Weiße Schoko-Valentins-Herzen mit gerösteten Pekannüssen und Kokos

Wie auch immer man zum nahenden Valentinstag stehen will – diese Herzen lohnen sich in jedem Fall. Ich nehme den Tag als Gelegenheit ein neues Rezept auszuprobieren und das Ergebnis dann weiter zu verschenken. An meine Familie, Freunde und Kollegen – das seh´ich nicht so eng. 
Irgendwas in Herzform sollte es also sein….mit Schokolade…. und Nüssen… und Kokosraspeln…. und ganz besonders lecker…. und auch noch schön. Entscheidet selbst, ob das Ergebnis den Anforderungen gerecht wird. Mir gefällt´s.
Die Zutaten:
Wir brauchen ganz viel weiße Schokolade oder Kuvertüre und ein wenig Kokosfett (Palmin). Ihr könnt auch nur Schokolade nehmen, da ich aber nicht der große Schokoladentemperierer bin, füge ich einfach ein wenig Palmin hinzu. Wenn ihr aber Erfahrung mit und Lust auf Schokolade temperieren habt, dann macht das – unbedingt. Ich denke, das bisschen Kokosfett tut dem Geschmack in diesem Fall keinen Abbruch.
Weiter benötigen wir Pekannüsse, Kokosraspel und getrocknete Kirschen. Noch etwas Vollmilchschokolade und das war´s. Keine große Sache.
Es wäre gut, wenn ihr eine Silikon-Backmatte hättet, Backpapier tut es aber auch. Zunächst machen wir eine ganz einfache Chocolate Bark und stechen dann mit herkömmlichen Plätzchen-Ausstechern Herzen aus. Ich habe das selbst zum ersten Mal in dieser Form gemacht und bin völlig begeistert, dass es genauso geklappt hat, wie ich mir das vorgestellt hatte. Ist wirklich ganz leicht und macht doch echt was her, oder?!

Das Rezept

Weiße Schoko-Valentins-Herzen mit gerösteten Pekannüssen und Kokos

Die Zutaten

1-2 Handvoll Pekannüsse
650 g weiße Schokolade oder Kuvertüre
50 g Kokosfett (Palmin)
ca. 30 g getrocknete Kirschen
100 g Kokosraspel
50 g Vollmilchschokolade
Außerdem
Herzchen-Ausstecher

Die Zubereitung

Ofen auf 150°C (Umluft) vorheizen.
Nüsse auf einem Backblech verteilen (Ich habe hier mehr Nüsse geröstet, als ich für dieses Rezept benötigt habe.)….
… und ca. 15 Minuten im Ofen rösten. Abkühlen lassen.
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen. (Dafür zwei etwa gleich große Töpfe übereinander bei mittlerer Hitze auf den Herd stellen. Der untere ist etwa 2 cm hoch mit Wasser gefüllt. Das Wasser darf den oberen Topf nicht berühren. In den oberen Topf die Schokolade geben.)
Die abgekühlten Nüsse grob hacken.
Die Kirschen halbieren.
Ein Blech mit einer Silikonmatte oder Backpapier belegen.
Wenn die Schokolade vollständig geschmolzen ist……
…..vom Wasserbad nehmen und den Großteil der gehackten Nüsse dazugeben.
Und den Großteil der Kokosraspel.
Gut verrühren……
…und auf das vorbereitete Blech gießen.
Vorsichtig verstreichen.
Die restlichen Nüsse gleichmäßig darauf verteilen.
Dann die gehackten Kirschen verteilen. (Ich habe nur eine Hälfte mit den Kirschen belegt, da das hier nicht alle mögen…)
Nun die übrigen Kokosraspel über die Schokolade streuen.
Ca. 15 Minuten abkühlen lassen.
Dann die Vollmilchschokolade…..
….in der Mikrowelle (in 20 Sekunden-Intervallen auf 600 Watt, ca. 1-2 Minuten insgesamt) schmelzen lassen.
Mit einem Löffel schräg auf die weiße Schokolade „drizzlen“.
Jetzt die ganze Angelegenheit völlig abkühlen und fast ganz fest werden lassen. (Ihr könnt natürlich die ganze Herzchen-Stecherei weglassen, die Schokolade an dieser Stelle richtig hart werden lassen und dann einfach in Stücke brechen. Auch prima.) Ich habe das Blech eine Weile auf den Balkon gestellt und immer mal wieder die Unterseite des Blechs mit der Hand überprüft. Wenn es nicht mehr warm ist, könnt ihr es mal mit dem Ausstechen versuchen.
Bei mir war die Schokolade noch zu weich. Nochmal 10 Minuten auf den Balkon damit. Aber Vorsicht, wenn die Schokolade zu hart ist, bricht sie beim Ausstechen. Also lieber einmal mehr ausprobieren. (Immer wieder an der gleichen Stelle.)
Hat geklappt. Ich bin begeistert.
Jetzt nochmal richtig auskühlen lassen und dann schön verpacken. 
Sieht nicht nur gut aus, schmeckt auch richtig lecker!
Für die Reste findet sich bestimmt auch ein Abnehmer…..
Ich wünsche euch allen einen schönen Valentinstag!
Enjoy und bleibt süß!

Dänische Jodekager (Butterplätzchen mit Zimtzucker)

Wie bereits in einem meiner früheren Posts erwähnt, bringe ich mir aus jedem Land, in das ich reise, mindestens ein Back- oder Kochbuch in der jeweiligen Landessprache mit. Das erweitert nicht nur mein Rezepte-Repertoire, sondern fördert auch meine Sprachkenntnisse. Heute stelle ich euch ein dänisches Rezept aus dem Buch „Meyers Kager“ von Claus Meyer vor. Jodekager – eigentlich mit dem durchgestrichenen dänischen o geschrieben. Aber mit oder ohne Strich – das hat keinen Einfluss auf den wunderbar buttrig-zuckrigen Geschmack dieser Plätzchen. Man kann sie auf zwei verschiedene Arten machen – mal mehr, mal weniger Mehl. Ich stelle hier beide Sorten vor. Hier auf dem Bild sind beide Sorten zu sehen. Oben die mit weniger, unten die mit mehr Mehl. Man kann es auf dem Bild aber nicht so gut erkennen. Die Einen sind etwas dünner und zerbrechlicher, die Anderen etwas dicker und fester.
Die Zutaten:
Wir brauchen nicht viel. Nur Mehl, Butter, Zucker, Eigelb für den Teig. Gehackte Mandeln, Zimt, Zucker und ein Ei für den Belag. Mehr gibt´s dazu nicht zu sagen.
Bei der feineren, filigraneren Version verwendet man 500 g Mehl, bei der etwas robusteren Ausführung 700 g Mehl. Das ist der ganze Unterschied.

Das Rezept

Dänische Jodekager (Butterplätzchen mit Zimtzucker), ca. 100 Stck.

Die Zutaten

500 – 700 g Mehl (s.o.)
500 g Butter
250 g Zucker
2 Eigelb
Außerdem
1 verquirltes Ei zum Bestreichen
Eine Mischung aus Zimt, Zucker und gehackten Mandeln (Ich habe hier Haselnussblättchen verwendet, weil ich keine gehackten Mandeln hatte. Mandeln sollen´s im Original aber sein.)

Die Zubereitung

Butter,…
…..Mehl,….
…Zucker und Eigelbe in eine große Rührschüssel geben.
Mit den Knethaken zu einem Mürbteig verkneten.
Teig auf eine Arbeitsfläche geben, nochmal durchkneten,….
…halbieren,…
…..zu zwei Rollen (ca. 5cm Durchmesser) formen…..

 …..in Folie einwickeln und über Nacht in den Kühlschrank legen.

Am nächsten Tag Ofen auf 190°C (Umluft) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Verquirltes Ei, Zimtzucker-Nuss-Mischung bereitstellen.
Die Rolle in ca. 3-5 mm dicke Scheiben schneiden,……
…. und mit Abstand auf das Blech legen. (Lasst zwischen den Plätzchen mehr Platz als ich es hier gemacht habe. Sie werden deutlich größer.) Restliche Rolle zurück in den Kühlschrank.
Mit dem verquirlten Ei bestreichen und der Zuckermischung bestreuen.
Für 9-10 Minuten in den Ofen stellen (mittlere Einschubleiste). Nach fünf Minuten Backzeit das zweite Blech entsprechend vorbereiten usw.
Diese drei Bilder zeigen die Version mit etwas weniger Mehl.
Und hier die etwas festere Variante. Beides sehr, sehr lecker. 
Die Plätzchen 10 Minuten auf dem Blech auskühlen lassen, dann auf einem Kuchengitter ganz auskühlen lassen.
Yum! Yumyummjam!
Die Kekse halten sich 2-3 Wochen in einer luftdichten Dose.
Enjoy und bleibt süß!

Multi-Nuss-Nougat-Creme (selbstgemachte Nutella)

Nutella ist aus dem Leben meiner Kinder nicht mehr wegzudenken. Und – ich gebe es ja nur ungern zu –  auch ich habe mich durchaus schon dabei erwischt, wie ich Nutella abwechselnd mit Erdnussbutter aus dem Glas löffele bzw. löffelte. Denn ab heute sind solche Eskapaden vorbei. Ich werde nur noch selbstgemachte Nutella löffeln – ha! Eigentlich wollte ich ja nur mal eben ein Glas Nussbutter herstellen…. doch irgendwie kam es dann dazu, dass ich mehr als die Hälfte der Portion mit Puderzucker und geschmolzener Schokolade mischte und – ich kann euch sagen – das Ergebnis ist einfach himmlisch. Unwiderstehlich! Absolut süchtig machend! Probiert es aus. Geht ganz schnell und einfach. Und halbwegs gesund ist die ganze Sache auch noch.

 Auch die Zutaten sind keine Hexerei:

Wir brauchen Nüsse. Ich habe eine Nussmischung aus Cashews, Walnüssen, Haselnüssen, Mandeln und Pekannüssen verwendet. Ansonsten solltet ihr einen guten Mixer oder eine Küchenmaschine euer eigen nennen. Die Nüsse müssen nämlich ziemlich fein gemahlen werden. Ich habe dafür eine Moulinette verwendet. Damit hat´s prima geklappt. Mit der Küchenmaschine geht es auch, dauert nur ein wenig länger. Evtl. läuft der Motor etwas heiß und ihr müsst ne kleine Pause einlegen. Wer einen Hochleistungsmixer hat, nimmt den. Eine elektrische Kaffeemühle könnte auch funktionieren, weiß ich aber nicht.
Weiter benötigen wir Puderzucker, Milchschokolade, etwas Vanille-Extrakt und eine Prise Zimt.
Die Creme ist nicht so süß und schokoladig wie das Original. Wer´s also gerne sehr süß hat, nimmt entsprechend mehr Puderzucker und Schokolade.

Das Rezept

Multi-Nuss-Nougat-Creme

Die Zutaten

250 g gemischte Nüsse
100 g Puderzucker
120 g Milchschokolade
1/2 Teel. Vanille-Extrakt
1 Prise Zimt (optional)

Die Zubereitung

Ofen auf 150°C vorheizen (Umluft).
Nüsse auf einem Blech verteilen.

 Im vorgeheizten Ofen ca. 10-15 Minuten rösten.

Abkühlen lassen. Die Schalen der Haselnüsse und Walnüsse lassen sich jetzt recht leicht entfernen. Einfach in den Händen reiben und die Schalen lösen sich. Das muss aber nicht vollständig sein. Es gibt immer einige Haselnüsse, die ihre Haut nicht kampflos aufgeben wollen. Also lasst ihnen ihren Willen….

Die abgekühlten Nüsse in den Mixer etc. geben……

…..und so fein wie möglich (oder wie gewünscht) mahlen. Die Masse hat dann die Konsistenz von cremiger Erdnussbutter.
In eine Schüssel umfüllen. 
Puderzucker zugeben.
Vanille-Extract dazu.
Schokolade im Wasserbad oder in der Mikrowelle (600 Watt, in 20 Sekunden-Abständen kontrollieren) schmelzen lassen,……
 ….dazugeben…..
…..und alles gut verrühren.
Guckt euch das an. Sieht das nicht absolut phantastisch aus?! An dieser Stelle unbedingt probieren.
Evtl. eine ordentliche Prise Zimt dazugeben.
Verrühren……
……und wer es schafft nicht direkt die ganze Schüssel auszulöffeln, füllt die Creme in ein sauberes Glas um.
Das ist wirklich sehr, sehr lecker!!!
(Hält sich im Kühlschrank einige Wochen.)
Enjoy und bleibt süß!

Chocolate-Chip-Cookies mit Frischkäse

Hier habe ich mal eine Alternative zu den klassischen Chocolate-Chip-Cookies ausprobiert. Auf englischen und amerikanischen Food-Blogs kann man unendlich viele Rezepte für Cookies mit Frischkäse finden. Eigentlich wird dabei nur ein Teil der Butter durch Frischkäse ersetzt, was der ganzen Angelegenheit eine etwas andere Konsistenz und einen leicht säuerlichen, weniger süßen, aber sehr runden Geschmack verleiht. Diese Cookies sind weich und fudgy und schmecken am besten frisch. In meiner Familie scheiden sich die Geister, was den Vergleich mit dem Original betrifft. Es steht 50:50. Bin gespannt, was ihr dazu sagt.

Die Zutaten sind fancy-free – sozusagen. Wir brauchen Butter und Frischkäse. Keine Light-Version, wir wollen die volle Dröhnung: Doppelrahmstufe. Außerdem braunen und weißen Zucker und ein wenig Sirup (hellen Sirup oder Zuckerrübensirup), noch ein Ei, Mehl, Vanille-Extrakt, Speisestärke, Salz und Zartbitter-Schokolade. Butter, Frischkäse und Ei, und der Rest natürlich auch sollten Zimmertemperatur haben. Ca. 30 Minuten vorher aus dem Kühlschrank holen – das reicht.

Das Rezept

Chocolate-Chip-Cookies mit Frischkäse (ca. 20 Stck.)

Die Zutaten

125 g Butter, weich
75 g Frischkäse, zimmerwarm (s. o.)
150 g brauner Zucker
60 g Zucker
1 Teel. Sirup (s. o.)
1 Ei, Größe L
2 Teel. Vanille-Extrakt
300 g Mehl
2 Teel. Stärke
1 Teel. Backnatron (baking soda)
1 Prise Salz
200 g Zartbitter-Schokolade

Die Zubereitung

Butter,….
….., Frischkäse,….
….braunen Zucker,….
…..Zucker,…..
…Sirup, Eier und Vanille-Extrakt in eine große Rührschüssel geben.
Alles gut verrühren.
In einer separaten Schüssel Mehl, Stärke, Backnatron und Salz vermischen und zur Buttermischung geben.
Möglichst kurz verrühren bis alles eingearbeitet ist.
Die Schokolade…..
…grob hacken……
und zum Teig geben.
Mit einem Teigschaber einarbeiten.
Mit einem Löffel oder einem kleinen Eiskugelportionierer etwa Gofball-große Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. (Das Blech muss dann am besten über Nacht in den Kühlschrank. Also die Kugeln dichter als sonst auf das Blech legen. Nach dem Kühlen müssen sie dann auf zwei Bleche verteilt werden. Der Teig ist ziemlich klebrig, aber wenn man mit den Händen ein wenig nachhilft, bekommt man die Kugeln ganz gut hin. Sie müssen ja nicht perfekt sein.)
Mit Klarsichtfolie abdecken….
…. und mehrere Stunden, am besten über Nacht, in den Kühlschrank stellen. Das Kühlen kann nicht ausgelassen werden, sonst fließen euch die Cookies weg… (Wenn euer Blech zu groß für den Kühlschrank ist, dann nehmt ihr Teller o. ä.)
Am nächsten Tag Ofen auf 180°C vorheizen (Umluft).
Kugeln mit etwas Abstand auf Bleche verteilen.
Etwa 8 – 10 Minuten im Ofen (mittlere Einschubleiste) backen. Die Cookies sehen noch etwas unfertig aus. Auf keinen Fall zu lange im Ofen lassen!
Das Blech zum Abkühlen auf ein Kuchengitter stellen.
Nach etwa zehn Minuten vom Blech nehmen und vollständig abkühlen lassen. Na ja, warm sind sie eigentlich am besten. Seht selbst.
Yumnjammjam!
Enjoy und bleibt süß!