmischung verwendet. Man muss nur noch Wasser dazumischen und fertig ist die ganze Angelegenheit. (Ich hab´s online bei Pati-Versand bestellt.) Ihr könnt natürlich auch jedes andere Royal Icing verwenden. Seht mal bei meinen Gewürzplätzchen mit Royal Icing  nach. Dort habe ich ein einfaches Rezept vorgestellt. Außerdem brauchen wir noch Lebensmittelfarben. Ich verwende Farbpasten von Wilton, aber jede andere Lebensmittelfarbe wird auch ok sein.Nehmt einfach, was euch gefällt. Dazu Einweg-Spritzbeutel und Tüllen für Royal Icing.

Das Rezept

Osterkekse mit Royal Icing

Die Zutaten

Mürbteig 1
250 g Butter
80 g Palmin Soft
300 g Zucker
Schale von einer halben Orange
2 Eier, Größe M
1 Teel. Vanille-Extrakt
600 g Mehl
3 Teel. Backpulver
1 Prise Salz
Mürbteig 2
300 g Mehl
200 g  kalte Butter
100 g Zucker
1 Teel. Vanille-Extrakt
1 Prise Salz
1 Eigelb
Dekoration
500 g Royal Icing-Mix oder s. o.
Lebensmittelfarben
Einweg-Spritzbeutel
Royal-Icing-Tüllen

Die Zubereitung

Ich stelle hier nur die Zubereitung des Mürbteigs 1 vor. (Bei Mürbteig zwei einfach aus allen Zutaten einen Mürbteig herstellen und kalt stellen.)
Zimmerwarme Butter und das Kokosfett in eine große Rührschüssel geben.
Zucker und geriebene Orangenschale dazugeben.

Mit dem Handrührer oder der KitchenAid geschmeidig rühren.

Eier und Vanille-Extrakt dazugeben….

….und gut verrühren.

In einer kleinen Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen und zur Buttermischung geben.

Kurz verkneten.

Halbieren, flach drücken, in Klarsichtfolie einpacken…..

…..und mindestens zwei Stunden (besser über Nacht) in den Kühlschrank legen.

Im Anschluss Ofen auf 180°C vorheizen und den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ca. 4 mm dick ausrollen….

……Kekse ausstechen…..

….auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen….

….und im heißen Ofen ca. 10 Minuten goldgelb backen.

Kurz auf dem Blech, dann auf einem Kuchenrost vollständig auskühlen lassen.

Royal Icing nach Packungsanweisung oder Rezept zubereiten. Kleine Schüsselchen mit verschiedenen Farben und Spritzbeutel mit unterschiedlichen Tüllen vorbereiten…

Jeweils eine kleine Menge Royal Icing mit Lebensmittelfarbe vermischen. Evtl. mit etwas Wasser verdünnen (wenn das Royal Icing zu fest ist).

In die vorbereiteten Spritzbeutel füllen und einige „Testkekse“ dekorieren.

Wenn das gut geklappt hat, kann´s losgehen.

Trocknen lassen und verschenken oder selbst essen oder an die Wand oder den Osterstrauch hängen.
Schön! und lecker!
Enjoy und bleibt süß!

Haferflocken-Chocolate Chip Cookies mit Pekannüssen

Cookies gehen immer. Chocolate-Chip-Cookies gehen noch häufiger. Heute stelle ich euch eine Variation mit Pekannüssen und gemahlenen Haferflocken vor. Sehr lecker – ein bisschen knusprig, ein bisschen kernig und in der Mitte noch schön weich. So, wie wir es gerne haben, nicht wahr?!
Zu den Zutaten:
Wir brauchen Haferflocken, in der Küchenmaschine mittelfein gemahlen. Hafermehl oder -schrot geht bestimmt auch. das habe ich aber noch nicht ausprobiert. Außerdem Mehl, Back-Natron (baking soda), Salz, Butter, braunen Zucker, Zucker, Vanille-Extrakt und ein Ei. Dazu noch Zartbitter-Schokolade und Pekannüsse. 

Das Rezept

Haferflocken-Chocolate Chip Cookies mit Pekannüssen

Die Zutaten

125 g Haferflocken
125 g Mehl
ein knapper Teel. Back-Natron
1 Prise Salz
180 g Butter
100 g brauner Zucker
100 g Zucker
1 1/2 Teel. Vanille-Extrakt
1 Ei, Größe L
100 g Zartbitter-Schokolade
100 g Pekannüsse

Die Zubereitung

Ofen auf 190°C (Umluft) vorheizen.
Haferflocken in der Küchenmaschine zu grobem Mehl mahlen. Beiseite stellen.
In einer separaten Schüssel Mehl, Back-Natron und Salz vermischen. Beiseite stellen.
Butter, beide Zucker und Vanille in eine Rührschüssel geben und mit der Rührmaschine hell und cremig schlagen.
Ei dazugeben und gut verrühren.
Jetzt das Mehl dazugeben,….
…verrühren und Haferflocken dazugeben.

Kurz einrühre, dann die Schokolade hacken….

….und zum Teig geben.

 Dann die Pekannüsse grob hacken und auch dazugeben.

Kurz und gut vermischen.

Etwa Golfball-große Kugeln formen, auf ein vorbereitetes Backblech geben…..

….und im heißen Ofen etwa 12 – 14 Minuten backen (mittlere Einschubleiste).

Etwa 10 Minuten auf dem Blech, dann auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

YUM!

Enjoy und bleibt süß!

Dänische Jodekager (Butterplätzchen mit Zimtzucker)

Wie bereits in einem meiner früheren Posts erwähnt, bringe ich mir aus jedem Land, in das ich reise, mindestens ein Back- oder Kochbuch in der jeweiligen Landessprache mit. Das erweitert nicht nur mein Rezepte-Repertoire, sondern fördert auch meine Sprachkenntnisse. Heute stelle ich euch ein dänisches Rezept aus dem Buch „Meyers Kager“ von Claus Meyer vor. Jodekager – eigentlich mit dem durchgestrichenen dänischen o geschrieben. Aber mit oder ohne Strich – das hat keinen Einfluss auf den wunderbar buttrig-zuckrigen Geschmack dieser Plätzchen. Man kann sie auf zwei verschiedene Arten machen – mal mehr, mal weniger Mehl. Ich stelle hier beide Sorten vor. Hier auf dem Bild sind beide Sorten zu sehen. Oben die mit weniger, unten die mit mehr Mehl. Man kann es auf dem Bild aber nicht so gut erkennen. Die Einen sind etwas dünner und zerbrechlicher, die Anderen etwas dicker und fester.
Die Zutaten:
Wir brauchen nicht viel. Nur Mehl, Butter, Zucker, Eigelb für den Teig. Gehackte Mandeln, Zimt, Zucker und ein Ei für den Belag. Mehr gibt´s dazu nicht zu sagen.
Bei der feineren, filigraneren Version verwendet man 500 g Mehl, bei der etwas robusteren Ausführung 700 g Mehl. Das ist der ganze Unterschied.

Das Rezept

Dänische Jodekager (Butterplätzchen mit Zimtzucker), ca. 100 Stck.

Die Zutaten

500 – 700 g Mehl (s.o.)
500 g Butter
250 g Zucker
2 Eigelb
Außerdem
1 verquirltes Ei zum Bestreichen
Eine Mischung aus Zimt, Zucker und gehackten Mandeln (Ich habe hier Haselnussblättchen verwendet, weil ich keine gehackten Mandeln hatte. Mandeln sollen´s im Original aber sein.)

Die Zubereitung

Butter,…
…..Mehl,….
…Zucker und Eigelbe in eine große Rührschüssel geben.
Mit den Knethaken zu einem Mürbteig verkneten.
Teig auf eine Arbeitsfläche geben, nochmal durchkneten,….
…halbieren,…
…..zu zwei Rollen (ca. 5cm Durchmesser) formen…..

 …..in Folie einwickeln und über Nacht in den Kühlschrank legen.

Am nächsten Tag Ofen auf 190°C (Umluft) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Verquirltes Ei, Zimtzucker-Nuss-Mischung bereitstellen.
Die Rolle in ca. 3-5 mm dicke Scheiben schneiden,……
…. und mit Abstand auf das Blech legen. (Lasst zwischen den Plätzchen mehr Platz als ich es hier gemacht habe. Sie werden deutlich größer.) Restliche Rolle zurück in den Kühlschrank.
Mit dem verquirlten Ei bestreichen und der Zuckermischung bestreuen.
Für 9-10 Minuten in den Ofen stellen (mittlere Einschubleiste). Nach fünf Minuten Backzeit das zweite Blech entsprechend vorbereiten usw.
Diese drei Bilder zeigen die Version mit etwas weniger Mehl.
Und hier die etwas festere Variante. Beides sehr, sehr lecker. 
Die Plätzchen 10 Minuten auf dem Blech auskühlen lassen, dann auf einem Kuchengitter ganz auskühlen lassen.
Yum! Yumyummjam!
Die Kekse halten sich 2-3 Wochen in einer luftdichten Dose.
Enjoy und bleibt süß!

Chocolate-Chip-Cookies mit Frischkäse

Hier habe ich mal eine Alternative zu den klassischen Chocolate-Chip-Cookies ausprobiert. Auf englischen und amerikanischen Food-Blogs kann man unendlich viele Rezepte für Cookies mit Frischkäse finden. Eigentlich wird dabei nur ein Teil der Butter durch Frischkäse ersetzt, was der ganzen Angelegenheit eine etwas andere Konsistenz und einen leicht säuerlichen, weniger süßen, aber sehr runden Geschmack verleiht. Diese Cookies sind weich und fudgy und schmecken am besten frisch. In meiner Familie scheiden sich die Geister, was den Vergleich mit dem Original betrifft. Es steht 50:50. Bin gespannt, was ihr dazu sagt.

Die Zutaten sind fancy-free – sozusagen. Wir brauchen Butter und Frischkäse. Keine Light-Version, wir wollen die volle Dröhnung: Doppelrahmstufe. Außerdem braunen und weißen Zucker und ein wenig Sirup (hellen Sirup oder Zuckerrübensirup), noch ein Ei, Mehl, Vanille-Extrakt, Speisestärke, Salz und Zartbitter-Schokolade. Butter, Frischkäse und Ei, und der Rest natürlich auch sollten Zimmertemperatur haben. Ca. 30 Minuten vorher aus dem Kühlschrank holen – das reicht.

Das Rezept

Chocolate-Chip-Cookies mit Frischkäse (ca. 20 Stck.)

Die Zutaten

125 g Butter, weich
75 g Frischkäse, zimmerwarm (s. o.)
150 g brauner Zucker
60 g Zucker
1 Teel. Sirup (s. o.)
1 Ei, Größe L
2 Teel. Vanille-Extrakt
300 g Mehl
2 Teel. Stärke
1 Teel. Backnatron (baking soda)
1 Prise Salz
200 g Zartbitter-Schokolade

Die Zubereitung

Butter,….
….., Frischkäse,….
….braunen Zucker,….
…..Zucker,…..
…Sirup, Eier und Vanille-Extrakt in eine große Rührschüssel geben.
Alles gut verrühren.
In einer separaten Schüssel Mehl, Stärke, Backnatron und Salz vermischen und zur Buttermischung geben.
Möglichst kurz verrühren bis alles eingearbeitet ist.
Die Schokolade…..
…grob hacken……
und zum Teig geben.
Mit einem Teigschaber einarbeiten.
Mit einem Löffel oder einem kleinen Eiskugelportionierer etwa Gofball-große Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. (Das Blech muss dann am besten über Nacht in den Kühlschrank. Also die Kugeln dichter als sonst auf das Blech legen. Nach dem Kühlen müssen sie dann auf zwei Bleche verteilt werden. Der Teig ist ziemlich klebrig, aber wenn man mit den Händen ein wenig nachhilft, bekommt man die Kugeln ganz gut hin. Sie müssen ja nicht perfekt sein.)
Mit Klarsichtfolie abdecken….
…. und mehrere Stunden, am besten über Nacht, in den Kühlschrank stellen. Das Kühlen kann nicht ausgelassen werden, sonst fließen euch die Cookies weg… (Wenn euer Blech zu groß für den Kühlschrank ist, dann nehmt ihr Teller o. ä.)
Am nächsten Tag Ofen auf 180°C vorheizen (Umluft).
Kugeln mit etwas Abstand auf Bleche verteilen.
Etwa 8 – 10 Minuten im Ofen (mittlere Einschubleiste) backen. Die Cookies sehen noch etwas unfertig aus. Auf keinen Fall zu lange im Ofen lassen!
Das Blech zum Abkühlen auf ein Kuchengitter stellen.
Nach etwa zehn Minuten vom Blech nehmen und vollständig abkühlen lassen. Na ja, warm sind sie eigentlich am besten. Seht selbst.
Yumnjammjam!
Enjoy und bleibt süß!