Dänische Plätzchen

Warum diese Plätzchen nun ausgerechnet aus Dänemark kommen sollen, hat sich mir bisher nicht eröffnet. Das macht aber gar nichts, denn Dänisch oder nicht, diese Kekse sind unglaublich gut. Auf den ersten Blick erscheinen sie eher unspektakulär – das ändert sich schlagartig beim ersten Biss. Denn dabei bleibt es garantiert nicht. Hohes Suchtpotential – ich habe euch gewarnt. 
Das Rezept habe ich aus einem alten handgeschriebenen Rezeptbuch meiner Großmama und ich bin ihr sehr, sehr dankbar dafür. Auch für die vielen in meiner Kindheit vertilgten Exemplare….
Also, wie ich schon sagte, schmecken diese Dinger richtig gut. Aber nicht nur das. Sie sind auch ratzfatz zusammengerührt und noch schneller gebacken. Probiert es aus.
(Ich muss das jetzt mal loswerden: Dieser nun schon zum wiederholten Mal gezeigter Adventskranz ist mein Küchen-Adventskranz. Irgendwie ist es nämlich dazu gekommen, dass wir drei – ja, richtig gehört – drei Adventkränze im Umlauf haben und die beiden Exemplare, die hier nicht abgebildet sind, sind natürlich selbstgemacht und unglaublich kreativ…. . Mein Küchen-Exemplar hingegen stammt von einem, uns allen wohlbekannten, Discounter. Ja, das konnte ich so nicht auf mir und meiner Kreativität sitzen lassen….;-))
Hier übrigens das Original-Rezept:
Wie ihr alle lesen könnt, brauchen wir Mandeln, Mehl, Zucker und Butter. Ich habe mit die Freiheit genommen und noch etwas Salz dazu gegeben. Eine weitere Abänderung ist das Rösten der Mandeln. Das gibt einfach viel mehr Geschmack.

Das Rezept

Dänische Plätzchen

Die Zutaten

500 g ganze Mandeln
500 g Mehl
380 g Zucker
500 g Butter
1 ordentliche Prise Salz

Die Zubereitung

Ofen auf 130°C vorheizen (Umluft). Mandeln auf einem Blech verteilen…….
….und ca 15 Minuten im heißen Ofen leicht bräunen lassen. Ofen wieder ausschalten. Mandeln abkühlen lassen. Dann in der Küchenmaschine fein mahlen. (Mmmh – wie das riecht..)
Alle Zutaten in eine große Rührschüssel geben…..
…. und zu einem krümeligen Teig verkneten. Auf eine Arbeitsplatte geben und…
…..nochmal ordentlich mit den Händen durchkneten.
Zu Rollen formen….
….in Klarsichtfolie verpacken und über Nacht in den Kühlschrank geben. (Es werden ca. 6 25 cm lange Rollen.)
Am nächsten Tag Ofen auf 180 °C vorheizen (Ober- und Unterhitze). 
Rollen aus dem Kühlschrank nehmen und….
…. in ca. 0,7mm dicke Scheiben schneiden.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen….
….und im Ofen ca. 10 Minuten (Was die Backzeit angeht, bin ich nicht ganz sicher. Müssten so um die 10 Minuten sein. Die Plätzchen sollten hellgelb, also nicht zu dunkel, werden.)
Etwa 10-15 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen. Das ist wichtig, denn sonst könnten die Plätzchen brechen. Sind sie erstmal ausreichend abgekühlt, sind sie recht stabil.
Auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.
Wer mag, kann sie jetzt noch halb in Schokolade tauchen. Ich mag sie ganz schlicht am liebsten.
Wirklich sehr lecker!
Enjoy und bleibt süß!

Lebkuchen mit Möhren, Rosinen und Datteln

Hier ein weiteres Lebkuchenrezept aus meinem allweihnachtlichen Lebkuchen-Repertoire. Die Karotten mögen ein wenig seltsam anmuten, machen den Teig aber schön weich und saftig. Na ja, „saftig“ ist vielleicht nicht ganz das richtige Wort, aber die Lebkuchen halten sich lange frisch. Ansonsten bekommt man von den Möhren nicht viel mit, sie halten sich ganz bescheiden im Hintergrund. Die Datteln und Rosinen geben dem Ganzen noch „Chewiness“, Süße und Struktur. Aber trotz der vielen eher untypischen Zutaten handelt es ich hier ganz eindeutig um Lebkuchen. Da muss man sich überhaupt keine Sorgen machen.

Zu den Zutaten:
Man nehme Honig, braunen Zucker, Melasse oder dunklen Zuckerrübensirup und Butter. Außerdem brauchen wir Zimt und Nelken, Rosinen, Datteln und Korinthen. Und Möhren. Dann noch Kakao, Backpulver, gehackte Mandeln und Eier. Für die Deko etwas Zartbitterschokolade und Palmin. Mehr nicht.

Das Rezept

Lebkuchen mit Möhren, Rosinen und Datteln (ca. 30 große Lebkuchen)

Die Zutaten

500 g Honig
500 g brauner Zucker
2 EL Melasse oder Zuckerrübensirup
125 g Butter
2 Teel. Zimt
1 Teel. Nelken
250 g Rosinen
200 g Datteln
50 g Korinthen
etwa 700 g Möhren
750 g Mehl
25 g Kakao
1 P. Backpulver
200 g gehackte Mandeln
2 Eier, Größe L
Deko:
200 g Zartbitter-Schokolade
30 g Palmin

Die Zubereitung

Die Datteln klein schneiden, beiseite stellen, Karotten schälen…..
…..und am besten in der Küchenmaschine fein raspeln. Beiseite stellen.
Honig, Zucker und Melasse oder Sirup in einen Topf geben,…..
……erhitzen und solange auf dem Herd lassen bis der Zucker sich völlig aufgelöst hat. Vom Herd nehmen, die Butter dazugeben und schmelzen lassen.
In einer sehr großen Rührschüssel Mehl, Zimt und Nelken vermischen.
Kakao und Backpulver dazugeben.
Vermischen. 500 g Möhren abwiegen….
und dazugeben, dann die Honigmischung darüber gießen.
Rosinen, Datteln, Korinthen,…..
Mandeln…..
….und Eier zufügen.
Alles mit einem Holzlöffel (oder so) gut verrühren.
2-3 Stunden kalt stellen. (Kühlschrank, Balkon oder Terrasse).
Ofen auf 150°C (Umluft) vorheizen.
Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Teig noch einmal durchrühren. Er ist jetzt sehr viel fester geworden.
Etwa 2-3 Esslöffel Teig zu einer Kugel formen (das geht am besten mit angefeuchteten Händen, da der Teig ziemlich klebrig ist) und auf das Blech legen und etwas flach drücken. Mit dem Rest des Teiges ebenso verfahren. Zwischen den Lebkuchen etwa 4-5 cm Platz lassen, da sie sich beim Backen noch etwas ausbreiten.
Auf der mittleren Einschubleiste etwa 20 Minuten backen. 
Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Schokolade und Palmin im Wasserbad schmelzen. Abgekühlte Lebkuchen auf Backpapier legen und die Schokolade darüber „drizzlen“. Etwa so:
Trocknen lassen und in Blechdosen oder Plastikbehältern aufbewahren. Schmecken nach einigen Tagen noch besser und halten sich ca. 4 Wochen.
Lecker!
Enjoy und bleibt süß!

Green Goddess Dressing

Erstmalig wurde dieses göttliche Dressing in den 20er Jahren vom Küchenchef des Palace Hotel in San Francisco zu Ehren der Schauspieler des Films „The Green Goddess“ kreiert. Ich muss zugeben, dass ich in einem anderen Zusammenhang nie von diesem Film gehört oder gelesen habe, dieses Dressing hingegen ist regelmäßiger Besucher in meinem Kühlschrank. So huldige ich auf meine Art der „grünen Gottheit“…..na ja, wie auch immer.
Dieses Salatsauce ist in erster Linie – Überraschung! – grün. Und zwar gut grün. Also Kräuter-grün. Besser grün geht eigentlich nicht. Gepaart mit bisschen-ungesund-Mayonnaise-und-saure-Sahne-weiß. Ok, das wird jetzt schräg….
Kurz: Dieses Dressing ist unglaublich gut. Und grün.

 

Die Zutaten:
Wir brauchen Knoblauch, Anchovis, Saure Sahne, Mayonnaise, hellen Essig, Salz, Zucker, Chilipulver, Pfeffer und eine Zwiebel. An frischen Kräutern kommen noch glatte Petersilie, Schnittlauch und Estragon dazu. Das war´s.

Das Rezept

Green Goddess Dressing

Die Zutaten

1 Knoblauchzehe
2 Anchovis (in Öl eingelegt)
250 g Saure Sahne
120 g Mayonnaise
1 EL heller Essig (Weißweinessig)
1 Prise Salz
2 Prisen Zucker
1 Prise Chilipulver (einige Tropfen Tabasco tun´s auch)
1/2 Bund Petersilie
1/2 Bund Schnittlauch
1/2 Bund Estragon
1 kleine Zwiebel

Die Zubereitung

Kräuter waschen und die harten Stielenden entfernen. Zwiebel vierteln.
Alle Zutaten in die Küchenmaschine geben und ca. 3 Minuten auf höchster Geschwindigkeit mixen. Zwischendurch mal kurz ausschalten und umrühren, damit alles fein vermixt wird. Das sieht dann so aus:
Fertig. In ein Glas umfüllen und bis zum Gebrauch im Kühlschrank lagern. Das Dressing hält sich dort locker 1-2 Wochen.
Ich habe mir mein Resteessen damit aufgepeppt.
Unter dem Salat versteckt sich das letzte Stück „Hokkaido-Pizza mit Topinambur und Ziegenkäse“ und auf dem Salat betten sich die Reste des Brathühnchens (Rezept ist noch nicht gepostet) von Samstag.
Dressing drüber dröpf….äh…tröpfeln.
….mjam….und…yum
Das war echt soooo lecker.
Enjoy und bleibt trotzdem süß!

Honig-Lebkuchen mit gerösteten Mandeln

Der Teig für diese wirklich leckeren Plätzchen liegt bereits in meiner Küche und wartet auf Weiterverarbeitung während ich noch bei der Arbeit bin. 
Dieses Mal habe ich noch 200g Marzipanrohmasse in den Teig geknetet und bin gespannt wie’s schmeckt.
Hier der Post vom letzten Jahr:
Diese wunderschönen Lebkuchen sind die Lieblinge meiner Tochter und gehören auch zu meinen absoluten Favoriten. Durch die gerösteten, gemahlenen Mandeln haben sie ein leckeres Nussaroma und der Honig hält die Lebkuchen schön weich. Sie halten sich wochenlang, werden mit der Zeit sogar noch besser und machen auf dem Plätzchenteller echt was her. Seht selbst.
Zu den Zutaten:
Ich bin weder Vegetarier noch Veganer, finde es aber doch irgendwie gut, wenn ein Rezept mal gänzlich ohne tierische Produkte auskommt. Diese Lebkuchen sind so gut wie Tier-frei…äh, naja, wenn man mal von dem Honig, der Butter und der Dosenmilch absieht…..Ok, der Versuch ging schief. Aber sie sind Eier-frei und das ist doch schon mal was, oder? Wenn ihr jetzt noch den Honig durch hellen Sirup, die Butter durch vegane Margarine und die Dosenmilch durch „Mandelsahne“ ersetzt habt ihr ein prima veganes Lebkuchenexemplar. Also, geht ja doch. (Hey Silke, hast Du gelesen? Eier-frei!! Die sind für Dich!)
Jetzt aber wirklich zu den Zutaten.
Wir brauchen Honig, braunen Zucker, Butter und Mehl. Außerdem Kakaopulver, Backpulver, Zimt, Kardamom, Piment und Nelken für das volle Lebkuchen-Feeling. Und ganze Mandeln. Ansonsten verschiedene Oblaten (ich habe hier runde 7 cm und 10 cm und große rechteckige (20 x 12 cm) Oblaten genommen), Dosenmilch und für die Deko, was das Herz begehrt. Z. B. Walnüsse, Mandeln, angezogene Mandeln kandierte Kirschen, Korinthen etc.)

 

Das Rezept

Honig-Lebkuchen mit gerösteten Mandeln (ca. 40 Stck.)

Die Zutaten

300 g ganze Mandeln
375 g Honig
375 g braunenr Zucker
375 g Butter
600 g Mehl
2 EL Kakao
2 Teel. Backpulver
2 Teel. Zimt, gemahlen
2 Teel. Kardamom, gemahlen
2 Teel. Piment, gemahlen
1 Teel. Nelken, gemahlen
abgeriebene Schale von einer Zitrone
außerdem:
verschiedene Backoblaten (s. o.)
Deko:
kandierte Kirschen
abgezogene Mandeln
Walnüsse
Korinthen etc.

Die Zubereitung

Honig, Zucker und Butter erhitzen…..
…. und solange rühren bis die Butter geschmolzen und sich der Zucker aufgelöst hat. Vom Herd nehmen und etwa 1 Stunde bei Zimmertemperatur abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Mandeln auf einem Blech verteilen und im 150°C heißen Ofen ca. 10-15 Minuten leicht bräunen lassen. Etwas abkühlen lassen und in der Küchenmaschine fein mahlen.
Ofen auf 180 °C vorheizen (Ober- und Unterhitze).
Mehl in eine große Schüssel geben, Kakao dazugeben…….
 ……und verrühren. Dann Backpulver und die Gewürze dazugeben.
Verrühren und die gemahlenen Mandeln dazugeben.
Die abgekühlte Honigmischung nochmal gut durchrühren….
….und über die Mehlmischung geben.
Alles gut mit einem Holzlöffel verrühren und probieren…..auch roh echt lecker!
Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,5 cm dick ausrollen……
Mit Ausstechern (oder auch Tassen, Gläsern etc.), die in etwa der Größe der Oblaten entsprechen ausstechen, vorsichtig auf die Oblaten und dann auf´s mit Backpapier ausgelegte Blech legen, mit Dosenmilch bepinseln und nach Wunsch dekorieren.
Bleche einzeln in den Ofen geben (mittlere Einschubleiste) und etwa 15-20 Minuten backen. Die Lebkuchen sollen innen noch weich und etwas unfertig sein.
Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Die sind wirklich gut. Und schön.
Weiche Lebkuchen kann man prima in Plastikdosen aufbewahren (Ganz im Gegensatz zu Mürbteigplätzchen. Die darf man niemals in Tupperdosen lagern, denn dann werden sie weich.). Ich nehme hierfür immer diese riesigen weißen Vorratsdosen  von Ikea… und nein, ich werde nicht von Ikea gesponsert…Ha! Leider!
Enjoy und bleibt süß!

Kürbispizza mit Ziegenkäse und Tobinambur (..und ´ne Kinderpizza)

Wenn man einmal angefangen hat, „Pizza“ etwas toleranter zu interpretieren, kann man nicht mehr damit aufhören. So geht es mir zumindest. Der Kreativität sind (natürlich gilt das auch ganz allgemein) keine Grenzen gesetzt. Jedes Mal, wenn sich meine Kinder also Pizza zum Essen wünschen (..und ich gewillt bin auf ihren Wunsch einzugehen…), mache ich die doppelte Menge Teig, krame in meinen Vorräten und werfe so ziemlich alles auf die „Eltern“-Pizza, was sich irgendwie gut anfühlt. So kam auch dieses Exemplar zustande und ich finde es wirklich gelungen, aber – macht euch selbst ein Bild.
Das Rezept für die Kinderpizza füge ich auch noch bei. Die mache ich seit ich selbst noch ein Kind war, also ungefähr seit 40 Jahren….urgh. Das Rezept hat sich aber mindestens genauso gut gehalten wie……ok, lassen wir das lieber. Mag dem ein oder anderen etwas retro anmuten (vor allem die Tomatenpaste), schmeckt aber immer noch genauso gut wie in den 70ern. Trotzdem favorisiere ich derzeit eindeutig die Kürbisversion.
Zu den Zutaten:
Das Rezept für den Teig habe ich hier schon einmal vorgestellt. Egal, hier ist es eben nochmal. Dafür brauchen wir Mehl (Typ 550), Trockenhefe, etwas Salz, Olivenöl und lauwarmes Wasser.
Für den Elternbelag brauchen wir einen halben Hokkaido-Kürbis, Creme fraiche oder Saure Sahne, Parmesan, frischer Thymian, Salz und Pfeffer, Ziegenfrischkäse (z.B. Snofrisk), rote Zwiebeln und Topinambur. Ich habe die ganze Angelegenheit nach dem Backen noch mit Rauke, Salat, Tomaten, gehobeltem Parmesan und Caesars-Dressing getoppt. Das fällt dann wohl unter die Rubrik „Serviervorschlag“.
Die Kids-Piz braucht für die Retro-Tomatenpaste Ketchup, Tomatenmark, getrockneten Oregano, Salz, Pfeffer, etwas getrocknetes Chilipulver und Knoblauch. Für die Veggie-Kinder-Hälfte nur noch Käse (z.B. Gouda, Emmentaler, Cheddar). Die Carnivore-Hälfte wird zusätzlich noch mit Salami belegt. Das war´s.

Das Rezept

Kürbispizza mit Ziegenkäse und Topinambur

Die Zutaten

Teig (für beide Pizzen)
1 kg Mehl, Typ 550
2 Päckchen Trockenhefe
2-3 ordentliche Schuss Olivenöl
1 Teel. Salz
ca. 400 – 500 ml lauwarmes Wasser
Belag Elternpizza
150 -200 g Creme fraiche oder Saure Sahne
ca. 100 g Parmesan
1/2 Hokkaido-Kürbis
1-2 rote Zwiebeln
2 Knollen Topinambur
einige Zweige frischer Thymian
100 g Ziegenfrischkäse (z. B. Snofrisk)
Salz und Pfeffer
Belag Kids-Piz
ca. 50 ml Ketchup
2 EL Tomatenmark
1-2 Teel. Oregano, getrocknet
etwas Salz und Pfeffer
1-2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 Prise Chilipulver
einige Scheiben Salami
ca. 200 g geriebener Käse (Gouda, Cheddar, oder so)

Die Zubereitung

Für den Teig Mehl, Hefe und Salz in eine großen Rührschüssel geben…..
…..und vermischen. Olivenöl dazugeben.
Mit den Knethaken verrühren und dabei das lauwarme Wasser einlaufen lassen.  Ca. 3 Minuten weiterkneten. Der Teig kann ruhig ziemlich weich sein und an den Fingern etwas kleben, aber nicht feucht sein. Evtl. mehr Wasser oder mehr Mehl dazugeben – je nach Konsistenz.
Mit etwas Olivenöl einreiben, mit einem Tuch abdecken und ca. 1 Stunde gehen lassen.
In der Zwischenzeit den Kürbis entkernen und schälen.
Dann mit einem Messer oder auf einer Mandoline in 1-2 mm dicke Scheiben schneiden. Topinambur mit der Kartoffelbürste o. ä. gut säubern und ebenfalls in dünne Scheiben hobeln. Die Zwiebeln in dünne Ringe bzw. Halbringe schneiden. Die Thymianblätter abzupfen.
Wenn der Teig gut aufgegangen ist,….
….nochmal durchkneten und halbieren. (Jetzt Ofen auf 180°C vorheizen, Ober- und Unterhitze)
Ein Stück Backpapier in etwa der Größe des Backblechs auf die Arbeitsfläche legen, mit wenig Mehl einreiben und eine Teighälfte darauf ausrollen…..
….so dass es etwa die Größe des Blechs hat. Mit dem Backpapier in das Blech ziehen…..
….und mit den Fingern nochmal in Form drücken. Mit der Creme fraiche bestreichen.
Etwas Parmesan darüber reiben und ein wenig salzen und pfeffern.
Mit den Kürbisscheiben belegen,….
,,,,Topinambur darauf verteilen…….
…..und die Zwiebeln dazugeben.
Jetzt kommen die Thymianblätter dran,….
…..dann der Ziegenfrischkäse in Flocken,….
…..und zum Schluss noch etwas Parmesan darüber reiben.
Für ca. 25-35 Minuten in den Ofen stellen (mittlere Einschubleiste), je nach gewünschter Bräunung.
Lecker!
Wer mag kann die ganze Angelegenheit noch toppen: Etwas Salat,….
….Tomaten,……
….Parmesan…..
…..und Caesars-Dressing (oder jedes andere Dressing) darüber geben.
Leckerschmecker!
Jetzt die Kinderpizza (die ich im wirklichen Leben natürlich zuerst gemacht habe….).
Mit der Teighälfte genauso verfahren und in das Blech ziehen.
Für die Tomatenpaste Ketchup, Tomatenmark, Pfeffer, Salz, Oregano und etwas Chilipulver vermischen. Knoblauch hacken und dazugeben.
Auf die Pizza streichen.
Die Fleischesserhälte (falls sich da bei euch auch die Kindergeister scheiden) mit Salami belegen.
Käse reiben (oder fertigen geriebenen Käse) darauf verteilen.
Etwa 25-35 Minuten im heißen Ofen backen (mittlere Einschubleiste).
Auch echt lecker.
Enjoy und bleibt trotzdem süß!

Klassischer Apple-Pie

In genau einem Monat ist Weihnachten! oder besser: Heilig Abend. Wie ist denn das so schnell gekommen? Ich bin noch nicht ausreichend vorbereitet. Ganz im Gegensatz zu meiner Tochter. Die wurschtelt nämlich schon seit Tagen – wenn nicht Wochen – geheimnisvoll in ihrem Zimmer rum, „leiht“ sich Geschenkpapier und wirkt in Bezug auf Weihnachten völlig entspannt….
Weil ich am Sonntag (1. Advent – sollte es jemand vergessen haben…) nicht in jede Menge enttäuschter Gesichter blicken will, weil auf dem Plätzchentelller gähnende Leere herrscht, wird dies erstmal mein letzter nicht weihnachtlicher bzw. vorweihnachtlicher Post –  zumindest was die süßen Dinge des Lebens angeht. Lebkuchen und seine Freunde stehen schon vor der Tür!
Nun aber Fokus auf diesen wunderbaren Apple-Pie. Ich bin sowieso ein ganz großer Pie-Fan. Kirschen, Pfirsiche, Blaubeeren, aber auch Fisch, Fleisch und Gemüse machen sich besonders gut in einer knusprigen, blättrigen Teighülle. Hier also der Prototyp eines Pies: der Apple-Pie. (Ich bin mir nie ganz sicher, ob man „die Pie“ oder „der Pie“ sagt. Habe es eben aber sicherheitshalber nochmal gegooglet und Wikipedia sagt „der“. Und kommt mir jetzt nicht mit „Wikipedia lügt“. Wahrscheinlich heißt es eh „das Pie“…..) Ist ja auch egal. Also, das Apple-Pie….äh…..der Apple-Pie ist einfach toll. Und damit meine ich einfach und toll. Superschnell zusammengerührt, ganz wenig Zucker, intensiver Apfelgeschmack und einfach unwiderstehlich noch warm mit Vanille-Eiskrem. YUM!
Außerdem habe ich meiner Freundin Silke schon vor Wochen dieses Rezept versprochen. Denn Silke findet Eier völlig eklig. Total. In jedem Aggregatszustand.
Also, liebe Silke, hier nun endlich mein gänzlich eifreies Apple-Pie-Rezept. Enjoy! 
Alle anderern werden garantiert auch ihren Spaß damit haben.
Zu den Zutaten.
Die sind hier wirklich übersichtlich. Äpfel – na klar. Ihr nehmt einfach, was euch schmeckt. Mischung aus säuerlichen und süßen Äpfeln macht sich immer gut. Ich hatte noch jede Menge Braeburn in der Küche stehen und habe die genommen. Dann brauchen wir noch Zucker, Mehl, Zimt, frisch geriebene Muskatnuss, Salz, etwas Zitronensaft und Butter.
Für den Teig Mehl, Butter, Salz und Eiswasser. Dafür einfach einige Eiswürfel in eine kleine Schüssel geben, ca. 50 ml Wasser dazugeben und abkühlen lassen.
Zum Bepinseln ein wenig Sahne. Alle Eieresser können auch Eiweiß oder Eigelb oder mit Sahne verrührtes Eigelb nehmen.

Das Rezept

Klassischer Apple-Pie

Die Zutaten

Teig
325 g Mehl
1 Teel. Salz
250 g kalte Butter
ca. 60 ml Eiswasser
Füllung
ca. 1,3 kg Äpfel
Saft von einer halben Zitrone
1 Teel. Zimt
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
1 Prise Salz
45 g Mehl
ca. 30 g Butter

Die Zubereitung

Eiswasser (s.o.) zubereiten.
Pie-Form (ca. 23 cm) einfetten und evtl. mit Backpapier auslegen.
Mehl, Salz und kalte Butter in eine Küchenmaschine geben (Flügelmesser)…..
 ….und ca. 30 Sek. verrühren bis die ganze Sache so aussieht:
Bei laufender Maschine das Eiswasser (ohne Eiswürfel) langsam einlaufen lassen. Evtl. benötigt ihr nicht das ganze Wasser, evtl. etwas mehr. Nicht länger als 30 Sek. verrühren, sonst wird der Teig zäh.
Teig in zwei Teile teilen (das eine etwas größer als das andere), platt drücken und in Klarsichtfolie einwickeln.
Etwa 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten. Dafür die Äpfel schälen,….
…entkernen und klein schneiden.
Zitronensaft, Zucker, Salz und Gewürze dazugeben…..
…verrühren und dann das Mehl dazugeben.
Alles gut vermischen. Beiseite stellen.
Die etwas größere Teighälfte auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen bis sie ungefähr in die Pie-Form passt.
Auf die Form legen und festdrücken.
Rand bearbeiten. Also hier ein wenig abschneiden und dort wieder anfügen bis es so aussieht:
Die Apfelmischung nochmal umrühren und auf den Teig geben. In der Mitte etwas auftürmen. Der Rand muss frei bleiben.
Den Rand mit flüssiger Sahne bestreichen. Die zweite Teighäflte ausrollen und darüberlegen.
Rand zurechtschneiden und zusammendrücken. Teigreste aufheben.
Ränder mit den Fingern zu einem „piemäßigen“ Rand formen. So in etwa:
Drei Lüftungsschnitte in die Teigplatte schneiden, damit beim Backen der Dampf entweichen kann.
Aus den Teigresten Verzierungen wie Blätter oder Äpfel etc. formen….
 ….und mit flüssiger Sahne auf den Pie „kleben“.
Jetzt für ca. 30 Minuten in die Tiefkühltruhe oder 60 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Ofen auf 200 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Den Pie mit flüssiger Sahne bestreichen…..
….und ab in den Ofen (mittlere Einschubleiste).
Nach 15 Minuten die Temperatur auf 180°C verringern. Nochmal etwa 45 Minuten backen bis der Pie schön goldbraun ist und man den Apfelsaft blubbern sieht.
Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Schmeckt am besten noch warm mit Vanille-Eiskrem. Yumyumyum!
Sooo lecker!
Enjoy und bleibt süß!

In Blätterteig gebackener Camembert mit Preiselbeeren

Dies ist ein ganz schnelles und doch raffiniertes Rezept für den kleinen Hunger zwischendurch oder ein fixes Abendessen. Gut geeignet auch als Mitternachtssnack oder als Vorspeise (für 4 – 6 Personen). Der Arbeitsaufwand ist minimal – das Ergebnis durchaus beeindruckend.

Die Zutaten sind übersichtlich: 1 Rolle Fertig-Blätterteig, einige Esslöffel Preiselbeermarmelade oder Quittengelee, ein runder Camembert o. Ä. (Ich habe hier „Le Rustique“ verwendet.), Eigelb und evtl. Sesamsamen. Zum Servieren je nach Geschmack Creme Fraiche und noch mehr Preiselbeeren. Früchte (z.B. Trauben) machen sich auch gut dazu.

Das Rezept

In Blätterteig gebackener Camembert mit Preiselbeeren

Die Zutaten

1 Rolle Fertig-Blätterteig, z. B. von Tante Fanny (270 g)
3-4 El Preiselbeermarmelade oder Quittengelee
1 runder Camembert o. Ä., z. B. „Le Rustique“ (250 g)
1 Eigelb
evtl. einige Sesamsamen zum Bestreuen

Die Zubereitung

Ofen auf 220°C vorheizen (Ober- und Unterhitze).
Blech mit Backpapier belegen.
Den Blätterteig entrollen und quer halbieren. Eine Hälfte auf das vorbereitete Blech legen.
Die Marmelade in der Größe des Camemberts kreisförmig in die Mitte des Teigs geben.
Den ausgepackten Camembert darauflegen.
Die zweite Teighälfte so zusammenschneiden, dass sie gut über den Camembert passt und vorsichtig darüberlegen.
Einen Kreis schneiden. Teigreste aufbewahren.
Zurechtformen.
Den Rand mit einer Gabel festdrücken.
Mit Eigelb bestreichen.
Mit dem restlichen Teig dekorieren.
Auch mit Eigelb bestreichen.
Evtl. mit Sesamsamen bestreuen.
Und dann für ca. 20-25 Minuten in den Ofen damit (mittlere Einschubleiste), bis die ganze Chose so aussieht:
Etwa 5-10 Minuten stehen lassen und dann….YUM!
Evtl. mit noch mehr Marmelade, Creme fraiche oder auch geschlagener Sahne servieren. Am besten Trauben oder andere Früchte dazureichen. Echt lecker!
Enjoy und bleibt trotzdem süß!

Saftiger Apfelkuchen mit gerösteten Walnüssen

Der Herbst ist da! Und mit ihm jede Menge frische Äpfel – in allen Farben. Naja, wenigstens in grün und rot und gelb…und, ja, auch pink! Passend zur Küche. Nur leider muss die Köchin (also ich) passen. Wie schon mal erwähnt, rauben rohe Äpfel mir den Atem – im wahrsten Sinne des Wortes. Ich kriege sozusagen einen richtig dicken Hals.
Und das ist wirklich schade. Abhilfe schafft nur das Garen dieser atemberaubenden Früchte. Kurz: Kuchen – süßer saftiger Apfelkuchen!

Wir brauchen:
Äpfel natürlich! Nehmt einfach, welche ihr am liebsten mögt. Ich habe Braeburn verwendet:

Außerdem Mehl, Zucker, Butter, Eier, Salz, etwas Backpulver und geröstete Walnüsse. Die Äpfel werden gewürzt mit Ahornsirup und Zimt, evtl. etwas Zitronensaft – yummy!

Für die Deko benötigen wir Aprikosenkonfitüre, Puderzucker, Sahne und nochmal geröstete Walnüsse.

Ich war bei der Zusammenstellung des Rezepts reichlich großzügig, so dass ich mit einem wirlich großen Apfelkuchen (s. Bild) und zusätzlich noch 8 Apfelmuffins belohnt wurde. (Die Nachbarn und Kollegen haben sich gefreut….). Da aber nicht jeder eine Großfamilie oder die halbe Nachbarschaft versorgen möchte, veröffentliche ich hier die halbierte Version des Rezepts, die prima in eine 26cm-Springform passt.

Das Rezept

Saftiger Apfelkuchen mit gerösteten Walnüssen

Die Zutaten

100 g Walnüsse
4-5 Äpfel
evtl. Zitronensaft (Ich habe keinen benutzt, da ich keine Zitronen hatte. Hätte ich welche gehabt, hätte ich den Saft von einer halben Zitrone benutzt.)
1 Teel. Zimt
Ahornsirup
250 g Butter
250 g Zucker
4 Eier (Größe L)
250 g Mehl
1 gestr. Teel. Backpulver
etwa 100 g Aprikosenkonfitüre
100 g Puderzucker
flüssige Sahne

Die Zubereitung

Zuerst die Walnüsse bei 150°C ca. 15 Minuten rösten. Beiseite stellen. Springform (26 cm) fetten und mit Backpapier auslegen.
Äpfel schälen,…
…..entkernen, achteln und in Stücke schneiden. Evtl. mit etwas Zitronensaft beträufeln.
Die etwas abgekühlten Nüsse grob hacken und bis auf zwei Esslöffel zu den Äpfeln geben. Einen ordentlichen Schuss Ahornsirup und den Zimt dazugeben.
Alles verrühren und zur Seite stellen. Ofentemperatur auf 160°C (Ober- und Unterhitze) erhöhen.
Nun Butter und Zucker mit dem Handmixer oder in der Küchenmaschine (Kitchen Aid) auf mittlerer Geschwindigkeit schaumig schlagen.

Sieht das nicht absolut gigantisch aus!!
Nach und nach die Eier dazugeben und weiterschlagen bis alles gut verbunden ist, ca. 2-3 Minuten. Mehl mit Backpulver vermischen und kurz in die Buttermischung unterrühren. Dann die Apfelmischung dazugeben….
….und einarbeiten.
Teig in die vorbereitete Form füllen. (Ihr natürlich in eine Springform..)
Ca. 45-60 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit evtl. mit Alufolie abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird. Unbedingt Stäbchenprobe machen! Backzeiten unterscheiden sich von Ofen zu Ofen manchmal sehr. Am Stäbchen sollte kein flüssiger Teig mehr zu sehen sein. Ein paar Krümel sind ok. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Die Aprikosenkonfitüre und ca. 1 El Wasser erhitzen und auf den noch heißen Kuchen streichen.
(Die Fotos sind gruselig, ich weiß…)
Die restlichen Walnüsse darüberstreuen.
Ca. weitere 30 Minuten abkühlen lassen. Dann aus Puderzucker und Sahne einen Guss rühren und, wie auf dem Foto zu sehen, über den Kuchen „drizzlen“. (Die Mengenangaben für den Guss sind nicht so genau zu nehmen. Ich habe einfach etwas Puderzucker mit wenig Sahne verrührt bis die gewünschte Konsistenz erreicht war.) Vollständig ankühlen lassen oder noch warm mit Vanilleeis servieren!
Yum!
….und Muffins gehen natürlich auch…
Enjoy und bleibt süß!

Blumenkohl-Kartoffel-Suppe

Blumenkohl-Kartoffel-Suppe klingt irgendwie zum Gähnen, aber ganz ehrlich, SENSATIONELLE Blumenkohl-Kartoffel-Suppe klingt auch albern. Also, wie soll ich euch klar machen, dass diese Suppe trotz des krankenhausreifen Namens wirklich, wirklich lecker und absolut „machenswürdig“ ist?!
Vielleicht überzeugt euch ja das Foto.

Na, hat´s funktioniert?
Diese Suppe ist echt yummypummy und warm und cremig und ja, auch irgendwie total retro – und preiswert noch dazu….
Deshalb nicht lange überlegen, einfach machen.
Und die Zutaten sind auch kein Hexenwerk:
Blumenkohl und festkochende Kartoffeln – klar. Außerdem Karotten, Knollensellerie und ne Zwiebel. Dann noch Petersilie (kann auch die TK-Version sein), Instant-Hühnerbrühe, Mehl, Milch, Butter, Sahne, Salz und Pfeffer.
Ich habe hierzu die „Brötchen mit Kartoffelflocken“ aus einem früheren Post serviert. Sehr lecker!

Das Rezept

Blumenkohl-Kartoffel-Suppe (6-8 Portionen)

Die Zutaten

120 g Butter
1-2 Zwiebeln
2 Karotten
100 g Knollensellerie
500 g Kartoffeln
1 Blumenkohl
2 El. gehackte Petersilie (TK ist ok)
1 Liter Instant-Hühnerbrühe (nach Packungsanweisung zubereiten)
6 El. Mehl
500 ml Milch
250 ml Sahne
Pfeffer und Salz

Die Zubereitung

Die Zwiebeln fein hacken (ich mach´das in der Küchenmaschine mit Flügelmessereinsatz). Beiseite stellen.
Dann Karotten und Knollensellerie fein würfeln. Auch das mache ich in der Küchenmaschine:

Dann den Blumenkohl in kleine Stücke schneiden.

Die Kartoffeln auch.
Dann 60 g Butter in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen und die Zwiebeln darin ca. 3 Minuten anbraten bis sie glasig sind.
Karotten und Sellerie dazugeben.
Nochmal 5 Minuten dünsten lassen und dann den Blumenkohl und die Kartoffeln dazugeben.
Bei niedriger Hitze etwa 15 Minuten dünsten lassen und dann die Petersilie dazugeben.
Jetzt die Hühnerbrühe zugießen….
…. und 10 Minuten köcheln lassen.
In der Zwischenzeit in einem anderen mittelgroßen Topf die restlichen 60 g Butter bei mittlerer Hitze zerlassen. 
Das Mehl dazugeben und zu einer Mehlschwitze verrühren.
Einige Minuten weiterrühren.
Dann Milch und Sahne dazugeben und gut verrühren.
Vom Herd nehmen und zur Suppe geben.
Etwas Salz und Pfeffer dazugeben und nochmal 20 -30 Minuten köcheln lassen. Die Suppe wird dabei etwas eindicken.
Nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!
Mit krustigem Brot servieren. Soo lecker!
Yummy!
Enjoy und bleibt trotzdem süß!

Zimtschnecken und Sonntagsbrötchen

Also, dieses Rezept möchte ich euch wirklich ans Herz legen. Ich bin total begeistert davon und sogar meine eher kritischen Kinder haben insbesondere die Zimtschnecken in Rekordzeit inhaliert: „Ah, Mama, das ist das Beste, was Du je gebacken hast!“ Strike! Endlich hatte ich den Geschmack der ganzen Familie mit nur einem Rezept getroffen. Das hat Seltenheitswert und muss im Kalender rot, roter, am rotesten vermerkt werden. Mit Ausrufezeichen! In Rot! 
Ok, das reicht. 
Fast.
Unbedingt nachbacken. Ultralecker!
Für den Hefeteig habe ich meinen Kartoffelbrötchen-Teig mit Milch und Butter ein wenig aufgerüscht und für die Zimtschnecken mit noch mehr Butter und Zimtzucker gefüllt – yummy-pummy…
Die Zutaten sind simpel. Keine Hexerei. Mehl (Typ 550), Zucker, Butter, Öl, Trockenhefe, Milch, Salz und Kartoffelflocken. Ich habe hier, wie auch in dem Rezept „Brötchen mit Kartoffelflocken“ die Kartoffelpüreeflocken „Das Lockere“ von Maggi genommen. Ich bin sicher jede andere Sorte ist genauso gut.
Brötchen und Schnecken sind aus dem gleichen Teig gemacht. Ihr könnt die Menge natürlich auch halbieren oder verdoppeln, nur Brötchen oder nur Schnecken backen – wie es euch gefällt.
Für die Zimtschnecken brauchen wir noch mehr Butter und Zimt und Zucker. Außerdem einen Guss aus Puderzucker und Sahne und etwas Ahornsirup oder Vanilla-Extract.

Das Rezept

Zimtschnecken (15 Stck.) und Sonntagsbrötchen (9 Stck.)

Die Zutaten

750 g Mehl (Typ 550)
2 P. Trockenhefe
6 El. Zucker
2 Teel. Salz
130 g Kartoffelflocken
ca. 500 ml Milch (Vollmilch)
3 El. Öl
60 g Butter
Füllung für Zimtschnecken:
ca. 200 g Butter
ca. 150- 200 g Zucker
1 El. Zimt
Guss für Zimtschnecken:
150 g Puderzucker
Sahne
Vanilla-Extract oder Ahornsirup

Die Zubereitung

250 g Mehl, Hefe, Zucker, Salz und Kartoffelflocken in einer Rührschüssel vermischen.
Milch, Öl und Butter ein einem Plastik-Messbecher o. ä. in 20 Sekunden-Intervallen in der Mikrowelle bei 600 Watt erwärmen. Das Ganze sollte etwas wärmer als lauwarm sein. Zu der Mehlmischung geben und ca. 4 Minuten verrühren (Handrührer oder KitchenAid mit Rühraufsatz/ Paddle-Attachment). Dann das übrige Mehl (500 g) dazugeben und mit den Knethaken weitere 5 Minuten kneten. 
Mit einem Küchentuch abdecken und etwa 2 Stunden gehen lassen. Bis der Teig richtig aufgegangen ist.
Dann den Teig auf einer sauberen, glatten Unterlage nochmal  mit den Händen durchkneten (Ich mache das auf einer Silikonmatte). Ist er zu feucht und klebt stark an den Fingern könnt ihr noch etwas Mehl dazugeben.
Die Butter für die Füllung bei niedriger Hitze schmelzen lassen. Zucker und Zimt gut vermischen. Die eine Teighälfte recht dünn zu einem Rechteck ausrollen. Die andere Teighälfte zurück in die Schüssel geben und wieder mit einem Tuch abdecken. Eine passende Form bereitstellen. (hier ca. 18 x 28 cm/ Auflaufform/Springform o. ä. geht auch).
Etwas geschmolzene Butter in die Form geben.
Den Rest großzügig auf dem ausgerollten Teig verteilen. Ruhig mit den Fingern nachhelfen.
Die Zimt-Zucker-Mischung gleichmäßig darauf verteilen.
Nun längs zu einer Rolle rollen….
…..und den Teig festkneifen.
Dann die Rolle nach Augenmaß in drei gleich große Stücke schneiden.
Und jedes dieser drei Stücke nochmal in fünf gleiche Teile einteilen.
Dann in die Stücke abschneiden….
…..und mit geringem Abstand in die vorbereitete Form geben.
Wenn etwas von der Füllung ausläuft, ist das völlig ok. Mit einem Tuch abdecken und 30-60 Minuten gehen lassen.
Jetzt die zweite Teighälfte nochmal mit den Händen durchkneten und zu einer dicken Rolle formen.
In neun etwa gleich große Stücke teilen…..
……zu Kugeln formen und in eine gefettete Form legen (hier ca. 25 x 25 cm, Springform o.ä. geht auch).
Mit einem Tuch abdecken und ebenfalls 30-60 Minuten gehen lassen. Wenn die Brötchen nicht so richtig aufgehen wollen, einfach Ofen ein paar Minuten auf 50° anstellen, wieder ausstellen und die Brötchen dann im Ofen aufgehen lassen. Nur nicht vergessen rauszuholen bevor ihr den Ofen richtig vorheizt.
Wenn die Schnecken schön aufgegangen sind, Ofen auf 180°C vorheizen. (Ober- und Unterhitze, mittlere Einschubleiste)
Ist die Hitze erreicht, Form in den Ofen stellen und ca. 20-25 Minuten backen. Rausholen, auf ein Kuchengitter stellen und direkt den Guss vorbereiten.
Dafür Puderzucker mit etwas Ahornsirup oder Vanilla-Extract (ca. 1 Teel.) und nur wenig flüssiger Sahne verrühren bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Direkt auf die noch sehr heißen Zimtschnecken geben und etwas verstreichen.
Jetzt die aufgegangenen Brötchen in den Ofen schieben.
Ebenfalls ca. 20 Minuten backen.
Beides schmeckt am besten ganz frisch und noch warm, aber auch am zweiten Tag noch richtig lecker.
Yum, yum, yum!!
Enjoy und bleibt süß!