Chocolate-Chip-Cookie-Bars mit Karamellschicht

Heute stelle ich euch ein neues Cookie-Bar-Rezept von mir vor. Es sollte süß und klebrig sein, aber nicht zu schokoladig und nicht zu aufwendig. Kurz entschlossen machte ich einen Chocolate-Chip-Cookie-Teig und füllte das Ganze dann mit einer Karamellschicht aus gekauften Karamellbonbons und etwas Sahne. Das Ergebnis entsprach ganz meinen Erwartungen. Beim nächsten Mal würde ich evtl. etwas Fleur de Sel auf die Karamellschicht streuen….

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Hier geht´s zum Rezept:

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Easy Peasy Brownies

Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass ich das Thema Brownies für diese Saison abgeschlossen hatte. Da hat mir aber die derzeitige Wetterlage einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht. Denn anstatt nach selbstgemachter Eiscreme oder geeistem Kaffee, gelüstet es mich einmal mehr nach dunklen, schokoladigen fudgy Brownies. Und schnell sollte es gehen. Diesmal keine Rüschen und Schleifen, sondern ehrliche, einfache, aber rundum befriedigende Brownies. Ich stelle euch heute also ein Brownie-Rezept vor, das weder Schokolade noch Mixer bedarf und von Beschluss bis Genuss etwa 45 Minuten eurer und eures Backofens Zeit benötigt, inkl. Fudge-Frosting. Gar nicht schlecht, oder? Und sie sehen echt gut aus. Was meint ihr?

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Brownies mit gesalzenen Nüssen, Schoko-Fluff und Marshmallows

Vor einiger Zeit habe ich „Knusper-Brownies mit Schoko-Buttercreme“ gepostet. Dieses Exemplar hier fällt in die gleiche Luxus-Brownie-Kategorie. Dekadent, fudgy, schokoladig, cremig, süß und auch salzig. Ich finde die Kombination aus Brownies, weichen Marshmallows und knusprigen Salznüssen einfach unwiderstehlich. Mehr kann ein Brownie nicht sein.

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Erdnussbutter-Blondies mit weißer Schokolade und gerösteten Pekannüssen

Argh! Diese Blondies! Die Dinger machen mir das Leben wirklich schwer. Als bekennender Erdnussbutter- und Blondie-Fan ist diese Kombination einfach unwiderstehlich. Auch auf die Gefahr hin, mich hier völlig unglaubwürdig zu machen, muss ich dennoch gestehen, dass ich eigentlich gar nicht so ´ne Süße bin. Also, ich bin bei Süßem nicht unersättlich und kann das Meiste davon in kleinen Mengen genießen und problemlos wieder davon ablassen. Jedoch nicht so bei diesen Blondies. Geröstete Pekannüsse, weiße Schokolade und jede Menge Erdnussbutter und das alles verbacken in und zu einem karamelligen Blondie….- dem kann keiner entkommen. Probiert´s aus.
Die Zutaten sind nicht allzu ausgefallen. Wir brauchen Mehl, Backpulver, Back-Natron (baking soda), Salz. Butter und Erdnussbutter. Hier könnt ihr cremige oder crunchy Erdnussbutter verwenden. Beides geht. Ich würde kein Ednussmus oder Erdnussbutter mit Schale verwenden, wobei ich das noch nicht ausprobiert habe. Evtl würde es ja ganz hervorragend funktionieren. Trotzdem empfehle ich es hier nicht. Ansonsten brauchen wir noch Zucker und braunen Zucker, etwas dunklen Zuckerrübensirup (z. B. von Grafschafter), Eier und Vanille-Extrakt. Außerdem noch Pekannüsse und weiße Schokolade. Statt der Pekannüsse könnt ihr auch Walnüsse verwenden, da die Pekannüsse aber etwas süßer sind, finde ich die besser. (Ich habe hier zusätzlich noch Peanutbutter-Chips in den Teig gegeben. Die könnt ihr euch aus dem nächsten USA-Urlaub mitringen oder für viel Geld im Internet bestellen oder einfach weglassen. Die Blondies werden nicht weniger gut schmecken.)

Das Rezept

Erdnussbutter-Blondies mit weißer Schokolade und gerösteten Pekannüssen

Die Zutaten

300 g Mehl
1 Teel. Backpulver
1/2 Teel. Back-Natron (baking soda)
1 Prise Salz
250 g Butter
250 g Erdnussbutter
100 g Zucker
300 g brauner Zucker
2 Teel. Zuckerrübensirup (oder Melasse oder black treacle)
2 Eier, Größe L
1 El. Vanille-Extrakt
evtl. 150 g Peanutbutter-Chips (optional)
150 g weiße Schokolade
200 g Pekannüsse

Die Zubereitung

Eine 9 x 13 inch- Backform (ca. 20 x 30 cm) einfetten und mit Backpapier auslegen.

Ofen auf 150°C vorheizen (Umluft). Pekannüsse auf einem Blech verteilen und ca. 15 Minuten im heißen Ofen rösten. Abkühlen lassen und grob hacken. Dann Ofentemperatur auf 160 °C erhöhen.

Weiße Schokolade grob hacken.

Mit den Pekannüssen und evtl. den Peanutbutter-Chips vermischen.

Ca. 6 Esslöffel der Mischung in eine kleine Schüssel umfüllen. Beiseite stellen.

Mehl, Backpulver, Back-Natron und Salz in einer kleinen Schüssel vermischen und beiseite stellen.

Butter, Erdnussbutter, beide Zuckersorten und Zuckersirup in eine große Rührschüssel geben.

Auf hoher Geschwindigkeit hell und luftig rühren (ca. 3 Minuten).

Eier und Vanille dazugeben.

Gut verrühren, dann die Mehlmischung kurz einrühren.

Dann die größere Menge Pekannüsse, weiße Schokolade und evtl. Peanutbutter-Chips dazugeben….

…..und mit einem Teigschaber einarbeiten.

In die vorbereitete Form füllen,….

….glatt streichen und….

….die übrige Nuss-Schokolade-Mischung darauf verteilen.

Etwas andrücken.

ca. 40 Minuten im heißen Ofen backen (mittlere Einschubleiste). Bei der Stäbchenprobe sollten noch feuchte Krümel am Stäbchen kleben, aber kein flüssiger Teig.

Auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.

In Stücke schneiden und……mmmmhh!! Soo gut!

Enjoy und bleibt süß!

Knusper-Brownies mit Schoko-Buttercreme

Also, Brownies sind ja schon ohne Rüschen, Schleifen und Ziernähte unglaublich lecker und eine Spur dekadent. Diese Brownies hingegen sind durch und durch dekadent – ein echtes Luxus-Exemplar für die ganz große Schokoladen-Lust. Fudgy Brownie gefüllt mit ganzen KitKat-Riegeln, getoppt mit Schokoladen-Buttercreme und selbstgemachten Knusper-Karamellen. Was will das Brownie-Herz mehr (unsere Hüften werden einfach nicht gefragt…)?! Seht selbst.
Die Zubereitung ist ein wenig aufwendig und man sollte sicherheitshalber einen Tag vor dem gepanten Verzehr anfangen zu backen. Der Aufwand lohnt sich aber auf jeden Fall und die Dinger halten sich mindestens 2 Wochen im Kühlschrank. Die Idee für das Rezept habe ich aus dem Buch „Extreme Brownies“ von Connie Weis. Für Brownie-Liebhaber eine wirklich lohnende Anschaffung.
Die Zutatenliste ist relativ umfangreich, aber nicht exotisch, daher gehe ich direkt zur Auflistung der Zutaten über.

Das Rezept

Knusper-Brownies mit Schoko-Buttercreme (12-24 Stück)

Die Zutaten

Brownies:
250 g Butter
270 g Schokolade (70 % Kakao)
4 Eier, Größe L
200 g Zucker
225 g brauner Zucker
1 Teel. Salz
2 Teel. Vanille-Extrakt oder Vanille-Zucker
130 g Mehl
1/2 Teel. Backpulver
1 Packung KitKat-Minis (14 Stück)
Knusper-Topping
50 g Choco-Krispies
100 g Zucker
1 El Wasser
1 Teel. heller Sirup (z. B. von Grafschafter)
1 Prise Salz
Schoko-Buttercreme
140 ml Sahne
210 g Schokolade (60 % Kakao)
140 g zimmerwarme Butter
1 Prise Salz
2 El Kakao
1 Teel. Vanille-Extrakt

Die Zubereitung

Eine 9 x 13-inch (ca. 20 x 30 cm) -Backform einfetten und mit Backpapier auslegen.
Ofen auf 180 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Wir beginnen mit der Brownie-Masse.
Die Butter würfeln und in einem Topf bei niedriger Hitze schmelzen lassen. In der Zwischenzeit die Schokolade hacken und dazugeben. Alles unter gelegentlichem Rühren schmelzen lassen. Herd ausschalten, Topf auf der Platte lassen.
Die Eier in eine große Rührschüssel aufschlagen,…
….verrühren….
……und beide Zuckersorten und Salz dazugeben.
Kurz verrühren. Dann die Butter-Schokolade-Mischung und Vanille-Extrakt langsam einrühren.
Mehl mit Backpulver mischen und auch dazugeben.
Kurz einarbeiten und Masse in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen.
KitKat-Riegel auspacken und gleichmäßig auf der Masse verteilen. Am Rand ausreichend Platz lassen.
Die Riegel vorsichtig in die Masse drücken……
…und ganz mit Teig bedecken. Am besten mit einer Palette glattstreichen.
Ca. 30 Minuten im heißen Ofen backen (mittlere Einschubleiste).
Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Für das Knuspertopping die Choco-Krispies in eine Schüssel füllen. Eine 20x20cm-Backform fetten und mit Backpapier auslegen (ein Blech geht auch).
Alle anderen Knusper-Topping-Zutaten in einen kleinen Topf geben……
….und unter Rühren bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. So lange rühren bis der Zucker sich aufgelöst hat. 
Danach Hitze etwas reduzieren, nicht mehr rühren und etwa 5 Minuten köcheln lassen bis ein hellbrauner Karamell entstanden ist. (Hiervon habe ich leider kein Bild.) Schnell zu den Choco-Krispies gießen, verrühren und die Masse in der vorbereiteten Form glattstreichen. Der Karamell wird ziemlich schnell fest, also zügig arbeiten.
Beiseite stellen und abkühlen lassen.
Wenn die Brownies abgekühlt sind (evtl. am nächsten Tag), mit der Buttercreme beginnen. Dafür die Sahne in eine große hitzebeständige Rührschüssel geben.
Schokolade hacken und dazugeben.
Im Wasserbad schmelzen lassen. Dafür einen ausreichend großen Topf mit etwas Wasser erhitzen, Schüssel darauf stellen (der Schüsselboden darf das heiße Wasser nicht berühren), unter gelegentlichem Rühren schmelzen lassen.
Im Kühlschrank abkühlen lassen bis die Masse eine Pudding-ähnliche Konsistenz hat, ca. 20 Minuten. In dieser Zeit könnt ihr den abgekühlten Knusperkaramell in kleine Stücke brechen oder schneiden.
Dann mit einem Handrührgerät oder der KitchenAid nach und nach die zimmerwarme Butter  in die Sahne-Schokoladen-Mischung einrühren. Nachdem alle Butter eingearbeitet wurde, Salz, Kakao und Vanille-Extrakt einrühren. (Die Buttercreme erscheint einem jetzt etwas bitter. Wenn ihr es süßer mögt, könnt ihr noch etwas Puderzucker einrühren, aber auf den Brownies mit dem Knusper-Karamell ist es alles zusammen süß genug – wirklich.)
Bei hoher Geschwindigkeit weiter schlagen bis die ganze Sache so aussieht:
YUM – da könnte ich mich schon  reinlegen!
Creme auf den Brownieboden geben,…..
…..glatt streichen….
….und den Knusper-Karamell gleichmäßig darauf verteilen.
Im Kühlschrank einige Stunden oder über Nacht abkühlen lassen.
In Stücke schneiden….
….und genießen!! Das Warten hat sich gelohnt.
Enjoy und bleibt süß!

Nutella-Brownies

So, heute gibt´s mal wieder ordentlich was auf die Hüften. Ohne Kompromisse und auf direktem Weg. Aber – großes Indianer-Ehrenwort – diese Brownies sind jede Kalorie wert. Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen. Wer Heißhunger auf süßes, sündiges Schokoladiges hat, ist am Ziel!! Holt das Nutella-Glas aus dem Schrank und ran an die Rührschüssel. Ihr werdet es nicht bereuen!
Die Zutaten sind eigentlich auch ganz schnell aufgezählt. Wir brauchen viel Butter, noch mehr Zucker und jede Menge Nutella -:-).
Das Ganze wird dann noch aufgefüllt mit Eiern, Kakao, Mehl, Zartbitterschokolade, Salz, Backpulver, Espressopulver und Vanille-Extrakt.
Außerdem eine 20 x 30 cm-Backform oder Auflaufform (9 x 13 inch).

Das Rezept

Nutella-Brownies

Die Zutaten

250 g Butter
450 g Zucker
370 g Nutella
4 Eier
125 g Kakao
1 Teel. Salz
1 Teel. Backpulver
2 Teel. Espressopulver
1 El. Vanille-Extrakt
200 g Mehl
200 g Zartbitterschokolade, gehackt

Die Zubereitung

Ofen auf 180° C (ober- und Unterhitze) vorheizen.
20 x 30 cm-Backform fetten und mit Backpapier auslegen.
Butter bei mittlerer Hitze schmelzen lassen.
Zucker dazugeben und…..
unter Rühren noch 3 Minuten auf dem Herd lassen. Dann von der Platte nehmen.
Nutella dazugeben und verrühren.
Die Masse in eine große Rührschüssel geben.
Kakao dazugeben,…..
…..verrühren und dann die Eier und Vanille dazugeben.
Mit dem Schneebesen gut verrühren. Das ergibt eine ziemlich homogene, glänzende Masse.
Nun Mehl, Backpulver und Salz in separater Schüssel vermischen und mit dem Espressopulver zur Schokomasse geben.
Einarbeiten und gehackte Schokolade dazugeben.
Alles nochmal verrühren…..
…..und in die vorbereitete Form füllen.
Sieht das nicht schon megalecker aus?
Glatt streichen…..
…..und für 35-40 Minuten im heißen Ofen backen. (mittlere Einschubleiste)
Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Diese Dinger sind wirklich gut!!
Enjoy und bleibt süß!

Blondies mit Milchschokolade und Giotto-Kugeln

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So meine Lieben, knappe zwei Wochen Süßi-Pause nach dem weihnachtlichen Plätzchen-Overkill und schon bin ich wieder bereit für fudgy-pudgy Blondies. Geht´s euch genauso?
Diese hier sind zu allem Übel auch noch chock-full mit Milchschokolade und Giotto-Kugeln. Ab-so-lut dekadent – und lecker! Und superschnell zusammengerührt. Die größte Herausforderung ist die Warterei bis die Dinger abgekühlt sind. Aber, hey, wir gehen in der Zwischenzeit einfach ´ne Runde joggen – dann schmeckt´s nochmal so gut. Also, ran an die Kitchen-Aids und rein in die Laufschuhe!
Die Zutaten:
Ich habe hier dunkel- und hellbraunen Zucker verwendet. Wie wir alle wissen, ist das mit dem dunkelmelassigen Zucker hierzulande nicht ganz so einfach. Also entweder ihr bestellt euch den online, oder bringt euch den von einer England- oder USA-Reise mit, oder ihr mischt herkömmlichen hellbraunen Zucker mit Melasse oder Zuckerrübensirup. Dafür von den gesamten 400 g Zucker (in dem Fall alles normaler brauner Zucker) 3-4 Esslöffel wegnehmen und durch Melasse oder eben dunklen Zuckerrübensirup ersetzen.
Die restlichen Zutaten sind unkompliziert. Butter, Mehl, Eier, Salz, Vanille (Essenz oder Pulver oder Zucker) und Backpulver. Zum Aufmotzen der ganzen Angelegenheit noch Milchschokolade und Giotto-Kugeln.
Außerdem benötigen wir unsere altbewährte 9×13-ich (20×30 cm)-Backform. Oder zwei kleinere Backformen oder so.

Das Rezept

Blondies mit Milchschokolade und Giotto-Kugeln

Die Zutaten

250 g Butter, Zimmertemperatur
200 g dunkelbrauner Zucker (s.o.)
200 g hellbrauner Zucker (s.o.)
1 El Vanille-Extract oder Vanillezucker
375 g Mehl
2 Teel. Backpulver
1 Teel. Salz
außerdem:
4 Rollen Giotto-Kugeln
150 g Michschokolade (oder jede andere Sorte), grob gehackt

Die Zubereitung

Backform fetten und mit Backpapier auslegen.
Ofen auf 180 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Die zimmerwarme Butter in eine große Rührschüssel geben.
Beide Zuckersorten dazu…..
…und ca. 3 Minuten hell und luftig schlagen.
Eier und Vanille zugeben. (Ich habe in diesem Schritt noch das Backpulver zugegeben, ist aber besser, wenn man es vorher mit dem Mehl mischt.)
Gut verrühren.
Dann das mit Salz und Backpulver vermischte Mehl dazugeben.
Und kurz verrühren.
Gehackte Schokolade und….
….Giotto-Kugeln…..
….vorsichtig mit einem Gummispatel einrühren.
Die Masse in die vorbereitete Form füllen……
…..und gleichmäßig verstreichen.
Für ca. 30-40 Minuten ab in den vorgeheizten Ofen damit. (Je nach Ofen etwas mehr oder weniger. Mehr eigentlich nicht, eher weniger.)
Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. (Jetzt stark bleiben und ab in den Wald!)
Und jetzt: YUM!
Enjoy und bleibt süß!

Saftiger Apfelkuchen mit gerösteten Walnüssen

Der Herbst ist da! Und mit ihm jede Menge frische Äpfel – in allen Farben. Naja, wenigstens in grün und rot und gelb…und, ja, auch pink! Passend zur Küche. Nur leider muss die Köchin (also ich) passen. Wie schon mal erwähnt, rauben rohe Äpfel mir den Atem – im wahrsten Sinne des Wortes. Ich kriege sozusagen einen richtig dicken Hals.
Und das ist wirklich schade. Abhilfe schafft nur das Garen dieser atemberaubenden Früchte. Kurz: Kuchen – süßer saftiger Apfelkuchen!

Wir brauchen:
Äpfel natürlich! Nehmt einfach, welche ihr am liebsten mögt. Ich habe Braeburn verwendet:

Außerdem Mehl, Zucker, Butter, Eier, Salz, etwas Backpulver und geröstete Walnüsse. Die Äpfel werden gewürzt mit Ahornsirup und Zimt, evtl. etwas Zitronensaft – yummy!

Für die Deko benötigen wir Aprikosenkonfitüre, Puderzucker, Sahne und nochmal geröstete Walnüsse.

Ich war bei der Zusammenstellung des Rezepts reichlich großzügig, so dass ich mit einem wirlich großen Apfelkuchen (s. Bild) und zusätzlich noch 8 Apfelmuffins belohnt wurde. (Die Nachbarn und Kollegen haben sich gefreut….). Da aber nicht jeder eine Großfamilie oder die halbe Nachbarschaft versorgen möchte, veröffentliche ich hier die halbierte Version des Rezepts, die prima in eine 26cm-Springform passt.

Das Rezept

Saftiger Apfelkuchen mit gerösteten Walnüssen

Die Zutaten

100 g Walnüsse
4-5 Äpfel
evtl. Zitronensaft (Ich habe keinen benutzt, da ich keine Zitronen hatte. Hätte ich welche gehabt, hätte ich den Saft von einer halben Zitrone benutzt.)
1 Teel. Zimt
Ahornsirup
250 g Butter
250 g Zucker
4 Eier (Größe L)
250 g Mehl
1 gestr. Teel. Backpulver
etwa 100 g Aprikosenkonfitüre
100 g Puderzucker
flüssige Sahne

Die Zubereitung

Zuerst die Walnüsse bei 150°C ca. 15 Minuten rösten. Beiseite stellen. Springform (26 cm) fetten und mit Backpapier auslegen.
Äpfel schälen,…
…..entkernen, achteln und in Stücke schneiden. Evtl. mit etwas Zitronensaft beträufeln.
Die etwas abgekühlten Nüsse grob hacken und bis auf zwei Esslöffel zu den Äpfeln geben. Einen ordentlichen Schuss Ahornsirup und den Zimt dazugeben.
Alles verrühren und zur Seite stellen. Ofentemperatur auf 160°C (Ober- und Unterhitze) erhöhen.
Nun Butter und Zucker mit dem Handmixer oder in der Küchenmaschine (Kitchen Aid) auf mittlerer Geschwindigkeit schaumig schlagen.

Sieht das nicht absolut gigantisch aus!!
Nach und nach die Eier dazugeben und weiterschlagen bis alles gut verbunden ist, ca. 2-3 Minuten. Mehl mit Backpulver vermischen und kurz in die Buttermischung unterrühren. Dann die Apfelmischung dazugeben….
….und einarbeiten.
Teig in die vorbereitete Form füllen. (Ihr natürlich in eine Springform..)
Ca. 45-60 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit evtl. mit Alufolie abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird. Unbedingt Stäbchenprobe machen! Backzeiten unterscheiden sich von Ofen zu Ofen manchmal sehr. Am Stäbchen sollte kein flüssiger Teig mehr zu sehen sein. Ein paar Krümel sind ok. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Die Aprikosenkonfitüre und ca. 1 El Wasser erhitzen und auf den noch heißen Kuchen streichen.
(Die Fotos sind gruselig, ich weiß…)
Die restlichen Walnüsse darüberstreuen.
Ca. weitere 30 Minuten abkühlen lassen. Dann aus Puderzucker und Sahne einen Guss rühren und, wie auf dem Foto zu sehen, über den Kuchen „drizzlen“. (Die Mengenangaben für den Guss sind nicht so genau zu nehmen. Ich habe einfach etwas Puderzucker mit wenig Sahne verrührt bis die gewünschte Konsistenz erreicht war.) Vollständig ankühlen lassen oder noch warm mit Vanilleeis servieren!
Yum!
….und Muffins gehen natürlich auch…
Enjoy und bleibt süß!

Brownies mit Maltesers und Malz-Frosting

Schon wieder ist eine Woche ohne Post von mir vergangen und das, obwohl oder weil ich die ganze Woche gebacken habe. Brownies über Brownies und noch mehr Brownies. Ja, so war das. Warum und wofür diese Berge an Brownies werde ich euch in einem anderen Post gerne berichten. Aber nicht heute. 
Dieses heutige Rezept ist in erster Linie für meine Schwester Katja, meine treueste (und lange Zeit wohl auch einzige) Verfolgerin dieses Blogs. (Ich freue mich natürlich sehr, sehr, sehr über jeden, der meine Posts liest. Total.)
Warum nun ausgerechnet dieses Rezept für Katja sein soll – das fragt ihr Massen an Lesern euch jetzt bestimmt alle, ne?! Es ist nicht etwa so, dass Katja völlig verrückt nach Maltesers ist. Nein, wirklich nicht. Ich würde sogar meine nicht zu unterschätzende Backformen-Sammlung darauf verwetten, dass sie diese Dinger (bis heute!) noch nie gekauft hat. Nein, die Geschichte hinter diesem Post ist eine ganz andere: Schwesternwochenende auf Mallorca (gemeinsam mit unserer Schwester Nina) – beim Stadtbummel durch Palma kommt ein britischer Supermarkt in Sicht – muss ich rein – „Horlicks Malted Milk Powder“ und „Lyle´s Black Treacle“ kaufen (zum Backen – ist ja klar) – Katja schließt sich an mit den Worten: „Aber nicht, dass das Zeug jetzt bei mir im Schrank vergammelt. Ich will entsprechende Rezepte lesen.“ (Ja, so ein klein wenig Druck habe ich schon empfunden…..;-))
Hier nun also das Rezept zum ersten Teil unseres Einkaufs („Black Treacle“ kommt dann etwas später beim weihnachtlichen Früchtekuchen zum Einsatz). 
Wir brauchen demnach Malted Milk Powder, z.B. die britische Version von „Horlicks“ oder auch gerne die us-amerikanische Variante von „Carnation“. Kann man auch online bestellen. Ich habe es zwar noch nicht ausprobiert, aber ich bin sicher, man kann statt dessen auch „Ovomaltine“ verwenden. Das Frosting wird dann eben braun, aber damit kann man leben – finde ich.
Bevor ich es vergesse, dieses Rezept habe ich mal wieder aus dem Buch „Extreme Brownies“ von Connie Weis und sie verwendet hier untypischer Weise Milchschokolade statt dunkler Schokolade im und auf´m Teig, was die Brownies wunderbar süß und klebrig und sündig macht. Die Maltesers – auch im und auf´m Teig – bringen noch ein bisschen Crunch und Chewiness dazu -Yum!
Ansonsten brauchen wir das übliche Brownie-Equipment: Butter, (Milch-) Schokolade, Eier, Zucker, brauner Zucker, Mehl, Kakaopulver, Salz, Vanilla-Extract, Backpulver. Für das Frosting noch Milch und Puderzucker. Für die Glasur noch etwas Sonnenblumenöl.

Das Rezept

Brownies mit Maltesers und Malz-Frosting (12 Stück)

Die Zutaten

Teig
1 Packung „Maltesers“ (175 g)
250 g Butter
550 g Milchschokolade
4 Bio-Eier (Größe L)
100 g Zucker
200 g brauner Zucker
3/4 Teel. Salz
1 Teel. Vanilla-Exract
190 g Mehl
1/2 Teel. Backpulver
2 El. Kakao-Pulver
Frosting
60 g Butter
40 g Malted Milk Powder (s. o.)
200 g Puderzucker
1 1/2 Teel. Vanilla-Extract
1/8 Teel. Salz
2 El. Milch (Vollmilch)
Außerdem
1 1/2 Teel. Sonnenblumenöl
60 g Milchschokolade

Die Zubereitung

Ofen auf 180°C vorheizen. (Ober- und Unterhitze)

9 x 13 inch-Form (23 x 33 cm) fetten und mit Backpapier auslegen.

Die Maltesers mit einem scharfen Messer halbieren.

Die Butter in Stücke schneiden und in einem mittelgroßen Topf bei geringer Hitze schmelzen lassen. Dann 450 g Schokolade hacken und dazugeben.

Bei niedriger Wärmezufuhr schmelzen lassen. Dann Herd ausschalten, Topf aber auf der Platte lassen.

Die Eier in eine Rührschüssel geben und leicht verschlagen. Beide Zuckersorten und Salz dazugeben und mit dem Mixer gut verrühren. Dann die Butter-Schokoladenmischung dazugeben und unterrühren. Vanille dazugeben.

Mehl, Backpulver und Kakao in einer separaten Schüssel vermischen,….

…..dann zur Schokomischung dazugeben und kurz einarbeiten.

Die restliche Schokolade hacken und mit dem Großteil der Maltesers (eine knappe Handvoll für die Deko zur Seite legen) zum Teig geben.

Einrühren und dann das Ganze in die vorbereitete Form geben.

Ab in den Ofen (mittlere Einschubleiste) und etwa 40 – 45 Minuten backen (oder bis bei der Stäbchenprobe nur noch einige feuchte Krümel zu sehen sind).

Die Oberfläche sieht teilweise etwas dunkel aus. Das schmeckt man später aber nicht. (Wenn euch das stört, könnt ihr ca. 15 Minuten vor Ende der Backzeit die Form mit Alufolie abdecken. Evtl. verlängert sich die Backzeit dann etwas.) Mindestens 15 Minuten auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, dann für 7-8 Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Für das Frosting (erst nach der Kühlschrankzeit zubereiten) weiche Butter und Malzmilchpulver (Horlicks, Carnation oder Ovomaltine) in eine Rührschüssel geben, ….

…. mit dem Mixer verrühren, Puderzucker, Vanilla, Salz und Milch dazugeben…..

….weiterrühren bis alles schön cremig ist.

Auf den abgekühlten Brownies verteilen.

Gleichmäßig verstreichen.

Und die restlichen Maltesers darauf verteilen.

Für die Schokoladendrizzle das Öl in ein kleines mikrowellengeeignetes Plastikgefäß geben, die gehackte Milchschokolade dazugeben und auf halber Stärke in der Mikrowelle ca. 2 Minuten schmelzen lassen (immer mal wieder kontrollieren und umrühren). Dann mit einem Messer oder Löffel auf die Brownies drizzlen.

(ja, ab hier konnte ich mich nicht mehr zurückhalten….)
Kurz abkühlen lassen und dann nochmal für etwa 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Noch ein Foto, weil´s so schön ist…

In Stücke schneiden und …..YUM!

Enjoy und bleibt süß!

Gewürz-Blondies mit Rolos

Diese Blondies sind perfekt für den Herbst und die Vorweihnachtszeit. Sie schmecken wie Linzer Torte, Lebkuchen und Spekulatius zusammen – aber durch die chewy, fudgy Konsistenz dennoch ganz Blondie. Die Rolos machen das Ganze dann richtig dekadent.
Das Rezept habe ich aus dem Backbuch „Dessert Mash-ups“ von Dorothy Kern. Sie ist eine us-amerikanische Bloggerin und ihr Blog heißt „Crazy for Crust“. Unbedingt mal reinschauen!
So richtig blond sehen sie ja nicht aus, diese Blondies. Das kommt durch die Unmengen an braunem Zucker (ja, ich kann es uns allen nicht ersparen..) und den Gewürzen. 
Zu den Zutaten:
Mehl, Butter, Eier, brauner Zucker und Zuckerrübensirup – wie so oft. Außerdem jede Menge gemahlene Gewürze: Zimt, Nelken, Piment, Muskat und Ingwer. Ein wenig Salz und Vanille (Extract oder Zucker oder Paste).
Und Rolos – jede Menge davon!
Diese Dinger meine ich.

Das Rezept

Gewürz-Blondies mit Rolos (12 Stück)

Die Zutaten

1 Prise Salz
2 Teel. Zimt
1/4 Teel. Nelken
1/4 Teel. Piment
1/4 Teel. frisch geriebener Muskat
1/2 Teel. Ingwer
250g Mehl
380g brauner Zucker
20g Zuckerrübensirup
125g Butter
1 El Vanille (Extract, Zucker oder Paste)
4 Rollen Rolos

Die Zubereitung

Ofen auf 180°C vorheizen (Ober- und Unterhitze). Backform einfetten und mit Backpapier auslegen. Ich habe hier, wie so oft, meine 9 x 13 inch Form benutzt. das sind etwa 23 x 33 Zentimeter. Größer sollte die Form in diesem Fall nicht sein. Etwas kleiner ist ok. (Ich habe mir gerade vor ein paar Tagen eine neue 9 x 13 inch-Form gekauft. Die gibt´s bei Amazon von Wilton für ca. 11 €. Just for info…)

Mehl, Gewürze und Salz in einer kleinen Schüssel vermischen.

Zucker, Zuckerrübensirup und Butter in einer Rührschüssel ca. 2 Minuten verrühren (Kitchen-Aid oder Handrührer). Die Eier einzeln dazurühren, dann die Vanille dazugeben. Jetzt die Mehlmischung kurz unterrühren.

Drei Rollen Rolos auspacken und dazugeben.

Kurz einrühren und alles in die vorbereitete Form geben. (Davon habe ich leider kein Foto gemacht.) Die übrigen Rolos gleichmäßig auf dem Teig verteilen und leicht eindrücken. Ab in den Ofen damit und auf der mittleren Einschubleiste ca. 25 Minuten backen. Die Blondies sollen noch unfertig aussehen und weich sein.

Aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

In Stücke schneiden und….

….yummy-pummy!

Enjoy und bleibt süß!