Chocolate Chip Cookies

Cookies mit Schokoladenstückchen

Der Klassiker unter den Cookies darf auch in meiner Sammlung nicht fehlen. Meine erste Chocolate-Chip-Erfahrung habe ich mit den „Chip Ahoi- Cookies“ (die blaue Packung – kennen viele von euch sicher auch) mit etwa 6 Jahren in den USA gemacht. Damals waren „Cookies“ in Deutschland noch völlig unbekannt und ich war schon ziemlich begeistert. Inzwischen sind die Dinger omnipräsent und ich habe seither unendlich viele verschiedene Chocolate Chip Cookie-Rezepte ausprobiert. Mal mehr, mal weniger begeistert, aber nie völlig überzeugt. Irgendwas fehlte immer. Dieses hier fand ich auf dem Blog „Sally´s baking addiction“ und finde es einfach toll! Ich habe einige kleine Änderungen vorgenommen und den deutschen Zutatenmöglichkeiten angepasst. Diese Exemplare gehören eindeutig wieder in die Kategorie: dick – fudgy – chewy. Yummy!
Vielleicht kennt der ein oder andere von euch „Ben´s Cookies“ in London?! Dort habe ich mit die besten Cookies meines Lebens gegessen. Beim nächsten England-Trip unbedingt einen Besuch einplanen! Diese hier kommen der Sache schon ziemlich nahe….

Einige kurze Worte zu den Zutaten:
Wir brauchen Butter – ist doch klar.
Außerdem braunen Zucker, der bei diesem Rezept mit 2-3 Esslöffeln dunklem Zuckerrübensirup vermischt wird. Wer Melasse auftreiben kann – prima. (Gibt´s online bei Bio-Seiten. Ist aber meist noch intensiver und dickflüssiger als das amerikanische Gegenstück.) Wer eine Quelle in Großbritannien hat kann auch das dort übliche „black treacle“ nehmen. Dunkler Zuckerrübensirup ist aber wirklich auch ok. Ein wenig weißer Zucker wird auch benötigt.
Weiter handelsübliches Mehl – dazu muss ich nicht mehr sagen. Dann Bio-Ei, Größe L – wie immer.
Vanilla-Extract oder Vanillinzucker. Wie ihr den Extrakt selbst herstellt, habe ich im ersten Post beschrieben – einfach nochmal nachsehen. Baking soda, Backpulver oder Back-Natron. Ich benutze für Cookies immer baking soda. Alles andere geht aber auch. Salz – je nach Geschmack.
Zum Schluss noch zur Schokolade. Ich nehme Zartbitter-Schokolade und hacke sie nur grob, damit noch richtig dicke chunks im Teig sind (oder ich lasse mir semi-sweet chocolate chips aus den USA mitbringen, s. Bild.). Das könnt ihr natürlich auch machen, wie es euch am besten schmeckt. Ihr könnt auch weiße, Milch- und dunkle Schokolade mischen – ganz nach Lust und Laune. Wenn es draußen heiß ist, legt ihr die Tafeln am besten eine halbe Stunde in die Tiefkühltruhe. Dann lassen sie sich leichter hacken und schmelzen nicht bei der Verarbeitung.

Das Rezept:

Chocolate Chip Cookies

Zutaten:

170g Butter, Zimmertemperatur
150g brauner Zucker
50g Zucker
2-3 EL dunkler Zuckerrübensirup, treacle oder Melasse
1 Ei, Größe L
2 Teel. Vanilla-Extract oder Vanillinzucker
270g Mehl
2 Teel. Stärke (Maisstärke)
1 Teel. baking soda, Back-Natron oder Backpulver
1/2 Teel. Salz
225g grob gehackte Zartbitter-Schokolade

Zubereitung

Die Butter ca. 1 Min. bei mittlerer bis hoher Geschwindigkeit cremig rühren. Beide Zuckersorten und den Sirup dazugeben und ca. 3 Min.  bei hoher Geschwindigkeit hell und luftig rühren. Dann Ei und Vanille dazu, langsam unterrühren, danach ca. 30 Sek. bis 1 Min. bei hoher Geschwindigkeit weiterrühren. 

Die trockenen Zutaten – also Mehl, Stärke, baking soda und Salz in separater Schüssel mischen und zur Buttermischung geben. Nur solange bei niedriger Geschwindigkeit rühren, bis das Mehl eingearbeitet ist.
Zum Schluss die Schokolade mit einem Holzlöffel oder Teigschaber unterrühren und ab in den Kühlschrank. Der Teig muss mindestens 2-3 Stunden kühlen, sonst erreicht man nicht die gewünschte fudgy Konsistenz. Kann gerne auch über Nacht kühlen.

Ofen auf 180° C vorheizen.
Je 1-2 EL Teig zur Kugel formen und mit ausreichend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.

In unterem Ofendrittel 9-10 Minuten backen (nicht länger!!). Die Cookies sehen noch recht weich und unfertig aus, sind aber genau richtig, wenn erste Risse oder „crackles“ zu sehen sind.

Ca. 10. Minuten auf dem Blech auskühlen lassen, dann zum Abkühlen auf ein Kuchengitter legen.

Guckt mal, sehen die nicht zum Reinbeißen aus?

Enjoy und bleibt süß!

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