Schoko-Cake Pops

Cake Pops stehen schon sehr lange auf meiner To do-Liste, aber irgendwie kam immer etwas dazwischen. Nach der Zubereitung der Geburtstagstorte hatte ich so viele Kuchenreste und Buttercreme übrig, dass die Idee „Cake Pops“ sozusagen mit dem Zaunpfahl vor meiner Nase herum wedelte und sich nicht mehr verdrängen ließ. Ich meine, Kuchenkrümel und Buttercreme – was bitte kann daran nicht schmecken?! Schon während meines Studiums war ich ein großer Fan von den etwas altmodischeren, aber in der Herstellung im Prinzip entsprechenden Granatsplittern, die es in der Mensa der Uni gab. Von Zeit zu Zeit verzichtete ich also auf das Mittagessen und gönnte mir statt dessen solch cremiges, unförmiges, mit Schokolade überzogenes….Ding.  Lecker. Der Granatsplitter von damals hat sich zum Cake Pop von heute weiterentwickelt und kommt nun ziemlich aufgebrezelt daher. Es gibt ihn in allen Farben und Formen, mit Augen, Krone oder Geweih – je nach Anlass und Jahreszeit – und immer am Stiel. Endlich bin ich also auch auf den Cake Pop-Zug aufgesprungen, halte es zunächst aber noch etwas klassisch mit einfachem Schokoladenüberzug. Man muss ja noch Ziele haben….

Die Zutaten sind, wie oben bereits beschrieben, recht übersichtlich. Ihr braucht Rührkuchenreste. Ihr könnt natürlich auch extra einen Kuchen backen oder,für die ganz schnelle Nummer, einen gekauften Rührkuchen verwenden. Ich habe Kuchenreste von der Geburtstagstorte verwendet. Unter dem Link findet ihr auch das Rezept für die verwendete Buttercreme. Ihr benötigt natürlich nur eine kleine Menge davon. Statt Buttercreme könnt ihr aber auch einfach Butter oder Nutella oder Frischkäse oder Marmelade etc. verwenden. Außerdem braucht ihr natürlich Lolli-Stiele, Schokolade zum Überziehen und bunte Streusel oder Marshmallows etc.

hier geht´s zum Rezept:

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Brownies mit gesalzenen Nüssen, Schoko-Fluff und Marshmallows

Vor einiger Zeit habe ich „Knusper-Brownies mit Schoko-Buttercreme“ gepostet. Dieses Exemplar hier fällt in die gleiche Luxus-Brownie-Kategorie. Dekadent, fudgy, schokoladig, cremig, süß und auch salzig. Ich finde die Kombination aus Brownies, weichen Marshmallows und knusprigen Salznüssen einfach unwiderstehlich. Mehr kann ein Brownie nicht sein.

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Gefüllte Osterkekse mit Zitronenbuttercreme

Osterkekse – reloaded. Nachdem meine Tochter und ich uns bei den Osterkeksen mit Royal Icing so richtig bunt ausleben konnten, fehlte es uns irgendwann allerdings sowohl an Lust als auch an Royal Icing sämtliche Kekse zu dekorieren. Da standen wir also mit einem nicht unbeträchtlichen Rest an wunderbar knusprigen, buttrigen, aber etwas farblosen Osterkeksen. Das konnte so nicht bleiben! Zum Glück hatte ich noch einen Rest Vanille-Buttercreme im Kühlschrank, die ich für die Geburtstagstorte einer Kollegin gemacht hatte (Post folgt). Und, wie es der Zufall wollte, hatte ich aus den Eigelben, die bei der Buttercreme übrig blieben, ein Glas Lemon-Curd zusammengerührt, welches auch im Kühlschrank auf seinen Einsatz wartete. So war die Entscheidung schnell getroffen. Ich mache aus Vanillecreme und Lemon-Curd eine schnelle Zitronen-Buttercreme, fülle damit je zwei gleiche Kekse, schnell noch einen Zitronenguss zusammengerührt, Zuckerstreusel drauf und, was soll ich euch sagen, auf einmal sahen die Kekse gar nicht mehr farblos aus.
Zu den Zutaten. Also, das Rezept für den Teig findet ihr weiter unten oder hier. Bestrichen habe ich die Kekse mit einem einfachen Zitronenguss aus Puderzucker und Zitronensaft. Bei der Buttercreme wird es schon etwas aufwendiger. Ihr könnt statt dessen aber auch meine selbstgemachte Nutella, normale Nutella, Pistaziencreme oder, was euer Herz auch immer begehrt verwenden. Wenn ihr die Kekse mit Nutella füllt, würde ich für den Guss geschmolzene Schokolade statt Zuckerguss nehmen.
Den Lemoncurd könnt ihr entweder kaufen, selbst machen (aus den Eigelben, die bei der Zubereitung der Buttercreme übrig geblieben sind) oder einfach weglassen. Die Kekse werde dann zwar weniger zitronig, aber nicht weniger lecker schmecken. ich habe die Buttercreme mit einem Spritzbeutel auf die Kekse gegeben, ein Messer tut es aber auch.

Die Buttercreme ergibt mehr als ihr benötigt. Sie lässt sich aber prima zwei Wochen im Kühlschrank oder mehrere Monate im Tiefkühler aufbewahren. Einfach vor Verwendung auf Raumtemperatur bringen und nochmal einige Minuten cremig rühren.

Das Rezept

Gefüllte Osterkekse mit Zitronenbuttercreme

Die Zutaten

hier geht´s zum Keksrezept
Buttercreme
4 Eiweiß, Größe L

200 g Zucker
ca. 300 g Butter
1 Prise Salz
1 Teel. Vanille-Extrakt

Lemon-Curd
4 Eigelb
100 ml frisch gepresster Zitronensaft
75 g Zucker
60 g Butter

Außerdem
ca. 100-150 g Puderzucker
1-2 El Zitronensaft
Zuckerstreusel
evtl. Spritzbeutel und feine Stertülle

Die Zubereitung

Wir beginnen mit der Zubereitung der Buttercreme. Ich habe hier 10 Eiweiße verwendet, also wundert euch nicht, wenn es bei euch weniger ist.
Eiweiße und Zucker in eine große hitzebeständige Rührschüssel (oder einen Topf) geben….

…und über einem Wasserbad (das heiße Wasser darf den Boden der Schüssel nicht berühren) unter Rühren erhitzen bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.

Schüssel vom Herd nehmen und mit dem Handmixer oder dem Schneebesen der KitchenAid eine ganze Weile bei hoher Geschwindigkeit mixen bis die Masse glänzend weiß und abgekühlt ist. (ca. 10 Minuten)

Nach und nach die Butter in Stückchen einrühren bis sich nach ca. der gesamten Butterzugabe die Konsistenz plötzlich verändert und zu einer cremigen Masse wird. Wenn es so aussieht als würde die Masse gerinnen, einfach weiterrühren bis alles schön cremig ist. Da kann gar nichts schief gehen. (Ich habe am Ende der Butter-Zugabe vom Mixer-Einsatz zum Rühr-Einsatz gewechselt.)

Den Vanille-Extrakt und das Salz einrühren.

Die Buttercreme evtl. kurz kalt stellen (nicht länger als 20 Minuten, sonst wird sie zu fest.)

Für den Lemon-Curd Eigelbe und Zitronensaft in einer kleinen Schüssel gut verrühren und durch ein feines Sieb in eine hitzebeständige Schüssel gießen.

Butter und Zucker dazugeben und über einem heißen Wasserbad (s. o.) so lange rühren bis die Masse anfängt zu binden und fester zu werden. In ein Glas füllen…..

…..und abkühlen lassen.
Aus Puderzucker und Zitronensaft Guss herstellen. 
Jeweils zwei gleiche Kekse zusammenlegen und einen davon auf der Oberseite mit dem Guss bestreichen und mit Zuckerstreuseln dekorieren.
Erstmal eine kleine Menge der Buttercreme nach Geschmack mit 1-2 El Lemon-Curd in der KitchenAid oder mit dem Handmixer gut verrühren.
In einen Spritzbeutel füllen und auf die unglasierten Kekse spritzen (oder mit dem Messer aufstreichen).
Glasierte Kekse auflegen und leicht andrücken.
I like it!
Kekse evtl. kurz kühl stellen, damit die Creme etwas fest werden kann. (Die Kekse halten sich im Kühlschrank ne ganze Weile.)
Yum! Zitronig-cremig-lecker!!

Enjoy und bleibt süß!

Ich wünsche euch allen schöne Osterfeiertage!

Knusper-Brownies mit Schoko-Buttercreme

Also, Brownies sind ja schon ohne Rüschen, Schleifen und Ziernähte unglaublich lecker und eine Spur dekadent. Diese Brownies hingegen sind durch und durch dekadent – ein echtes Luxus-Exemplar für die ganz große Schokoladen-Lust. Fudgy Brownie gefüllt mit ganzen KitKat-Riegeln, getoppt mit Schokoladen-Buttercreme und selbstgemachten Knusper-Karamellen. Was will das Brownie-Herz mehr (unsere Hüften werden einfach nicht gefragt…)?! Seht selbst.
Die Zubereitung ist ein wenig aufwendig und man sollte sicherheitshalber einen Tag vor dem gepanten Verzehr anfangen zu backen. Der Aufwand lohnt sich aber auf jeden Fall und die Dinger halten sich mindestens 2 Wochen im Kühlschrank. Die Idee für das Rezept habe ich aus dem Buch „Extreme Brownies“ von Connie Weis. Für Brownie-Liebhaber eine wirklich lohnende Anschaffung.
Die Zutatenliste ist relativ umfangreich, aber nicht exotisch, daher gehe ich direkt zur Auflistung der Zutaten über.

Das Rezept

Knusper-Brownies mit Schoko-Buttercreme (12-24 Stück)

Die Zutaten

Brownies:
250 g Butter
270 g Schokolade (70 % Kakao)
4 Eier, Größe L
200 g Zucker
225 g brauner Zucker
1 Teel. Salz
2 Teel. Vanille-Extrakt oder Vanille-Zucker
130 g Mehl
1/2 Teel. Backpulver
1 Packung KitKat-Minis (14 Stück)
Knusper-Topping
50 g Choco-Krispies
100 g Zucker
1 El Wasser
1 Teel. heller Sirup (z. B. von Grafschafter)
1 Prise Salz
Schoko-Buttercreme
140 ml Sahne
210 g Schokolade (60 % Kakao)
140 g zimmerwarme Butter
1 Prise Salz
2 El Kakao
1 Teel. Vanille-Extrakt

Die Zubereitung

Eine 9 x 13-inch (ca. 20 x 30 cm) -Backform einfetten und mit Backpapier auslegen.
Ofen auf 180 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Wir beginnen mit der Brownie-Masse.
Die Butter würfeln und in einem Topf bei niedriger Hitze schmelzen lassen. In der Zwischenzeit die Schokolade hacken und dazugeben. Alles unter gelegentlichem Rühren schmelzen lassen. Herd ausschalten, Topf auf der Platte lassen.
Die Eier in eine große Rührschüssel aufschlagen,…
….verrühren….
……und beide Zuckersorten und Salz dazugeben.
Kurz verrühren. Dann die Butter-Schokolade-Mischung und Vanille-Extrakt langsam einrühren.
Mehl mit Backpulver mischen und auch dazugeben.
Kurz einarbeiten und Masse in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen.
KitKat-Riegel auspacken und gleichmäßig auf der Masse verteilen. Am Rand ausreichend Platz lassen.
Die Riegel vorsichtig in die Masse drücken……
…und ganz mit Teig bedecken. Am besten mit einer Palette glattstreichen.
Ca. 30 Minuten im heißen Ofen backen (mittlere Einschubleiste).
Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Für das Knuspertopping die Choco-Krispies in eine Schüssel füllen. Eine 20x20cm-Backform fetten und mit Backpapier auslegen (ein Blech geht auch).
Alle anderen Knusper-Topping-Zutaten in einen kleinen Topf geben……
….und unter Rühren bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. So lange rühren bis der Zucker sich aufgelöst hat. 
Danach Hitze etwas reduzieren, nicht mehr rühren und etwa 5 Minuten köcheln lassen bis ein hellbrauner Karamell entstanden ist. (Hiervon habe ich leider kein Bild.) Schnell zu den Choco-Krispies gießen, verrühren und die Masse in der vorbereiteten Form glattstreichen. Der Karamell wird ziemlich schnell fest, also zügig arbeiten.
Beiseite stellen und abkühlen lassen.
Wenn die Brownies abgekühlt sind (evtl. am nächsten Tag), mit der Buttercreme beginnen. Dafür die Sahne in eine große hitzebeständige Rührschüssel geben.
Schokolade hacken und dazugeben.
Im Wasserbad schmelzen lassen. Dafür einen ausreichend großen Topf mit etwas Wasser erhitzen, Schüssel darauf stellen (der Schüsselboden darf das heiße Wasser nicht berühren), unter gelegentlichem Rühren schmelzen lassen.
Im Kühlschrank abkühlen lassen bis die Masse eine Pudding-ähnliche Konsistenz hat, ca. 20 Minuten. In dieser Zeit könnt ihr den abgekühlten Knusperkaramell in kleine Stücke brechen oder schneiden.
Dann mit einem Handrührgerät oder der KitchenAid nach und nach die zimmerwarme Butter  in die Sahne-Schokoladen-Mischung einrühren. Nachdem alle Butter eingearbeitet wurde, Salz, Kakao und Vanille-Extrakt einrühren. (Die Buttercreme erscheint einem jetzt etwas bitter. Wenn ihr es süßer mögt, könnt ihr noch etwas Puderzucker einrühren, aber auf den Brownies mit dem Knusper-Karamell ist es alles zusammen süß genug – wirklich.)
Bei hoher Geschwindigkeit weiter schlagen bis die ganze Sache so aussieht:
YUM – da könnte ich mich schon  reinlegen!
Creme auf den Brownieboden geben,…..
…..glatt streichen….
….und den Knusper-Karamell gleichmäßig darauf verteilen.
Im Kühlschrank einige Stunden oder über Nacht abkühlen lassen.
In Stücke schneiden….
….und genießen!! Das Warten hat sich gelohnt.
Enjoy und bleibt süß!

Frischkäse-Pound Cake mit White-Chocolate-Cream Cheese-Frosting

Also, Frischkäse-Pfundkuchen mit weißer Schokolade-Frischkäse-Überzug klingt einfach nicht so attraktiv. Daher der Englisch-lastige Titel. Ob auf Englisch oder Deutsch – dieser Kuchen ist ´ne echte Schönheit und unglaublich lecker noch dazu. Das Frosting setzt diesem Pfundsskerl die Krone auf, aber auch ohne weiße Haube ist der Kuchen ein echter Genuss. Es handelt sich hier um einen klassischen Pound-Cake, der traditionell aus je 500g Butter, Mehl, Zucker und Eiern besteht. Hier wurde ein Teil der Butter durch Frischkäse ersetzt, was dem Kuchen eine ganz eigene Konsistenz und einen unwiderstehlichen Geschmack verleiht. Außerdem habe ich die Gewichtsverhältnisse etwas verändert, aber im Großen und Ganzen bin ich dem Original treu geblieben. Da der Kuchen ohne Backtriebmittel gebacken wird, ist das hier kein locker-luftiges Rührkuchen-Exemplar, sondern eher saftig und etwas fester. Richtig gut – wenn ihr mich fragt. Und schön. Seht selbst.
Ein paar Worte zu den Zutaten. Für den Kuchen brauchen wir Mehl, Butter, Frischkäse (Doppelrahmstufe, keine Light-Version), Zucker, Eier und etwas Vanille-Essenz oder -Zucker. Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben, damit der Teig beim Rühren nicht gerinnt. Sollte euch das trotzdem passieren, ist das auch kein Drama. Einfach weiter im Text. Wenn ihr ein Gerinnen verhindern wollt, gebt einfach bei jeder Ei-Zugabe einen Esslöffel des Mehls mit dazu. 
Für das Frosting brauchen wir weiße Schokolade, Frischkäse (diesmal gerne gekühlt), Butter und Puderzucker. Beim Frosting wird der Frischkäse zuerst weich gerührt, dann kommt die geschmolzene Schokolade und Butter dazu. Hierbei ist es ganz wichtig, dass Schokolade und Butter in kleinen Mengen nach und nach zum Frischkäse gegeben werden. Sonst könntet ihr am Ende mit einer leckeren, aber völlig unbrauchbaren Frischkäse-Suppe dastehen.

Das Rezept

Frischkäse-Pound Cake mit White-Chocolate-Cream Cheese Frosting

Die Zutaten

Teig
450 g Mehl
375 g Butter
225 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
500 g Zucker
1 El Vanille-Extrakt
6 Eier, Größe L
Frosting
250 g weiße Schokolade
250 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
125 g Butter
100-150 g Puderzucker (je nach Geschmack)

Die Zubereitung

Ofen auf 160°C vorheizen (Ober- und Unterhitze).
Eine Kranzform gut eifetten.
Butter,….

….Frischkäse,….

…..Zucker und Vanille in eine große Rührschüssel geben.

Ca. 3 Minuten hell und luftig schlagen.

Nach und nach die Eier einzeln unterrühren.

Mehl dazugeben…..

…und kurz verrühren bis alles gleichmäßig eingearbeitet ist.

In die vorbereitete Form füllen….

…und im heißen Ofen 60.70 Minuten backen (mittlere Einschubleiste).

Auf einem Kuchenrost 10 Minuten abkühlen lassen, dann aus der Form stürzen.

Sieht das nicht schon richtig gut aus. Schmeckt ab hier auch schon prima.
Vollständig abkühlen lassen.

Für das Frosting die Schokolade im Wasserbad oder in der Mikrowelle (600 Watt, 20 Sekunden-Intervalle) schmelzen lassen. Etwa 10 Minuten abkühlen lassen.

Kühlen Frischkäse in eine Rührschüssel geben und weich rühren.

Nach und nach geschmolzene Schokolade und weiche Butter einrühren. Mit Puderzucker abschmecken und schön luftig rühren.

Eine Kuchenplatte so mit Backpapier belegen, dass der Rand bedeckt ist, das Papier sich aber leicht unter dem Kuchen wieder wegziehen lässt.

Den völlig abgekühlten Kuchen mit dem Frosting bestreichen.

MjamYum! Jetzt kalt stellen bis das Frosting etwas fest geworden ist. Papier vorsichtig unter dem Kuchen wegziehen.

Lecker…leckerleckerlecker…

Enjoy und bleibt süß!

Schnelles Mandelmus mit Fleur de Sel

Vor Kurzem habe ich das Rezept für eine Nuss-Nougat-Creme veröffentlicht. Dieses heutige Rezept ist sehr ähnlich und eigentlich ein Arbeitsschritt der Creme. Ich finde es aber so unglaublich lecker, dass ich es hier nochmal auf diese Art veröffentlichen möchte. Ich stehe total auf Nüsse und mit Ausnahme der gemeinen Haselnuss habe ich das Glück, mal nicht allergisch zu reagieren. Mit den kernigen Gesellen kann ich mich also völlig hemmungslos austoben. Und, so einfach dieses Mandelmus in seiner Herstellung auch sein mag, es ist nahezu unwiderstehlich im Geschmack. Allein der Geruch macht mich völlig irre. 
ZWEI Zutaten:
Mandeln und Fleur de Sel.
Außerdem brauchen wir eine Küchemaschine, einen guten Mixer oder eine Moulinette. Ohne so ein Gerät werden die Nüsse nicht fein genug gemahlen. Evtl. schafft das auch eine elektrische Kaffeemühle. Damit habe ich aber keine Erfahrung.

Das Rezept

Schnelles Mandelmus mit Fleur de Sel

Die Zutaten

400 g ganze Mandeln mit Haut
Fleur de Sel

Die Zubereitung

Ofen auf 150°C (Umluft) vorheizen.
Mandeln auf einem Blech verteilen und im heißen Ofen 15-20 Minuten rösten.
Portionsweise in die Küchenmaschine (s.o.) geben (je etwa 2 Handvoll),…..
 …..eine kleine Prise Fleur de Sel dazugeben……
und zu einer Paste mixen lassen. Zwischendurch immer mal wieder die Seiten abschaben.
Nachdem alle Nüsse verarbeitet wurden, ist die Maschine jetzt wahrscheinlich ziemlich warm geworden.  Etwa 10 Minuten abkühlen lassen und dann das Ganze wiederholen. Einen Teil der Nusspaste also wieder in die Küchenmaschine geben…..
…..und so lange mixen bis die Masse deutlich flüssiger geworden ist.
In eine kleine Schüssel umfüllen und mit Fleur de Sel abschmecken.
Nochmal gut verrühren…..
…..und in ein sauberes Glas umfüllen.
Sehr, sehr, sehr, sehr gut.
Das Nussmus hält sich ne ganze Weile im Kühlschrank. Auf Brot, mit etwas gehacktem Knoblauch gemischt als Pesto zu Nudeln, auf Keksen und Cookies, als Dip zu Gemüse oder einfach pur genießen.
Enjoy und bleibt trotzdem süß!

Multi-Nuss-Nougat-Creme (selbstgemachte Nutella)

Nutella ist aus dem Leben meiner Kinder nicht mehr wegzudenken. Und – ich gebe es ja nur ungern zu –  auch ich habe mich durchaus schon dabei erwischt, wie ich Nutella abwechselnd mit Erdnussbutter aus dem Glas löffele bzw. löffelte. Denn ab heute sind solche Eskapaden vorbei. Ich werde nur noch selbstgemachte Nutella löffeln – ha! Eigentlich wollte ich ja nur mal eben ein Glas Nussbutter herstellen…. doch irgendwie kam es dann dazu, dass ich mehr als die Hälfte der Portion mit Puderzucker und geschmolzener Schokolade mischte und – ich kann euch sagen – das Ergebnis ist einfach himmlisch. Unwiderstehlich! Absolut süchtig machend! Probiert es aus. Geht ganz schnell und einfach. Und halbwegs gesund ist die ganze Sache auch noch.

 Auch die Zutaten sind keine Hexerei:

Wir brauchen Nüsse. Ich habe eine Nussmischung aus Cashews, Walnüssen, Haselnüssen, Mandeln und Pekannüssen verwendet. Ansonsten solltet ihr einen guten Mixer oder eine Küchenmaschine euer eigen nennen. Die Nüsse müssen nämlich ziemlich fein gemahlen werden. Ich habe dafür eine Moulinette verwendet. Damit hat´s prima geklappt. Mit der Küchenmaschine geht es auch, dauert nur ein wenig länger. Evtl. läuft der Motor etwas heiß und ihr müsst ne kleine Pause einlegen. Wer einen Hochleistungsmixer hat, nimmt den. Eine elektrische Kaffeemühle könnte auch funktionieren, weiß ich aber nicht.
Weiter benötigen wir Puderzucker, Milchschokolade, etwas Vanille-Extrakt und eine Prise Zimt.
Die Creme ist nicht so süß und schokoladig wie das Original. Wer´s also gerne sehr süß hat, nimmt entsprechend mehr Puderzucker und Schokolade.

Das Rezept

Multi-Nuss-Nougat-Creme

Die Zutaten

250 g gemischte Nüsse
100 g Puderzucker
120 g Milchschokolade
1/2 Teel. Vanille-Extrakt
1 Prise Zimt (optional)

Die Zubereitung

Ofen auf 150°C vorheizen (Umluft).
Nüsse auf einem Blech verteilen.

 Im vorgeheizten Ofen ca. 10-15 Minuten rösten.

Abkühlen lassen. Die Schalen der Haselnüsse und Walnüsse lassen sich jetzt recht leicht entfernen. Einfach in den Händen reiben und die Schalen lösen sich. Das muss aber nicht vollständig sein. Es gibt immer einige Haselnüsse, die ihre Haut nicht kampflos aufgeben wollen. Also lasst ihnen ihren Willen….

Die abgekühlten Nüsse in den Mixer etc. geben……

…..und so fein wie möglich (oder wie gewünscht) mahlen. Die Masse hat dann die Konsistenz von cremiger Erdnussbutter.
In eine Schüssel umfüllen. 
Puderzucker zugeben.
Vanille-Extract dazu.
Schokolade im Wasserbad oder in der Mikrowelle (600 Watt, in 20 Sekunden-Abständen kontrollieren) schmelzen lassen,……
 ….dazugeben…..
…..und alles gut verrühren.
Guckt euch das an. Sieht das nicht absolut phantastisch aus?! An dieser Stelle unbedingt probieren.
Evtl. eine ordentliche Prise Zimt dazugeben.
Verrühren……
……und wer es schafft nicht direkt die ganze Schüssel auszulöffeln, füllt die Creme in ein sauberes Glas um.
Das ist wirklich sehr, sehr lecker!!!
(Hält sich im Kühlschrank einige Wochen.)
Enjoy und bleibt süß!