Brioche – light

Also, dieser Titel ist in der Tat etwas irreführend. Denn, wenn man mit „light“ mager, fade, geschmack- und genusslos verbindet, dann beschreibt der Titel das folgende Rezept nicht einmal annähernd. Den Ausdruck“light“ habe ich hier nur deshalb verwendet, da reguläres Brioche (und ich liebe Brioche..) so ungefähr zur Hälfte aus Butter besteht (und dagegen ist nun wirklich nichts, aber auch gar nichts einzuwenden, aber die Folgen eines täglichen Verzehrs möchte ich – und das im wahrsten Sinne des Wortes – nun wirklich nicht tragen..) und diese Version dagegen ein wahres Unschuldslamm von Brot ist. Dennoch haben wir es hier mit einem wunderbar weichen, luftigen und – ja, auch buttrigem Gebäck zu tun. Ihr werdet schon sehen.

Hier geht´s zum Rezept:

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Schnelles Wurzelbrot (Pain Paillasse)

Dieses Brot habe ich ganz spontan heute morgen zusammengerührt und bin vollauf begeistert. Eigentlich bin ich ein Fan von „Zeit für Brot“ (Ja, auch von der gleichnamigen Bäckerei in Frankfurt.), d. h. , ich lasse meine Hefeteige in der Regel mehrfach und lange gehen. Nicht so dieses Mal. Den Vorteig habe ich direkt nach dem Aufstehen angesetzt, dann ´ne halbe Stunde Krafttraining, im Anschluss schnell die übrigen Zutaten eingerührt, die ganze Angelegenheit kurz verknetet und verdreht, ab auf´s Blech, 30 Minuten gehen lassen während der Ofen heiß wird, rein damit und nach 20 Minuten backen, zieht ihr ein wirklich beeindruckendes und sehr leckeres Wurzelbrot aus dem Ofen. Konntet ihr folgen? Und damit meine ich eher meinen nicht ganz einwandfreien Satzbau…
Hier ist die Schönheit.

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Hefezopf (Challah)

Ostern naht. Und Ostern ist für mich unweigerlich mit selbst gebackenem Hefezopf verbunden. Schon in meiner frühen Jugend habe ich eine Vorliebe für Hefeteig entwickelt und einmal  im Jahr – nämlich an Ostern – konnte ich dieser Leidenschaft hemmungslos frönen. Ich stand also Jahr für Jahr am Ostersonntag zu unchristlicher Zeit auf, um den Rest meiner Familie sehr, sehr viel später mit frisch gebackenem Hefezopf, Brötchen und Kränzen zu wecken. Erst Jahre später habe ich erfahren, dass das nicht durchweg auf Begeisterung stieß. Tja, so ist das manchmal im Leben…
Heute backe ich daher nur noch auf Wunsch und ansonsten, was und wann ich will. Und eins könnt ihr mir wirklich glauben, weniger ist es nicht geworden 😉
Zurück zum Hefezopf. Hier stelle ich euch einen Hefezopf vor, der vor allem in New York zum guten Ton gehört. Challah ist das jüdische Sabbatbrot, das jeden Freitag gebacken wird, um dann am Samstagabend gegessen zu werden. Es unterscheidet sich nur dahingehend vom herkömmlichen Hefezopf, dass es völlig ohne Milchprodukte auskommt. Keine Milch, keine Butter und dennoch wunderbar weich und saftig und fluffig und einfach perfekt. Probiert es doch in nächster Zeit mal aus.
Die Zutaten sind keine große Sache. Wir brauchen ganz normales Mehl, Salz, Zucker, Eier und Sonnenblumenöl. Außerdem ein Päckchen Frischhefe –  und Wasser.
Aus dem Teig könnt ihr entweder einen großen Zopf oder zwei kleine Zöpfe oder Kränze oder Knoten oder oder oder machen.

Das Rezept

Hefezopf (Challah)

Die Zutaten

550 ml warmes Wasser
1 Würfel Hefe (42 g)
110 g Zucker
1250 g Mehl
2 Teel. Salz
2 Eier, Größe L
1 Eigelb
135 g Sonnenblumenöl
Glasur
1 Eigelb
etwas Wasser

Die Zubereitung

Hefe in das warme Wasser bröckeln und mit einem Esslöffel Zucker verrühren.
Ca. 15 Minuten gehen lassen bis das Ganze anfängt zu schäumen. In der Zwischenzeit Mehl, Salz und den restlichen Zucker in einer großen Rührschüssel vermischen.
Eier, Eigelb in eine kleine Schüssel geben….
und mit dem Öl verrühren.
Jetzt Hefemischung und Ölgemisch zu der Mehlmischung geben….
….und mit den Knethaken so lange kneten bis ein glatter, geschmeidiger Teig entsteht.
Schüssel etwas einölen, abdecken und 1-2 Stunden gehen lassen. Bis die ganze Angelegenheit so aussieht:
oder so (weil´s so schön war…;-):
Den Teig mit der Faust „entlüften“ (Hier könnt ihr etwaige angestaute Aggressionen mit einem ordentlichen Hieb in den Teig mal so richtig rauslassen…).
Den vermöbelten Teig auf eine Arbeitsfläche geben….
….und je nach gewünschter Form in ein, zwei oder mehrere Stücke teilen. Ich habe einen großen Zopf gemacht und das zeige ich euch hier. Eine große Rolle formen und in 6 gleiche Teile teilen.
Diese erstmal zu Kugeln,…..
….dann in Stränge rollen.
Die Stränge an einem Ende verbinden….
…und wie folgt flechten. Ich habe versucht den Flechtvorgang in Bildern deutlich zu machen und hoffe, ihr kommt damit klar. Am Ende habe ich mich auch verhaspelt und habe die Stränge irgendwie zusammengewurschtelt. Wurschteln ist keine Schande und der Zopf ist trotzdem ganz sehenswert und vor allem lecker geworden. Hier also die Flechtbilder:
…und so weiter….
Den fertig geflochtenen Zopf auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmal ca. 40 Minuten zugedeckt gehen lassen.
Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Eigelb mit etwas Wasser verrühren….
…..und den aufgegangenen Zopf…..
…..damit bepinseln.
Im heißen Ofen ca. 45 Minuten backen. Evtl. gegen Ende der Backzeit mit Alufolie abdecken, damit die Oberfläche nicht zu braun wird.
Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und warm oder abgekühlt servieren.
Das ist soo lecker und der Zopf bleibt gut und gerne 4-5 Tage frisch.
Enjoy und bleibt süß!

Das Brot

Ich mag Brot wirklich in allen Varianten. Mal kernig und knusprig, mal weiß und weich, mal grob, mal fein, mal Bio und auch mal aus der Dose. Und am liebsten noch etwas warm aus dem Ofen. Dieses Exemplar hier ist groß und rund und knusprig – fast wie ein Brot aus dem Holzofen. Der Trick dabei ist, dass das Brot bei hoher Temperatur in einem gusseisernen Topf im Ofen gebacken wird. Das ergibt eine superknusprige Kruste und weiche Krume – einfach perfekt! Außerdem ist der Teig in Rekordzeit zusammengerührt, kann auf jede erdenkliche Art aufgepeppt und auch portionsweise gebacken werden. Der Rest wartet einfach im Kühlschrank auf seinen Auftritt.
Auf dem Blog „Überall & Nirgendwo“ bin ich erstmalig auf diese Art der Brot-Zubereitung gestoßen. Das Rezept habe ich seither etwas verändert, aber die Idee ist von o. g. Blog geklaut..;-) – vielen Dank dafür.
Die Zutaten kann man an einer Hand abzählen: Dinkelmehl (Typ 630), Weizenvollkornmehl, frische Hefe, Salz, helles mildes Bier (z.B. Beck´s Gold), Zucker und Reisessig. (Ok, zum Abzählen braucht man eine Hand und zwei Finger…) Wasser brauchen wir auch noch.
Der Teig ist wirklich in Minutenschnelle zusammengerührt, aber ihr müsst ein wenig vorausplanen, da der Teig mindestens 24 Stunden im Kühlschrank ruhen sollte. Ihr könnt ihn aber locker bis zu einer (oder sogar zwei) Woche lagern. Hin und wieder sollte der Teig dann aber umgerührt werden.

Das Rezept

Das Brot

Die Zutaten

850 g Dinkelmehl (Typ 630)
350 g Weizenvollkornmehl
450 ml lauwarmes Wasser
1/2 Würfel Hefe
1 Teel. Zucker
4 Teel. Salz
330 ml helles, mildes Bier
1-2 Teel. Reisessig

Die Zubereitung

Beide Mehlsorten mischen, beiseite stellen.
Wasser in eine große Rührschüssel geben und die Hefe mit dem Zucker darin auflösen.
Alle weiteren Zutaten dazugeben….
…..und mit den Knethaken zu einem glatten Teig kneten.
Mit eingefetteter Klarsichtfolie abdecken und ca. 2 Stunden gehen lassen.
Nochmal kneten….
…abdecken und ab in den Kühlschrank. Der Teig geht im Kühlschrank erstmal weiter auf, so dass ihr ihn anfangs alle zwei bis vier Stunden kontrollieren und bei Bedarf kneten solltet. Wenn man den Teig am frühen Nachmittag ansetzt, hat er sich bis zum Abend so weit beruhigt, dass er (und auch der Kühlschrank) die Nacht ohne weitere Zuwendung überstehen. Am nächsten Morgen nochmal kneten und dann hält er locker einen Arbeitstag durch. Diesen letzten Teig hatte ich drei Tage im Kühlschrank stehen bevor ich zum Backen kam. Da sah er so aus:
Am Backtag also aus dem Kühlschrank nehmen und nochmal ohne vorheriges Kneten etwa 2 Stunden auf Zimmertemperatur bringen. Nach drei Tagen Gehen im Kühlschrank tut sich jetzt nicht mehr viel – das ist total ok.
Etwa eine Stunde vor dem Backen einen gusseisernen Topf mit Deckel o. Ä……
…..auf die zweite Einschubleiste von unten in den Ofen stellen und auf 230°C vorheizen.
Dann nach einer Stunde, wenn alles knallheiß ist, den Deckel vom Topf nehmen und den Teig  in den heißen Topf füllen. Deckel wieder drauf, Ofentür schließen und 35-40 Minuten in Ruhe lassen. Dann den Deckel abnehmen und nochmal 10-15 Minuten bräunen lassen.
Auf einem Kuchenrost kurz abkühlen lassen…..
…aus dem Topf nehmen. (Das geht ganz leicht.)
Das sieht doch einfach großartig aus!
Jetzt mindestens lauwarm abkühlen lassen und YUM!
Enjoy und bleibt trotzdem süß!

Sandwich-Haferbrot mit Honig und Zimt

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Heute möchte ich euch ein weiteres Sandwichbrot aus dem Buch „The King Arthur Flour –  Baker´s Companion“ vorstellen. Ich habe es vor einigen Wochen das erste Mal gebacken und bin völlig begeistert. Das Brot ist wunderbar weich und schmeckt durch den braunen Zucker und Honig leicht süß. Am besten finde ich es noch lauwarm mit allem, was das Herz begehrt. Aber auch einige Tage nach dem Backen ist es noch frisch und besonders getoastet ein Genuss. Trotz der leichten Süße ist es nicht wirklich ein süßes Brot und nicht mit einem Hefezopf zu vergleichen. Es schmeckt einfach toll – sowohl herzhaft als auch süß belegt und ich habe noch nie vorher ein ähnliches Brot gegessen.
Die Zutatenliste ist etwas länger als bei den meisten anderen Broten, aber nicht übertrieben exotisch. Wir brauchen kochendes Wasser, Haferflocken (kernig oder fein – reine Geschmacksache), braunen Zucker, Honig, Butter, Salz und Zimt. Außerdem Weizen-Vollkornmehl, normales Mehl und Trockenhefe. Das Rezept ergibt zwei Laibe.

Das Rezept

Sandwich-Haferbrot mit Honig und Zimt (2 Laibe à ca. 500 g)

Die Zutaten

250 – 280 ml kochendes Wasser
100 g Haferflocken
110 g brauner Zucker
1 El Honig
60 g Butter
2 Teel. Salz
1 Teel. Zimt
1 El Trockenhefe
220 g Weizenvollkornmehl
500 g Mehl, Typ 405

etwas Butter zum Bepinseln

Die Zubereitung

2 Kastenformen (ca. 8 x 25 cm) einfetten. Evtl. den Boden mit Backtrennpapier auslegen.

Kochendes Wasser, Haferflocken, brauner Zucker, Honig, Butter, Salz und Zimt in eine große Rührschüssel geben……

…und verrühren.

Abkühlen lassen bis die Masse lauwarm ist.
Vollkornmehl, Mehl und Trockenhefe dazugeben und 7-10 Minuten mit dem Handrührer oder der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. Per Hand geht natürlich auch – dann etwa 10 Minuten kneten.

Teig in eine leicht gefettete Schüssel geben, locker mit eingefetteter Klarsichtfolie abdecken….

 …..und gehen lassen bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat.

Teig auf eine, evtl. leicht bemehlte, Arbeitsfläche geben und kurz durchkneten……

….und halbieren.

In die vorbereiteten Formen geben,…..

…..mit der Folie abdecken….

…..und gehen lassen bis sich das Volumen ordentlich vergrößert hat und die ganze Sache etwa so aussieht:

Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Brot im vorgeheizten Ofen (untere oder mittlere Einschubleiste) etwa 35-40 Minuten backen. Wenn das Brot zu früh zu dunkel wird, für den Rest der Backzeit mit Alufolie abdecken.

Zum Abkühlen auf ein Kuchengitter stellen, evtl. noch heiß mit flüssiger Butter bestreichen (Ich habe einfach ein Päckchen Butter aus dem Kühlschrank genommen und damit über das heiße Brot gestrichen.).

Nach zehn Minuten die noch warmen Brote aus den Formen stürzen.

Schmeckt prima noch lauwarm oder ganz abgekühlt!

Enjoy und bleibt trotzdem süß!

Klassische Sesam-Bagels

Ich finde Bagels toll. Schon vor Jahren habe ich die Dinger selbstgebacken, da sie in Deutschland damals nur selten zu bekommen waren. Allerdings war ich mit der Konsistenz nie so ganz zufrieden und probierte weiter verschiedene Rezepte aus. Dieses hier ist nun ein echter Treffer gewesen. Ich habe es aus „Cynthia Barcomi´s Backbuch“ und möchte es allen, die noch nicht im Besitz eines solchen Exemplars sind, heute vorstellen.
Die Zutaten haben die meisten von uns wahrscheinlich sowieso zu Hause.Wir brauchen Zucker, Wasser, Trockenhefe (oder einen Würfel Frischhefe), Salz, Mehl (Typ 550) und etwas Sesam zum Bestreuen.

Das Rezept

Klassische Sesam-Bagels (14 Stück)

Die Zutaten

50 g Zucker
525 ml lauwarmes Wasser
2 Päckchen Trockenhefe (oder 42 g Frischhefe)
20 g Salz
1 kg Mehl (Typ 550)
1 El Zucker
Sesam

Die Zubereitung

Zucker und Hefe in das lauwarme Wasser bröseln und mit einer Gabel verrühren bis sich alles aufgelöst hat. Ca. 10 Minuten gehen lassen.
Mehl und Salz in eine große Rührschüssel geben. Hefegemisch dazugeben und mit dem Knethaken verkneten bis ein weicher Teig entsteht. (ca. 5-10 Minuten)
Etwa 45 Minuten gehen lassen bis die ganze Sache ungefähr so aussieht:
Ofen auf 225 °C vorheizen. (Ober- und Unterhitze)
Einen großen Topf mit Wasser füllen, 1 El Zucker dazugeben und zum Kochen bringen.
Den Teig auf eine Arbeitsfläche geben, nochmal durchkneten und in 14 etwa gleich große Stücke teilen.
Jedes Stück zunächst zu einer Rolle formen und dann die beiden Enden zusammenrollen, so dass ein stabiler Ring entsteht. Das Loch in der Mitte muss größer sein als man denkt, da die Bagels noch aufgehen.
Nochmal kurz gehen lassen (ca. 10 Minuten).
Wasser herunterschalten, so dass es gerade noch leicht köchelt.
Die Bagels portionsweise ins Wasser geben. Die Bagels sollen sich möglichst nicht berühren. 
Wenn sie an die Oberfläche steigen, mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. (Ich habe meine Bagels auf ein gefettetes Backblech gelegt und das war keine gute Idee. Sie bleiben dann kleben. Also entweder nicht einfetten oder Backpapier benutzen.) Mit Sesam bestreuen und nochmal ca. 10 Minuten gehen lassen.
Im heißen Ofen 20-25 Minuten backen (mittlere Einschubleiste).
Kurz abkühlen lassen.
Sehr lecker mit Frischkäse und Lachs oder Marmelade oder Avocado und Speck usw.
Enjoy und bleibt trotzdem süß!

Sandwich-Weißbrot

Die Feiertage sind vorüber und ich hoffe, ihr hattet alle eine entspannte und schöne Zeit. Ich für meinen Teil hatte nicht wirklich entspannte Feiertage, dafür aber sehr schöne, lustige und lebhafte Tage im Kreise der ein oder anderen Großfamilie. (Liebe Nina, Dir noch einmal vielen Dank für den wunderschönen Abend.) Und, als wäre das nicht schon genug, bin ich außerdem noch sehr reich beschenkt worden. Unter anderem habe ich von meiner Schwester Katja das Backbuch „The King Arthur Flower Baker´s Companion“ geschenkt bekommen (Ich habe zugegebenermaßen im Vorfeld heftig mit dem Zaunpfahl gewunken…). Daraus möchte ich euch heute dieses einfache und sehr leckere Weißbrot vorstellen. Es eignet sich prima als Sandwichbrot, aber auch einfach so mit Marmelade oder getoastet mit Butter oder oder oder…schmeckt es wunderbar. 
Wir brauchen ganz normales Mehl, Trockenhefe, Salz und Zucker. Außerdem Butter, Magermilchpulver (bekommt ihr in fast jedem Supermarkt – steht bei der Dosenmilch etc.), Kartoffelflocken (Ich habe hier, wie immer, Kartoffelpüreeflocken „das Lockere“ von Maggi verwendet, bin aber sicher, dass jedes andere genauso gut ist.) und lauwarmes Wasser. 
Als Backform habe ich eine ca. 10 x 20 cm Kastenform genommen. Ihr könnt aber auch andere Maße nehmen. Evtl. wird das Brot dann eben etwas flacher oder höher, braucht etwas länger oder kürzer im Ofen.

Das Rezept

Sandwich-Weißbrot

Die Zutaten

375 g Mehl (Typ 405)
2 Teel. Trockenhefe
1 Teel. Salz
3 El. Zucker
60 g Butter
35 g Magermilchpulver
25 g Kartoffelflocken
ca. 250 ml lauwarmes Wasser

Die Zubereitung

Alle Zutaten (außer dem Wasser) in eine große Rührschüssel geben.
Unter Rühren (Küchenmaschine, Handmixer oder Holzlöffel) nach und nach das lauwarme Wasser dazugeben. Weiterkneten bis ihr einen weichen, glatten Teig habt. Evtl. etwas mehr Wasser oder Mehl zugeben – je nach Konsistenz.
Mit einem Küchentuch oder einer Klarsichtfolie abdecken und etwa eine Stunde gehen lassen. Das Volumen sollte sich etwa verdoppelt haben.
Auf eine Arbeitsfläche geben, nochmal kurz durchkneten und zu einer etwa 20 cm langen Rolle formen.
In die gefettete Backform geben…..
…..nochmal etwa 1 Stunde abgedeckt gehen lassen –  bis das Ganze etwa so aussieht:
Ofen auf 180° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Brot im heißen Ofen ca. 35 Minuten backen. Nach 20 Minuten mit Alufolie abdecken, damit die Oberfläche nicht zu dunkel wird. Ich habe das Brot auf der zweiten Schiene von unten gebacken, aber mittlere Einschubleiste ist bestimmt auch ok.
Noch heiße Oberfläche buttern. Dafür einfach mit einem Stück Butter drüber reiben. Das gibt eine weiche Kruste.
Abkühlen lassen und …yummy!
Schmeckt wirklich gut. Ich werde nächstes Mal auf jeden Fall die doppelte Menge backen und ein Brot einfrieren.
Enjoy und bleibt trotzdem süß!