Cajun-Nudelpfanne mit Paprika und Hähnchen

Für schnelle Pfannengerichte zum Mittagessen bin ich immer zu haben. Wenn sie dann noch innerhalb von nicht mal einer halben Stunde zubereitet sind und auf dem Tisch stehen – noch besser. Am allerbesten, wenn sie der ganzen Familie schmecken und vergleichsweise gesund sind. Dieses Gericht erfüllt alle oben genannten Kriterien und ist damit fester Bestandteil meines immer wiederkehrenden Rezept-Repertoires. Schön bunt ist es auch….

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Hier geht´s zum Rezept:

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Mediterraner Orzo-Salat mit Tomaten, Oliven, Kichererbsen und Feta

Die Tage werden wieder länger, die Temperaturen machen ihrer Jahreszeit zwar noch keine Ehre, aber so langsam auch keine Schande mehr, und ich fange an über Salat nachzudenken. Und mehr als das. Heute habe ich mit diesem Salat sozusagen die Grillsaison eingeläutet – ohne das Grillen (aber über diese Kleinigkeit wollen wir mal hinweg sehen…). Der Salat ist wirklich schnell gemacht, hält sich einige Tage im Kühlschrank und schmeckt großartig. Auch ohne Steak.

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Hähnchen-Nudelpfanne mit italienischen Kräutern und Parmesansauce

Meine Kinder brechen in Begeisterungsstürme aus, wenn ich dieses Gericht zum Mittagessen auftische. Sie lieben es. Und, was fast noch besser ist: Sie sind mal völlig einer Meinung. Allein dafür könnte ich diesem Rezept die Füße küssen. Aber, jegliche Assoziation mit Füßen möchte ich hier unbedingt vermeiden…..

Daher schnell zu den weiteren Vorzügen dieses Essens. Es ist ratzfatz zubereitet, günstig, kindersicher und wirklich, wirklich lecker – auch für Eltern oder sonstige Erwachsene.

Die Zutatenliste ist übersichtlich und zum großen Teil wahrscheinlich eh in euren Vorratskammern und Kühlschränken zu finden. Wir brauchen also Hähnchenbrust, italienische Kräuter, Salz, Pfeffer, Butter und Olivenöl. Außerdem Knoblauch, etwas Weißwein oder Sherry, Instant-Hähnchenbrühe, Milch, Sahne, Parmesan, Farfalle (Schmetterlingsnudeln) oder andere kurze Nudeln und Petersilie (TK).

Dies ist mal wieder ein angepasstes Pioneer Woman-Rezept aus ihrem Buch „The Pioneer Woman Cooks – Dinnertime“. Daher sollte ich eigentlich ihr die Füße küssen…. Ok, das klären wir noch.

Das Rezept

Die Zutaten

4 Hähnchenbrustfilets

1 El italienische Kräuter (trockene Mischung)

Salz und Pfeffer

1 El Butter

ein Schuss Olivenöl

2 Knoblauchzehen

100 ml Weißwein oder Sherry

150 ml Hühnerbrühe (Instant ist ok)

120 ml Sahne

60 ml Milch

100-150 g geriebener Parmesan (nach Geschmack)

500 g Farfalle (Schmetterlingsnudeln) oder andere kurze Nudeln

gehackte Petersilie (TK ist ok)

Die Zubereitung

Nudeln nach Packungsanweisung al dente kochen.

Hähnchen in Streifen schneiden und in eine Schüssel geben.

Mit italienischen Kräutern, Salz und Pfeffer würzen.

Gut vermischen. Butter und Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen (mittlere Hitze) und Fleisch von allen Seiten gut anbraten (insgesamt ca. 7 Minuten) bis es gebräunt und gar ist.

Fleisch auf einen Teller geben und beiseite stellen.

Pfanne auf der heißen Platte lassen und den Knoblauch kurz darin anbraten. Nicht braun werden lassen.

Wein und Brühe dazugeben.

2-3 Minuten köcheln lassen. Dann Milch und Sahne dazugeben.

Zum Kochen bringen und einige Minuten einkochen lassen.

Wenn die Sauce etwas eingedickt ist, vom Herd nehmen und den Parmesan dazugeben.

Einrühren und die gekochten Nudeln dazugeben.

Jetzt das Hähnchen dazugeben….

….und alles gut vermischen. (Sorry für die schlechten Bilder.) Mit Petersilie bestreuen.

Evtl. mit etwas mehr Parmesan, Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!

Wirklich gut!

Enjoy und bleibt trotzdem süß!

Geburtstagstorte mit Schoko-Buttercreme und Himbeermarmelade

Torten wie diese macht man in der Regel ja nicht alle Tage. Dies ist sogar meine erste wirklich aufwändige Torte seit ich den Blog vor ca. 10 Monaten ins Leben gerufen habe. Meine liebe Kollegin und Fitness-Leidensgenossin Silvana ist letzte Woche süße 27 geworden (Auch von hier nochmal alles Liebe zum Geburtstag!) und, um ihr den Tag noch ein wenig mehr zu versüßen, habe ich ihr diese Torte gemacht. Jedes Mal, wenn ich eine solche Torte plane, habe ich zu Beginn eine ungefähre Vorstellung davon, wie das Ergebnis aussehen und vor allem auch schmecken soll. Dennoch ist es immer wieder ein wenig aufregend und spannend, ob alles auch so klappt, wie ich mir das im Vorfeld überlegt habe. Dieses Mal bin ich wirklich zufrieden. Was meint ihr?

 

Die Zutaten- und Werkzeugliste ist hier relativ umfangreich und, wenn ihr nicht sowieso hin und wieder Motivtorten mit Rollfondant anfertigt, werdet ihr euch sicherlich einiges bestellen müssen. Ausstecher, Rollfondant und Lebensmittelkleber kann man prima online bei Pati-Versand bestellen. Die liefern auch ganz fix.Ich habe mir mein Werkzeug so nach und nach zusammen gesammelt und kann die Quellen nicht mehr so genau eruieren, aber Strukturwalzen bekommt ihr auch online. Ich habe eine spezielle Ausrollmatte für Rollfondant, eine handelsübliche Silikonmatte tut es aber auch. Ein wenig Palmin Soft kann nicht schaden, ansonsten brauchen wir noch ein normales Messer und einen Pinsel. Ich habe einen sog. Ribbon-Ausroller verwendet, der austauschbare Rädchen mit Zacken, Wellen etc. hat und ein Band mit durchweg gleicher Breite ausrollt. Auch das ist aber nicht unbedingt nötig, ein Messer oder Teigrädchen ist auch ok. Weiter benötigt ihr natürlich eine Tortenplatte. Backtrennpapier und eine kleine Winkelpalette sind auch von Vorteil. Als Backform habe ich drei runde Backformen mit einem Durchmesser von etwa 22 cm verwendet. Ihr könnt natürlich auch eine normale 26 cm-Springform nehmen, aber dann solltet ihr die Teigmenge  nochmal um die Hälfte erhöhen und den Teig wenigstens in zwei Durchgängen backen.

Ach so, und ihr solltet unbedingt mindestens 3 Tage vor dem geplanten Verzehr mit dem Backen beginnen.

So, dann starten wir mal. Es wird euch gefallen 😉

Das Rezept

Geburtstagstorte mit Schoko-Buttercreme und Himbeermarmelade

Die Zutaten

Schokoladenböden

185 g Kakao, plus etwas mehr für die Formen

450 g Mehl

600 g Zucker

3 Teel. baking soda (Backnatron)

1 1/2 Teel. Backpulver

1 Prise Salz

4 Eier, Größe L

360 ml Buttermilch

350 ml warmes Wasser

6 El Sonnenblumenöl

2 Teel. Vanille-Extrakt

Schokoladen-Buttercreme

150 g Zartbitter-Schokolade

5 Eiweiß, Größe L

250 g Zucker

ca. 375 g Butter

1 Prise Salz

1 Teel. Vanille-Extrakt

Außerdem:

Himbeermarmelade

ca. 1 kg Rollfondant, weiß

ca. 100 g Rollfondant, lila

ca. 100 g Rollfondant, türkis

ca. 50 g Rollfondant, rosa

Lebensmittelkleber

Backtrennpapier

Tortenplatte

etwas Palmin Soft

Silikonmatte

Strukturrollen

Schmetterlingausstecher

Pinsel

jede Menge Zeit

(Ich hoffe wirklich, ich habe nichts vergessen…)

Die Zubereitung

Die Backformen fetten und mit Kakao ausstreuen.

Ofen auf 180°C vorheizen.

Kakao, Mehl, Zucker, baking soda, Backpulver und Salz in eine große Rührschüssel geben und vermischen.

Die Eier, Buttermilch, Wasser, Öl und Vanille-Extrakt dazugeben.

Alles einige Minuten gut verrühren und in die vorbereiteten Formen verteilen.

ca. 35 Minuten im heißen Ofen backen.

In den Formen auf einem Kuchenrost auskühlen lassen. Mit Folie abdecken und über Nacht ruhen lassen. Dann sind die Böden am nächsten Tag leichter zu verarbeiten.

Am nächsten Tag die Buttercreme zubereiten.

Dafür Schokolade im Wasserbad schmelzen. Beiseite stellen.

Eiweiße und Zucker in eine große hitzebeständige Rührschüssel (oder einen Topf) geben….

…und über einem Wasserbad (das heiße Wasser darf den Boden der Schüssel nicht berühren) unter Rühren erhitzen bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.

Schüssel vom Herd nehmen und mit dem Handmixer oder dem Schneebesen der KitchenAid eine ganze Weile bei hoher Geschwindigkeit mixen bis die Masse glänzend weiß und abgekühlt ist. (ca. 10 Minuten)

Nach und nach die Butter in Stückchen einrühren bis sich nach ca. der gesamten Butterzugabe die Konsistenz plötzlich verändert und zu einer cremigen Masse wird. Wenn es so aussieht als würde die Masse gerinnen, einfach weiterrühren bis alles schön cremig ist. Da kann gar nichts schief gehen. (Ich habe am Ende der Butter-Zugabe vom Mixer-Einsatz zum Rühr-Einsatz gewechselt.)

Die leicht abgekühlte geschmolzene Schokolade, den Vanille-Extrakt und das Salz einrühren.

Nochmal einige Minuten schön cremig rühren. Evtl. ca. 10 Minuten kalt stellen. Nicht länger, da die Creme im Kühlschrank sehr fest wird. Es ist kein Problem die Creme einige Tage im voraus zuzubereiten und im Kühlschrank aufzubewahren. Dann müsst ihr sie aber vor der Verwendung auf Zimmertemperatur bringen und nochmal einige Minuten aufschlagen.

Nun setzen wir die Torte zusammen.

Dafür die Oberfläche der Böden „begradigen“. (Kuchenreste aufheben. Davon können wir prima Cake Pops machen. Rezept folgt.)

Dann jeden Boden nochmal quer halbieren, so dass wir insgesamt 6 Böden haben.

Die Tortenplatte mit drei oder vier Streifen Backtrennpapier so belegen, dass der Rand bedeckt, die Streifen aber leicht wieder unter der Torte weggezogen werden können. Ersten Tortenboden in die Mitte platzieren.

Boden mit Marmelade bestreichen. (Ihr könnt auch mit Creme beginnen. Die Reihenfolge bleibt euch überlassen. Die Creme sollte in jedem Fall reichen.)

Den nächsten Boden vorsichtig darauf legen.

Mit Buttercreme bestreichen.

Und so weiter…..

Den letzen Boden mit der Unterseite nach oben auflegen, damit man eine schön glatte Oberfläche hat.

Dann eine ordentliche Portion Creme darauf geben…..

…..und die Torte mit einer Winkelpalette oder einem Messer rundherum gleichmäßig damit bestreichen.

Jetzt am besten über Nacht oder mindestens 2 Stunden kalt stellen.

Danach den weißen Rollfondant weich kneten. Das dauert ne Weile und geht besser, wenn man die Arbeitsfläche und Hände mit etwas Palmin Soft einschmiert.

Wenn der Fondant schön geschmeidig ist, auf der Silikonmatte zu einer großen kreisrunden Fläche ausrollen, die die Torte bedecken kann. Auch das dauert eine Weile.

Evtl. mit einer Strukturrolle bearbeiten und vorsichtig mit beiden Händen über die Torte heben.

Die Ränder mit der Handfläche an den Tortenrand streichen. Das erfordert ein wenig Übung, ist aber nicht wirklich schwer.

Den überstehenden Rand mit einem stumpfen Messer rundherum abschneiden….

…..und entfernen. (Evtl. für Deko oder eine andere Torte in Klarsichtfolie gewickelt im Kühlschrank aufbewahren.)

Backpapierstreifen vorsichtig unter der Torte wegziehen.

Für die Schleife lila Rollfondant geschmeidig kneten und zu einem langen Streifen ausrollen. Evtl. mit einer Strukturrolle bearbeiten….. (Die Kugeln waren eigentlich auch noch eingeplant, habe ich dann aber doch weggelassen..)

……und einen ca. 2 cm breiten Streifen ausschneiden (möglichst lang). Umdrehen und Unterseite mit dem Lebensmittelkleber bepinseln.

Auf die Torte kleben.

Und so weiter:

Jetzt aus dem türkisfarbenen Rollfondant Streifen für den unteren Rand ausschneiden (evtl mit Zick-Zack oder Wellenrand) und ebenso ankleben.

Jetzt aus allen Farben Schmetterlinge ausstechen….

….und wie gewünscht auf die Torte kleben.

Fertig!! Wir haben´s geschafft!!

Silvana war so nett und hat mir ein Bild vom Innenleben geschickt. Ich denke, es war lecker…;-)

Enjoy und bleibt süß!