Carrot Cake

Es gibt sie in vielen Varianten und Sprachen: Die Möhrenkuchen und Rüblitorten dieser Welt und ich mag sie fast alle gleichermaßen. Dieses Exemplar ist ein ganz klassischer us-amerikanischer Karottenkuchen – deswegen Carrot Cake – mit drei supersaftigen, würzigen Böden und einer ordentlichen Portion Cream Cheese Frosting. Einfach nur gut.
Diesen hier habe ich zum ……äh….Geburtstag meiner Freundin Julia gemacht. Also, sie ist noch unter 40 und damit gibt es nun wirklich keinen Grund für das „äh“. Da ich aber bereits einmal den Fehler gemacht habe die Jahreszahl in großen Buttercreme-Buchstaben auf die Torte einer anderen Freundin zu platzieren, bin ich vorsichtig geworden. Das kam nämlich nicht so richtig gut an….
Also, nochmal: Meine liebe Freundin Julia hatte Geburtstag – ich bin die Tortenbeauftragte im Freundeskreis – Julia mag keine Buttercreme – dafür aber Carrot Cake – und das ist dann auch schon alles. Liebe Julia, auch auf diesem Weg nochmal ganz herzliche Glückwünsche! Es war ein schöner Abend.

Zu den Zutaten:

Wir brauche natürlich Butter, Mehl, Zucker weiß und braun) und Bio-Eier. Außerdem Backpulver und baking soda (Backnatron), dann noch jede Menge Gewürze: Zimt, Ingwer, Muskat (alles gemahlen – ist ja klar) und Vanilla-Extract. Ingwer macht man in die klassische Rüblitorte eher nicht. Das und das Frosting geben hier den us-touch. Natürlich brauchen wir Möhren und Walnüsse (oder Pekannüsse – die sind aber echt teuer) und noch ein wenig Milch (Vollfett – ist doch klar).
Für das Frosting brauchen wir natürlich Frischkäse, Doppelrahmstufe. Auf keinen Fall irgendeine Light-Version nehmen. Das wird nichts und schmeckt auch nicht. Ich kaufe eigentlich immer Philadelphia, alle anderen Marken sind aber bestimmt genauso gut ;-). Dann noch ein ganzes Päckchen Butter, Vanilla-Extract und Puderzucker. Butter und Frischkäse müssen Zimmertemperatur haben. Also unbedingt eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen. Das ist echt wichtig. Ich habe so meine Erfahrungen mit Cream Cheese Frosting gemacht. Meine ersten Versuche endeten alle in einer durchaus schmackhaften, aber völlig unbrauchbaren Suppe. Ich war schier am verzweifeln, weil ich mich genau ans Rezept gehalten hatte. Ich habe mir sogar auf You-Tube ein Cream Cheese Frosting-Video angesehen (Ja, ich war WIRKLICH verzweifelt!). So, und wenn wir schon bei den Geständnissen sind: In einer Backsendung (ja, manchmal gucke ich mir Backsendungen an….ich weiß, ich weiß…. aber, hey, ich gucke auch Rugby-WM und das sogar noch lieber! Das schafft doch einen gewissen Ausgleich, oder?!) .. also, in einer Backsendung wurde dann das Problem der Cream-Cheese-Suppe erläutert, so dass ich seither wunderbar fluffiges Frosting herstellen kann. Und ihr, wenn nicht sowieso schon, gleich auch.
Bei mir bleibt immer ein wenig Frosting übrig. Das hält sich ne ganze Weile im Kühlschrank. Muss dann vor einer weiteren Verwendung auf Raumtemperatur gebracht und nochmal aufgeschlagen werden. Es lässt sich aber auch so wie es ist einfach zwischen zwei Cookies, auf Cupcakes und Kuchen streichen. Ich bin sicher euch fällt ein Verwendungszweck ein….
Die Formen sind hier ein kleines Problem, weil man drei Backformen mit ca. 20 cm Durchmesser benötigt. Der Teig ist ziemlich empfindlich, daher sollte man nicht alles in einer Form backen und dann in drei Böden schneiden – das geht wahrscheinlich schief. Einige haben sowieso jede Menge Cake Pans im Schrank – also kein Problem für euch. Alle anderen sollten sich welche anschaffen – sind bei mir ständig in Gebrauch – oder den Teig in einer 9×13-inch-Form (23 x 33 cm) backen und mit dem Frosting bestreichen. Dann braucht ihr nur die Hälfte des Frostings und die Backzeit wird sich etwas verlängern (ca. 10 Min.). Sieht nicht ganz so spektakulär aus, ist aber nicht weniger lecker.
Die Deko mit selbstgemachten Marzipan-Möhren ist natürlich optional. Wenn ihr Lust dazu habt, braucht ihr Rohmarzipan, orange und grüne Lebensmittelfarbe, Kakao und Zahnstocher – und ein wenig Zeit und Geduld. Macht aber schon was her.

Das Rezept

Carrot Cake (12 – 16 Portionen)

Die Zutaten

Böden
375g Butter
375g Mehl
1 Teel. Backpulver
1 Teel. baking soda / Backnatron
1 Teel. Zimt
3/4 Teel. Salz
1/2 Teel. Ingwer
1 Prise gemahlene/ geriebene Muskatnuss
200g brauner Zucker
100g Zucker
3 Eier (Größe L)
2 Teel. Vanilla-Extract (oder Vanille-Zucker)
ca. 120 ml Milch
ca. 500g Möhren
200g Walnüsse
Cream Cheese Frosting
250g Butter
2 Teel. Vanilla-Extract (Vanille-Zucker)
ca. 700g Puderzucker
500g Frischkäse, Doppelrahmstufe
Marzipan-Möhren
200g Marzipan-Rohmasse
orange und grüne Speisefarbe
Zahnstocher
Kakao
Back-Pinsel (kein Silikon) oder Finger – geht auch

Die Zubereitung

Ofen auf 180°C vorheizen (Ober- und Unterhitze).

Die Formen fetten und mit Backpapier auslegen.

Das Mehl mit Backpulver, baking soda, Salz und den Gewürzen vermischen.

Die Nüsse hacken und beiseite stellen. Die Karotten schälen und fein reiben.

Butter und beide Zuckersorten in eine große Rührschüssel geben….

…und fluffig schlagen.

Eier nach und nach unterschlagen und noch 3 Minuten weiterschlagen.

Vanille, Milch und Möhren dazugeben.

Gut verrühren und dann bei niedriger Geschwindigkeit das Mehl einarbeiten.

Zum Schluss die gehackten Nüsse dazugeben…..

 ….und kurz verrühren.

Gleichmäßig in die vorbereiteten Formen verteilen….

…. und für ca. 30 Minuten ab in den Ofen (mittlere Einschubleiste). Bei mir passen immer nur zwei Formen gleichzeitig in den Ofen. Das macht nichts. Die Dritte muss halt warten. Das hält sie aus.

Auf Kuchengittern und in der Form auskühlen lassen.

Es bietet sich an die Böden am Vortag zuzubereiten. Ich packe sie dann, nachdem sie vollständig ausgekühlt sind, in Frischhaltefolie ein. Die Böden sind am nächsten Tag etwas leichter zu handeln, weil sie etwas fester sind. Ihr könnt aber auch alles an ein- und demselben Tag machen. Wichtig ist  nur, dass die Böden vollständig abgekühlt sind bevor ihr das Frosting drauf macht.
Für das Frosting Butter mit dem Mixer geschmeidig rühren. Dann nach und nach den Puderzucker und den Vanilla-Extract dazugeben (evtl. benötigt ihr nicht die ganze Menge Zucker) und richtig lange rühren bis die Masse hell und fluffig ist (mindestens 5 Minuten, eher länger). In einer separaten kleineren Schüssel den zimmerwarmen Frischkäse mit einer Gabel cremig rühren. Dann esslöffelweise zur Buttermischung geben und mit dem Mixer gut verrühren. Nicht mehr dazugeben, sonst endet ihr mit einer Suppe (s.o.). Nach und Nach den ganzen Frischkäse auf diese Weise einarbeiten. Ihr werdet mit einem wunderbar cremigen, lockeren Frosting belohnt.

Sieht doch echt lecker aus.

3 oder 4 Backpapierstreifen so auf die Tortenplatte legen, dass der Plattenrand bedeckt ist, wenn der erste Boden aufgelegt wird.

Mit ca. einer ordentlichen Suppenkelle Frosting bestreichen….

…zweiten Boden auflegen und Vorgang wiederholen.

Weiter mit dem dritten Boden. Den lege ich meist „kopfüber“ auf das Frosting, damit die Oberfläche ganz eben ist.

Wieder eine ordentliche Kelle Frosting auf den obersten Boden geben und den ganzen Kuchen recht dünn damit bestreichen.

Jetzt für 30-60 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Wer möchte kann jetzt mit den Marzipanmöhren weitermachen. Dafür Marzipan und Farbe bereitstellen. Ich benutze Farbpaste, aber Pulver oder flüssige Lebensmittelfarbe gehen hier auch. Einen kleinen Teil des Marzipans für das Grünzeug abschneiden, den restlichen Teil orange einfärben. Die Farbe trage ich mit einem Zahnstocher auf und verknete dann alles gut miteinander.

Das übrige Marzipan grün färben.

Nun das orange Stück zu einer Rolle formen und Stücke in unterschiedlicher Größe abschneiden.

Zu unregelmäßigen Karotten formen.

Aus dem grünen Marzipan eine dünne Rolle formen und etwa gleichgroße Stücke abschneiden.

Zu solchem „Grünzeug“ formen:

Nun mit dem Zahnstocher je eine Vertiefung in das dickere Ende der Karotten drehen….

….ein Grünzeug reinstecken und leicht festdrücken. Mit allen Karotten so fortfahren.

Jetzt mit dem Zahnstocher „authentische“ Rillen und Macken in die Karotten formen.

Wir haben es fast geschafft. Nun wieder aus Gründen der Authentizität etwas Kakao auf ein Stück Backpapier geben…..

…und jeweils eine kleine Menge davon mit einem Pinsel auf den Möhren verteilen. Sie sollen so aussehen als hätten wir sie gerade aus der Erde gezogen. (was in der Tat weniger aufwändig gewesen wäre)

Die genaue Anzahl der Möhren spielt keine Rolle. Es werden auf jeden Fall eine ganze Menge…

Zurück zur Torte:
Carrot Cake aus dem Kühlschrank holen, den Rest des Frostings rundherum darauf verteilen (evtl. benötigt ihr nicht das ganze Frosting). Das muss nicht alles perfekt sein. Ich mag es, wenn man noch Streifen etc. sieht.

Vorsichtig die Backpapierstreifen entfernen….

….und nun nach Belieben mit den Karotten dekorieren.

Schön!..und unglaublich lecker!! Definitiv einer meiner Lieblingskuchen. (Die Torte bei Zimmertemperatur genießen. Hält sich im Kühlschrank bis zu einer Woche.)

Enjoy! und bleibt süß!

Brötchen mit Kartoffelflocken

Diese Brötchen sind unglaublich locker und fluffig. Dafür sorgen die zugefügten Kartoffelflocken. Ich mache sie besonders gerne zu Salaten und Suppen (wie z.B. zur Maissuppe von vorgestern…) und die Reste sind auch am nächsten Tag noch superweich und frisch. Schnell zusammengerührt sind sie auch. Allerdings muss der Teig insgesamt einige Stunden gehen – also rechtzeitig anfangen. Ihr werdet es nicht bereuen!
Zu den Zutaten:
Wir brauchen Mehl (Typ 550), Trockenhefe, Salz, Zucker und Olivenöl. Außerdem Kartoffelpüree-Flocken. Ich habe hier „Kartoffelpüree – Das Lockere“ von Maggi genommen. Ist eigentlich eher ein Pulver als Flocken.

Das Rezept

Brötchen mit Kartoffelflocken (12 Stück)

Die Zutaten

270 ml Wasser
3 EL Olivenöl
3 EL Zucker
1 1/2 Teel. Salz
65g Kartoffelflocken (s.o.)
375g Mehl, Typ 550
1 Packung Trockenhefe

Die Zubereitung

125g Mehl, Kartoffelflocken, Salz, Zucker und Hefe in einer Rührschüssel vermischen. Wasser und Öl vermischen und in der Mikrowelle in 20 Sekunden-Intervallen langsam erwärmen. Es sollte etwas wärmer als lauwarm sein. Zur Mehlmischung geben und etwa 3-4 Minuten in der Kitchen-Aid (Paddle-Attachment) oder dem Handrührer verrühren. Dann das übrige Mehl (250g) dazugeben und mit dem Knethaken (!!) weitere 5 Minuten kneten.
Mit einem Tuch abdecken und ca. 2 -3 Stunden gehen lassen.
Eine Auflaufform oder Backform mit Öl einfetten, evtl. mit Backpapier auslegen. (Meine Form ist ca. 18 x 28 cm groß. Ihr könnt aber auch eine 26cm-Springform o.ä. nehmen.)
Teig aus der Schüssel nehmen und durchkneten. Halbieren, zwei Rollen formen und jede Rolle in sechs gleiche Teile teilen. So ganz genau muss das nicht sein.
Die 12 Teile zu Kugeln formen und mit Abstand in die vorbereitete Form legen.
Wieder abdecken und nochmal mindestens 30 Minuten gehen lassen. Bis das Ganze so aussieht:
Ofen auf 185°C vorheizen (Ober- und Unterhitze). Sobald der Ofen heiß ist, die Brötchen ca. 20 Minuten backen. Noch warm oder kalt servieren.
Echt lecker!
Enjoy und bleibt trotzdem süß!

KitKat-Blondies

Vor einigen Tagen habe ich mich als Hardcore-Brownie-Fan geoutet. Und da rücke ich auch keinen Zentimeter von ab. Aber! Das ist noch gar nichts im Vergleich zu meiner Leidenschaft für Blondies! Auf die Dinger steh´ich nun wirklich total. Auch in allen Variationen – Hauptsache fudgy. Hier stelle ich euch nun mein aktuelles Lieblingsexemplar vor. Im Teig geschmolzene weiße Schokolade und jede Menge KitKat-Brocken. Auf dem Teig eine Schicht bitterzarter Schokoladenguss, getoppt mit jeder Menge weißer KitKat-Chunks. Himmlisch! und absolut süchtig machend. (Ich habe euch gewarnt…) 

Ein paar Worte zu den Zutaten.
Wir brauchen – surprise, surprise – jede Menge KitKat-Chunky-Riegel. Im Teig sind vier große Riegel KitKat-Chunky Peanutbutter. Wenn ihr die nicht bekommen könnt, tut es auch die Version mit Milchschokolade. Als Topping habe ich drei Riegel KitKat-Chunky-Vanilla Choc verballert. Außerdem brauchen wir noch ganz normale weiße Schokolade. Ob Schokolade oder Kuvertüre oder irgendwelche Osterhasenreste ist eigentlich egal – Hauptsache weiß. Ansonsten das Übliche: Butter, Zucker, Mehl, Bio-Eier (Größe L), Salz, Vanilla-Extract oder Vanillezucker und Backpulver.

Für die Schokoladenglasur brauchen wir nochmal Butter und Zartbitterschokolade, außerdem hellen Zuckerrübensirup (Invertzuckersirup). Wenn ihr den nicht bekommen könnt – einfach weglassen. Das geht auch.

Das Rezept

KitKat – Blondies (12 Stck.)

Die Zutaten

Teig:
200g Butter
200g weiße Schokolade
4 Eier, Größe L
400g Zucker
1 Teel. Salz
2 Teel. Vanilla-Extract oder Vanillezucker
350g Mehl
1/2 Teel. Backpulver
4 Riegel KitKat-Chunky Peanutbutter oder Milchschokolade
Schokoladenglasur:
90g Butter
1 EL heller Sirup
200g Zartbitterschokolade
außerdem:
3 Riegel KitKat Chunky Vanilla Choc

Die Zubereitung

Ofen auf 180 °C vorheizen.
Backform (23 x 33cm/ 9×13 inch) fetten und Boden mit Backpapier auslegen.
Butter in Würfel schneiden und in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze schmelzen lassen. Die weiße Schokolade hacken
und dazugeben. Solange rühren bis alles geschmolzen ist. Vom Herd nehmen.
Die Eier in einer Rührschüssel mit einem Schneebesen kurz verschlagen. Zucker und Salz dazugeben, rühren bis alles vermischt ist. Die Schokoladen-Buttermischung kurz unterrühren, dann die Vanille dazugeben und verrühren. Mehl und Backpulver mischen und mit einem Teigschaber unterrühren – nicht zu lange rühren. Die KitKat-Riegel grob hacken und dazugeben.
Unterrühren, dann das Ganze in die vorbereitete Form füllen.
Etwa 30-40 Minuten auf der mittleren Einschubleiste backen. (Bei der Stäbchenprobe sollten nur noch wenige feuchte Krümel zu sehen sein, wenn überhaupt.)
Kurz auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Dann die Glasur zubereiten.
Dafür Butter und Sirup in einem kleinen Topf (ihr könnt den Butter-Schokoladen-Topf von vorhin dafür nehmen – ungespült) bei niedriger Hitze schmelzen lassen. Schokolade hacken und in der Mikrowelle in 15 Sekunden-Intervallen bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Zur Butter geben, alles glatt rühren und auf die Brownies geben.
Verstreichen
kurz abkühlen lassen und gehackte weiße KitKat-Riegel darauf verteilen.
nochmal ca. 45 Minuten abkühlen lassen und dann über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag noch kalt in 12 Stücke schneiden.
UN-GLAUB-LICH  LECKER!
YumYumYum
Enjoy und bleibt süß!

Zitronen-Käsekuchen-Bars mit Streuseln

Wie ich in früheren Posts bereits erwähnt habe, bin ich kein Fan vom klassischen deutschen Käsekuchen, der meist mit viel Magerquark zubereitet wird. Ist mir einfach zu…..mager. Diese Abneigung schließt jede Art von Cheesecake-Bars jedoch nicht ein, da hier der Quark durch cremigen Doppelrahm-Frischkäse ersetzt wird. Tja, man muss den Tatsachen ins Auge sehen…;-). 
Nach den vor einigen Wochen veröffentlichten „Chocolate-Chip-Käsekuchen-Bars“ hier nun eine frischere Variante mit Zitronen – in der Käsemasse und in den Streuseln. Darüber noch ein Zitronen-Guss „gedrizzelt“ – was will man mehr?
Zu den Zutaten:
Für den Boden habe ich meinen hier schon mehrfach erwähnten und bewährten Mürbeteig verwendet. Dazu brauchen wir wie immer Mehl, Butter (kalt, aber nicht steinhart – 20 Min. vorher aus dem Kühlschrank holen), Zucker, ein Bio-Eigelb und Salz. Die Streusel machen wir direkt danach in derselben Schüssel – das erspart uns das Spülen. Dafür wieder Mehl, Butter, Zucker und Vanillezucker. Außerdem Zitronenschale. Ich kaufe immer die etwas größeren, dickschaligen und knubbeligen Zitronen. Die sind etwas süßer und aromatischer.
Für die Käsemasse also – wie bereits erwähnt – Doppelrahmfrischkäse. Auf keinen Fall die Light-Variante! Dazu noch Zucker, Bio-Eier, Zitronenschale und Vanille (egal in welcher Form: als Paste, Zucker oder Extract). 
Für den Guss Puderzucker und Zitrone. Alles kein Hexenwerk.

Das Rezept

Zitronen-Käsekuchen-Bars mit Streuseln

Die Zutaten:

Boden:
300g Mehl
200g Butter
100g Zucker
1 Eigelb, Gr. L
Salz
Streusel:
200g Mehl
150g Zucker
100g Butter
abgeriebene Schale von einer halben Zitrone
1 P. Vanillezucker
Füllung:
500g Frischkäse
200g Zucker
abgeriebene Schale von 1/2 bis 1 Zitrone (je nach Geschmack)
1 P. Vanillezucker
3 Eier
Guss:
100g Puderzucker
etwas Zitronensaft

Die Zubereitung:

Ofen auf 180°C vorheizen (Ober- und Unterhitze).
Backform (ca,20 x 30 cm) einfetten und mit Backpapier auslegen.
Für den Boden Mehl, Butter in Würfeln, Zucker, Eigelb und eine Prise Salz zu einem Teig verkneten (mit der Küchenmaschine, den Knethaken des Handrührers oder mit den Händen). Dabei nur so lange kneten, bis sich alles verbunden hat. In die vorbereitete Form geben und festdrücken.
Für etwa 15 Minuten ab damit in den Ofen.
In der Zwischenzeit die Streusel machen. Dafür könnt ihr die Teigschüssel wieder benutzen – auswaschen nicht nötig. Alle Zutaten für die Streusel mit den Händen, der Kitchen Aid oder dem Handmixer zu Krümeln verkneten.

Beiseite stellen. Boden aus dem Ofen holen und auf einem Kuchengitter kurz abkühlen lassen.

Jetzt die Füllung zubereiten. Dafür wieder alle Zutaten in die (ungewaschene) Schüssel geben und verrühren. Die Masse wird ziemlich flüssig – das macht aber nichts. Auf dem Boden verteilen.

Die Streusel gleichmäßig darauf verteilen (habe leider kein Foto davon). Da die Käsemasse sehr flüssig ist, versinken die Streusel teilweise darin – das ist absolut ok! Vorsichtig in den Ofen stellen (mittlere Einschubleiste) und etwa 35 – 45 Minuten backen. Danach auf einem Kuchengitter fast vollständig abkühlen lassen.

Für den Guss den Puderzucker in eine kleine Schüssel füllen und teelöffelweise den Zitronensaft dazurühren. Der Guss sollte noch ziemlich fest sein. Mit dem Löffel auf den Kuchen tropfen lassen (s.Bild).

….ja, mein Sohn und ich mussten unbedingt schon mal probieren…sooo lecker!

Enjoy und bleibt süß!

Bohnen mit Maisbrot – YEE-HAW !

Bohnen mit Maisbrot. Das klingt ja erstmal gewaltig nach Cowboy-Mahlzeit und auch ein bisschen nach Dosen-Fraß. Letzteres kann ich völlig ausschließen – keine Dose weit und breit…ach, doch! Zwei Dosen Tomaten werden benötigt, aber die zählen nicht, ok?! Mit den Cowboys liegen wir gar nicht so falsch, wobei ich meine Version etwas – tja, wie soll ich sagen – urbanisiert? habe. Kurz, dem klassischen Wild-West-Essen wurden einige Rüschen und Spitzen verpasst, ohne die Boots und Chaps völlig zu überdecken. Ein Hauch Lagerfeuerromantik darf ruhig mal sein. Derzeit definitiv eines meiner Lieblings-Herbst-Vorwinter-Gerichte. Yee-haw!

Zu den Zutaten:
Die Bohnen:
Bohnen – is` klar. Am Besten Pinto-, Borlotti- oder Wachtelbohnen (ist sowieso alles das Gleiche..). Ihr könnt natürlich auch Kidney- oder andere Bohnen verwenden, aber dann verändert sich die Garzeit. Die Bohnen müssen über Nacht in reichlich kaltem Wasser eingeweicht werden – das Volumen verdoppelt bis verdreifacht sich in der Zeit. Außerdem brauchen wir noch Zwiebeln, 2 Dosen stückige Tomaten, Knoblauch, Olivenöl, Instant-Brühe (ich nehme die von Alnatura), Salz und Pfeffer. Genau, und dazu noch Bacon. Eine Packung handelsüblicher Frühstücksbacon passt hier prima.
Das Maisbrot:
Ich habe ja schon einmal ein Maisbrot gepostet. Dieses hier ist ganz anders, aber nicht minder lecker. Sehr viel lockerer und luftiger als der Vorgänger und aktuell mein Favorit. Bleibt mindestens 2-3 Tage richtig frisch. Aufgehübscht mit zwei Peperoni und etwas Käse, aber dennoch ganz Maisbrot. Wir brauchen gelbes Maismehl (keine Polenta oder Maisgrieß), ganz normales Mehl, Salz, Backpulver, Gouda oder Cheddar oder so, eine rote und eine grüne Peperoni, Bio-Eier (Gr. L), Milch (3,5 – 3,8 % Fett), Salz, Pfeffer und zwei bis drei Schuss Olivenöl.

Die Rüschen und Spitzen:
Avocado – je nach individuellem Avocado-Konsum (ich kann von den Dingern ja nicht genug bekommen….)
Creme fraiche – s. o.
Koriander – s. o. – Koriander ist ja so eine Sache. Da scheiden sich die Geister. Auch in unserem Bekanntenkreis gibt es eingefleischte Koriander-Hasser. Die werde ich aber noch rumkriegen. Auch ich bin Konvertit. Es gab Zeiten, da konnte ich das Zeug nicht riechen. Kaum zu glauben, denn inzwischen streue ich mir das leckere Kraut auf fast alles.
Evtl. noch etwas geriebenen Käse.

Das Rezept

Bohnen mit Maisbrot 

Die Zutaten

Bohnen:
500g Wachtelbohnen, über Nacht eingeweicht
Olivenöl
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Dosen stückige Tomaten (je 400 ml)
Instant-Brühe
Salz und Pfeffer
100g Bacon
Maisbrot:
250g gelbes Maismehl
125g Mehl
1 Teel. Salz
3 Teel. Backpulver
100g Gouda
1 rote und eine grüne Peperoni
2 Eier
400ml Milch
2-3 Schuss Ölivenöl
Pfeffer

Rüschen und Spitzen:
je nach persönlichen Vorlieben:
Avocado
Creme fraiche, Joghurt oder Saure Sahne
frischer Koriander
geriebener Käse (Gouda, Cheddar o. Ä.)

Die Zubereitung

am Vortag:
Bohnen in reichlich kaltem Wasser einweichen.
Dann am nächsten Tag die Bohnen in ein Sieb abgießen und nochmal gründlich waschen.
Zwiebeln hacken, Knoblauch fein hacken, Bacon quer in Streifen schneiden. Etwas Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und Zwiebeln dazugeben.
 Etwa 5 Minuten bei mittlerer Hitze weich werden lassen. Knoblauch kurz mitdünsten.

Dann die Bohnen dazugeben und etwa 2 Minuten mitdünsten.

Die stückigen Tomaten dazugeben, alles verrühren und nochmal kurz dünsten.

Etwa ein Liter Wasser dazugeben. (Ich koche das Wasser immer im Wasserkocher vor, so dass die Kochzeit verkürzt wird. Das muss aber nicht sein.)

Aufkochen lassen, Deckel drauf und Temperatur etwas herunterschalten (es soll aber weiter kochen). Zwischendurch immer wieder umrühren und kontrollieren, evtl. Wasser nachfüllen. Das Ganze etwa 2 Stunden kochen lassen bis die Bohnen weich sind. Eine halbe Stunde vor Ende der Garzeit den Bacon dazugeben und mit Brühe, Salz und Pfeffer würzen.

In der Zwischenzeit das Maisbrot machen.

Ofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Backform (ca. 20cm Durchmesser. Kann auch eine Auflaufform oder viereckige Backform sein. Alles geht – sollte nur nicht zu groß oder zu klein sein.) fetten und Boden mit Backpapier auslegen.

In einer Rührschüssel Maismehl, Mehl, Saz und Backpulver mischen.

Peperoni entkernen und quer in Ringe oder Streifen schneiden, Käse reiben. Peperoni und Käse zum Mehl geben.

Vermischen und sämtliche übrigen Zutaten dazugeben, mit einem Holzlöffel o. Ä. verrühren.

In die vorbereitete Form füllen

und etwa 35 – 45 Minuten backen (mittlere Einschubleiste) oder bis die ganze Sache so aussieht:

Kurz in der Form abkühlen lassen, am Rand mit einem Messer vom Rand lösen und dann auf ein Kuchengitter stürzen.

Möglichst noch warm servieren. Soo lecker!

Jetzt nur noch die Avocado in Spalten schneiden, noch etwas Käse reiben und die Korianderblätter abzupfen. Alles mit den Bohnen, dem Maisbrot und einem ordentlichen Klecks Creme fraiche servieren. YUM!! oder noch einmal: YEE-HAW! – weil´s so viel Spaß macht…… (Sind wir nicht alle ein bisschen „cowboy“?!)

Enjoy und bleibt trotzdem süß!

Pull-Apart-Brot mit Pesto

Hierfür könnt ihr prima das „Pesto aus gerösteten Samen, Basilikum und Tomaten“ verwenden, das ich im letzten Post veröffentlicht habe. Pull-Apart-Brote sind ja nun schon seit einiger Zeit voll im Trend. Ist ja auch superpraktisch (und durchaus dekorativ) – man stellt das Brot einfach auf den Tisch und jeder kann sich seinen Teil abziehen. Also habe ich mich auch darangewagt und bin total begeistert. Ich verwende hier einen Quark-Ölteig, der schnell zusammengerührt, schnell im Ofen ist und noch warm gegessen werden kann. Yum!

Zu den Zutaten:

Ganz normales Mehl, Backpulver, Quark (Ich habe hier Speisequark mit 20 % genommen. Ihr könnt aber auch Magerquark nehmen, wenn euch das lieber ist.), Milch, Olivenöl, Ei (Bio, Gr.L), Zucker und Salz. Außerdem natürlich das“Pesto mit gerösteten Samen, Basilikum und Tomaten“ (jedes andere Pesto geht natürlich auch). Das war´s dann auch schon. Ist echt ne fixe Angelegenheit und macht dabei so viel her.

Das Rezept

Pull-Apart-Brot mit Pesto

Die Zutaten:

Teig:
400g Mehl
1 P. Backpulver
Salz
1 El Zucker
250g Magerquark
80 ml Milch
80 ml Olivenöl
1 Ei, Gr.L

zum Füllen:
Pesto mit gerösteten Samen, Basilikum und Tomaten´

Die Zubereitung:

Ofen auf 200°c (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Kastenform (ca. 25 cm lang) einfetten und mit Backpapier auslegen.
Mehl, Backpulver, ca. 1 Teel. Salz und Zucker in der einer großen Rührschüssel mischen. Alle übrigen Zutaten für den Teig dazugeben und mit dem Knethaken verkneten. Wenn der Teig zu feucht ist, noch etwas Mehl zugeben.
(Ich habe leider vergessen während der Zubereitung Fotos zu machen….)
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche (am besten auch einer nur ganz leicht bemehlten Silikonmatte) nochmal durchkneten und zu einem ca. 30 x 70 cm große Rechteck ausrollen. Mit dem Pesto bestreichen und in ca. 20-25 Rechtecke schneiden. Die Kastenform hochkant an eine Wand oder Flasche etc. lehnen.Jetzt immer ein paar Rechtecke übereinander stapeln und in die Form legen – bis alle Rechtecke schön aufeinander gestapelt sind. Die Form ist jetzt nicht annähernd mit Teig gefüllt – keine Panik! Die Form wieder in die Waagerechte bringen und die Teigrechtecke mit beiden Händen so verteilen und in Form bringen, dass die Form gefüllt ist. Das sieht dann so aus (ab hier gibt´s Fotos):
Das kommt der Sache doch schon näher, nicht wahr?!
Jetzt ab in den Ofen damit (mittlere Einschubleiste), etwa 50-60 Minuten backen und evtl. nach ca. 30 Minuten mit Alufolie abdecken, damit uns die ganze Sache nicht verkohlt.
Aus dem Ofen holen und kurz auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Aus der Form stürzen….

…und ab auf den Tisch damit!

Soo lecker!! Und das auch noch nach mehreren Tagen.

Enjoy und bleibt trotzdem süß!

Pesto mit gerösteten Samen, Basilikum und Tomaten

Pesto – ist ja nun wirklich omnipräsent. Dabei bin ich ziemlich sicher, dass ich bis vor 10-15 Jahren noch nichts davon gehört hatte. Einmal für mich entdeckt, gab es dann kein Halten mehr. Ich hatte eine Phase während der ich fast täglich einen Riesenteller Spags mit Pesto aß – bis ich es wirklich nicht mehr riechen konnte. Ich hatte mich buchstäblich daran überessen. Inzwischen hat sich mein Umgang damit wieder normalisiert und ich kaufe und mache Pesto in diversen Geschmacksrichtungen immer wieder gerne: Klassisch, Bärlauch, Tomate, Walnuss etc. Warum eigentlich nicht mal mit Samen anstatt Nüssen? Und mit Basilikum UND Tomaten. 

Die Zutaten

Wir brauchen lediglich getrocknete Tomaten, frisches Basilikum, Knoblauch und ordentlich Olivenöl. Und jede Menge Samen. Ich habe hier alles genommen, was meine Küche so hergab: Sesamsamen, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und Hanfsamen. Ihr könnt ja nehmen, was ihr am liebsten mögt.
Zum Schluss noch etwas Meersalz – fertig. Die ganze Sache ist Ratzfatz zusammengemixt und wenn ihr dann noch Lust auf Küche habt, könnt ihr gleich mit dem Pesto-Pull-Apart-Brot (wird als nächstes veröffentlicht) weitermachen. Dafür habe ich nämlich dieses Pesto benutzt. Superlecker!

Das Rezept

Pesto mit gerösteten Samen, Basilikum und Tomaten

Die Zutaten:

100g getrocknete Tomaten
120g Basilikumblätter
2 Knoblauchzehen
200g Samen, gemischt
ca. 250ml Olivenöl
Salz

Die Zubereitung:

Ofen auf 150°C vorheizen. (Umluft)
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die gemischten Samen  gleichmäßig darauf verteilen.
Im Ofen auf der mittleren Einschubleiste etwa 25 Minuten rösten. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit Basilikumblätter waschen und abzupfen. Zarte Stängel kann man gut mitbenutzen. Den Knoblauch schälen.
Wenn die Samen etwas abgekühlt sind, alle Zutaten bis auf das Salz und das Olivenöl in eine Küchenmaschine (mit Flügelmesser-Einsatz) geben und mixen. Nach und nach Olivenöl dazugeben. Evtl. benötigt ihr weniger Öl. Mit Salz abschmecken.
In ein sauberes Glas füllen
und nochmal mit Olivenöl „abdichten“ (die Oberfläche sollte möglichst ganz von dem Öl bedeckt sein. So hält sich das Pesto länger.)
Im Kühlschrank aufbewahren.
Enjoy und bleibt trotzdem süß!

Erdnussbutter-Cookies mit Nutella-Füllung

Wenn ich ganz dringend Zucker in hochkonzentrierter Form brauche, kann es ab und an mal vorkommen, dass ich frisch gebackene Cookies ins Nutella-Glas tunke. Oder ins peanut butter-Glas –
je nach Cookie-Sorte…
Warum nicht beides vereinen?  So schritt ich also heute zur Tat und heraus kam dieses Rezept. Pures Snickers-Feeling – nur besser!

Ein paar Worte zu den Zutaten:
Butter, Zucker, Mehl, baking soda (oder Backnatron oder Backpulver), Backpulver, Salz, ein Bio-Ei, Milch und Vanilla-Extract (s. 1. Post) oder Vanillinzucker. Alles kein Problem. Für dieses Rezept verwende ich sowohl Backpulver als auch baking soda. Wenn ihr Schwierigkeiten mit dem baking soda habt, könnt ihr auch die gesamte Menge Backpulver nehmen. Inzwischen gibt es aber fast überall Back-Natron und baking soda findet man auch hin und wieder. Im Internet sowieso.
Dann brauchen wir noch Erdnussbutter und Nutella (oder jede andere Schokocreme). Ist beides bei uns immer vorrätig. Ich habe für dieses Rezept die „creamy“ Erdnussbutter-Variante genommen. Das macht das Füllen später leichter. 
Ein wenig brauner Zucker – wie immer angereichert mit etwas hellem oder dunklem Zuckerrübensirup – kommt auch noch dazu und das war´s dann auch schon. 
Einige Cookies habe ich versucht mit Erdbeer-Konfitüre zu füllen. Das war sehr viel schwieriger als die Nutella-Variante. Versucht es, wenn ihr mögt. Geht sicher leichter, wenn die Marmelade oder Konfitüre richtig fest ist.

Dies hier werden wirklich GROSSE Cookies!

Das Rezept

Erdnussbutter-Cookies mit Nutella-Füllung (ca. 18 Stück)

Die Zutaten:

125 g Butter, zimmerwarm
250 g Erdnussbutter, creamy
170 g Zucker
100 g brauner Zucker
1 Teel. heller oder dunkler Zuckerrübensirup
1 Bio-Ei
1 El Milch
1 Teel. Vanilla-Extract oder Vanillinzucker
200 g Mehl
3/4 Teel. baking soda oder Back-Natron
1/2 Teel. Backpulver
1 Prise Salz
außerdem:
ca. 100 g Nutella
evtl. Marmelade

Die Zubereitung:

Ofen auf 180°C vorheizen.
2 Backbleche mit Backpapier auslegen.
Butter und Erdnussbutter ca. 3 Minuten auf hoher Geschwindigkeit hell und cremig rühren. Beide Zuckersorten und den Sirup dazugeben, nochmal 2-3 Minuten weiterrühren. Dann das Ei dazugeben, ca. 30 – 60 Sek. rühren. Milch und Vanille dazugeben, kurz verrühren.
In separater Schüssel Mehl, baking soda, Backpulver und Salz vermischen und zur Buttermischung geben. Nur solange auf niedriger Stufe rühren bis das Mehl gerade eingearbeitet ist.

Einen gut gehäuften Esslöffel Teig mit den Fingern platt drücken und etwa 1/2 Teel. Nutella in die Mitte geben.
Vorsichtig zusammendrücken und zu einer Kugel formen. (Wirklich behutsam vorgehen, sonst quillt euch die Nutella aus allen Poren.) Auf ein vorbereitetes Backblech legen. Evtl. auch mit Marmelade ausprobieren – das erfordert aber wirklich Fingerspitzengefühl.

Mit dem übrigen Teig ebenso verfahren.

Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Einschubleiste ca. 12 Minuten backen.

Die Cookies sehen dann so aus.
15 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen bis sie so aussehen:

Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

YUM!

Enjoy und bleibt süß!

Süßkartoffel-Hokkaido-Suppe mit Halloumi-Topping

Da wir nächste Woche in die Ferien fahren, will ich vorher noch möglichst alle mehr oder weniger frischen Vorräte verbrauchen. Ich entdeckte im Kartoffelkorb noch eine ganze Menge Süßkartoffeln und ein Hokkaido-Kürbis liegt auch schon ´ne Weile auf der Arbeitsplatte. Die Temperaturen in Deutschland rechtfertigen durchaus wieder das Kochen einer heißen Suppe und so war die Entscheidung schnell gefallen.

Zu den Zutaten:

Wie schon gesagt: Süßkartoffeln und Hokkaido. Ich kaufe immer die kleineren Süßkartoffeln, da sie weniger Fasern und mehr Geschmack haben. Einen ganzen Hokkaido-Kürbis, die Bio-Variante. Die Schale kann man mitessen (wie wir alle wissen) – ich mag es aber viel lieber ohne Schale. Das könnt ihr ja machen wie ihr wollt. Ich schäle meine Kürbisse immer mit dem ganz normalen Kartoffelschäler – das geht prima. Weil´s farblich und auch geschmacklich so gut passt, geben wir noch ein paar rote Linsen dazu. Außerdem Schalotten oder Zwiebeln (ich hatte nur noch Schalotten), ein ordentliches Stück Ingwer und eine dicke Knoblauchzehe. Ingwer und Knoblauch reibe ich auf der feinen Reibe – das geht auch prima. Dann brauchen wir noch eine Dose Kokosmilch, die Normalfett-Variante und Instant-Gemüsebrühe. Ich nehme meistens die von Alnatura – alles andere geht aber auch. An Gewürzen habe ich hier „Arabisches Orangengewürz“ und Zimt benutzt. Das Orangengewürz einfach deshalb, weil ich es im Schrank liegen habe und die Farbe passt. Zimt mag ich total – hier aber nur eine ganz kleine Prise. Wenn ihr kein Orangengewürz habt, nehmt ihr einfach, was in eurem Schrank so liegt. Ich würde Madras-Currypulver empfehlen. Zum Abschmecken Salz, evtl. Pfeffer und einen Schuss Agaven-Dicksaft oder Zucker.
Für das Halloumi-Topping braucht ihr eine Packung Halloumi-Käse (gibt´s inzwischen in fast jedem Supermarkt im Kühlregal), eine rote und eine grüne Peperoni und eine Handvoll Kürbiskerne. Außerdem für den Abschluss noch frischen Koriander. 
Ach ja, und ein wenig Olivenöl.

Das Rezept

Süßkartoffel-Hokkaido-Suppe mit Halloumi-Topping

Die Zutaten:

Für die Suppe:
4-5 kleine bis mittelgroße Süßkartoffeln
1 Bio-Hokkaido
Olivenöl
2 Schalotten oder 1 große Zwiebel
ein daumengroßes Stück Ingwer
1 große Knoblauchzehe
200 g rote Linsen, getrocknet
2 Teel. Arabisches Orangengewürz oder Currypulver
1 Prise Zimt
2 Liter Instantgemüsebrühe (nach Packungsanleitung)
1 Dose Kokosmilch (400 ml)

zum Abschmecken:
Salz, Pfeffer, Agaven-Dicksaft oder Zucker

Für das Topping:
ewas Olivenöl
1 Packung Halloumi-Käse (ca. 230g)
1 grüne Peperoni
1 rote Peperoni
eine gute Handvoll Kürbiskerne
frischer Koriander
evtl. etwas Naturjoghurt zum Servieren

Die Zubereitung:

Süßkartoffeln schälen und würfeln. Hokkaido halbieren, mit einem Löffel gründlich Kerne und Fasern entfernen, schälen und auch würfeln. (ergibt jetzt zusammen etwa 1 kg Gemüse)

Die Schalotten schälen und fein hacken. Knoblauch und Ingwer schälen und fein reiben.

Einen Schuss Olivenöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen, Schalotten dazugeben und ca. 5 Min. weich dünsten (Wenn sie etwas brauch werden, ist das nicht so schlimm. Das gibt Geschmack.).

Dann Ingwer und Knoblauch dazugeben, kurz mitbraten. Linsen in einem feinen Sieb waschen, abtropfen lassen und mit dem Gemüse in den Topf geben.

Curry oder Orangengewürz und Zimt dazugeben, kurz mitdünsten. Heiße Brühe dazugeben, zum Kochen bringen. Ca. 300 ml Kokosmilch einrühren.

Alles in etwa 30 Min. weich kochen.

In der Zwischenzeit Halloumi in feine Würfel schneiden. Peperoni halbieren entkernen und quer in Streifen schneiden.

Wenn das Gemüse weich und die Linsen zerfallen sind, die Suppe mit dem Stabmixer pürieren, restliche Kokosmilch dazugeben und mit Salz, evtl. Pfeffer, Agaven-Dicksaft (oder Zucker) abschmecken. Nochmal aufkochen lassen.

Für das Topping etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Halloumi, Kürbiskerne und Peperoni dazugeben. Das Ganze wird zuerst etwas wässrig, aber keine Sorge, einfach weiter bei mittlerer Hitze braten bis alles schön gebräunt und etwas knusprig ist. Das geht recht flott.

Suppe in Schüsseln füllen, Topping drauf, evtl. auch noch einen Klecks Joghurt dazugeben und ordentlich frischen Koriander darüber streuen. Soo lecker!

Enjoy und bleibt trotzdem süß!

Schokoladenbrötchen mit Zimt und noch mehr Schokolade

Diese Schokoladenbrötchen sind eine Mischung aus schwedischen Kanelbullar und mitteleuropäischen Schokobrötchen, allerdings ohne das viele Drehen, Falten und Knoten der Kanelbullar und die oft trockene Konsistenz der guten alten Schokobrötchen. Das erreicht man u. a. durch einen recht hohen Butteranteil im Hefeteig – tja, anders geht´s halt nicht, aber bei der Zubereitung bleibt jede Menge Zeit zum Joggen….. Also: carpe diem! – in jeder Hinsicht.

Die Zutaten:

Wir brauchen Vollmilch, Mehl, frische Hefe, Salz, Zimt, Zucker, Butter und Kakao – alles kein Hexenwerk und wahrscheinlich sowieso im Schrank. Außerdem noch hellen Zuckerrübensirup oder Invertzuckersirup. Gibt´s von Grafschafter, aber nicht überall. Solltet ihr keinen hellen Sirup bekommen, tut´s der dunkle auch. Den gibt´s eigentlich überall.
Die Milch sollte lauwarm sein und die Butter etwa Zimmertemperatur haben. Wichtig ist, dass die Milch wirklich nur lauwarm ist, sonst zerhagelt es euch die Hefe.
Ach, ein Bio-Ei brauchen wir noch – zum bepinseln. Und natürlich: jede Menge Schokolade. Ich habe hier eine Mischung aus Zartbitter und Vollmilch benutzt. Nehmt einfach, was euch am besten schmeckt.

Das Rezept

Schokoladenbrötchen mit Zimt und noch mehr Schokolade (30 Stck.)

Die Zutaten:

500 ml Vollmilch, lauwarm
100 g Zuckerrübensirup
1000 g Mehl
75 g frische Hefe
Prise Salz
1-2 Teel. Zimt
100 g Zucker
200 g Butter, zimmerwarm
100 g Kakao
300 g Schokolade (je nach Geschmack, s. o.)
Glasur:
1 Bio-Ei

Die Zubereitung:

Die lauwarme Milch mit dem Sirup in einer Rührschüssel vermischen. Hefe reinbröckeln und kurz verrühren. Dann die Hälfte des Mehls dazugeben und mit einem Holzlöffel (oder den Knethaken des Handrührers oder in der Kitchen-Aid mit dem Paddle-Attachment) gut verrühren.
Mit einem Küchentuch abdecken und ca. eine Stunde gehen lassen.
Dann restliches Mehl mit Kakao, Zimt und Salz vermischen und dazugeben. Zucker und Butter auch dazu und zu einem glatten Teig kneten. Hierzu die Kenthaken des Handrührers (den Knethaken der Kitchen-Aid oder eure Hände) benutzen.
Den Teig auf eine Arbeitsplatte geben und nochmal ordentlich durchkneten. Dann die in grobe Stücke gehackte Schokolade von Hand einkneten.


Teig halbieren und jede Hälfte zu einer Langen Rolle formen.
Dann in Drittel einkerben
und jedes Drittel nochmal in fünf Teile einteilen.
Aus jedem Teil eine Kugel formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren. Bleche mit Küchentuch abdecken und nochmal ca. eine Stunde gehen lassen. (Jetzt Joggen gehen!)
Ofen auf 190°C vorheizen (Ober- und Unterhitze).
Brötchen mit verrührtem Ei bepinseln und ab in den Ofen (mittlere Einschubleiste). Ca. 12-15 Minuten backen.
Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Das Rezept gibt eine Menge Brötchen!!
Was nicht gleich gegessen werden soll, lässt sich prima einfrieren.
Yummy!
Enjoy und bleibt süß!