Brownies mit Maltesers und Malz-Frosting

Schon wieder ist eine Woche ohne Post von mir vergangen und das, obwohl oder weil ich die ganze Woche gebacken habe. Brownies über Brownies und noch mehr Brownies. Ja, so war das. Warum und wofür diese Berge an Brownies werde ich euch in einem anderen Post gerne berichten. Aber nicht heute. 
Dieses heutige Rezept ist in erster Linie für meine Schwester Katja, meine treueste (und lange Zeit wohl auch einzige) Verfolgerin dieses Blogs. (Ich freue mich natürlich sehr, sehr, sehr über jeden, der meine Posts liest. Total.)
Warum nun ausgerechnet dieses Rezept für Katja sein soll – das fragt ihr Massen an Lesern euch jetzt bestimmt alle, ne?! Es ist nicht etwa so, dass Katja völlig verrückt nach Maltesers ist. Nein, wirklich nicht. Ich würde sogar meine nicht zu unterschätzende Backformen-Sammlung darauf verwetten, dass sie diese Dinger (bis heute!) noch nie gekauft hat. Nein, die Geschichte hinter diesem Post ist eine ganz andere: Schwesternwochenende auf Mallorca (gemeinsam mit unserer Schwester Nina) – beim Stadtbummel durch Palma kommt ein britischer Supermarkt in Sicht – muss ich rein – „Horlicks Malted Milk Powder“ und „Lyle´s Black Treacle“ kaufen (zum Backen – ist ja klar) – Katja schließt sich an mit den Worten: „Aber nicht, dass das Zeug jetzt bei mir im Schrank vergammelt. Ich will entsprechende Rezepte lesen.“ (Ja, so ein klein wenig Druck habe ich schon empfunden…..;-))
Hier nun also das Rezept zum ersten Teil unseres Einkaufs („Black Treacle“ kommt dann etwas später beim weihnachtlichen Früchtekuchen zum Einsatz). 
Wir brauchen demnach Malted Milk Powder, z.B. die britische Version von „Horlicks“ oder auch gerne die us-amerikanische Variante von „Carnation“. Kann man auch online bestellen. Ich habe es zwar noch nicht ausprobiert, aber ich bin sicher, man kann statt dessen auch „Ovomaltine“ verwenden. Das Frosting wird dann eben braun, aber damit kann man leben – finde ich.
Bevor ich es vergesse, dieses Rezept habe ich mal wieder aus dem Buch „Extreme Brownies“ von Connie Weis und sie verwendet hier untypischer Weise Milchschokolade statt dunkler Schokolade im und auf´m Teig, was die Brownies wunderbar süß und klebrig und sündig macht. Die Maltesers – auch im und auf´m Teig – bringen noch ein bisschen Crunch und Chewiness dazu -Yum!
Ansonsten brauchen wir das übliche Brownie-Equipment: Butter, (Milch-) Schokolade, Eier, Zucker, brauner Zucker, Mehl, Kakaopulver, Salz, Vanilla-Extract, Backpulver. Für das Frosting noch Milch und Puderzucker. Für die Glasur noch etwas Sonnenblumenöl.

Das Rezept

Brownies mit Maltesers und Malz-Frosting (12 Stück)

Die Zutaten

Teig
1 Packung „Maltesers“ (175 g)
250 g Butter
550 g Milchschokolade
4 Bio-Eier (Größe L)
100 g Zucker
200 g brauner Zucker
3/4 Teel. Salz
1 Teel. Vanilla-Exract
190 g Mehl
1/2 Teel. Backpulver
2 El. Kakao-Pulver
Frosting
60 g Butter
40 g Malted Milk Powder (s. o.)
200 g Puderzucker
1 1/2 Teel. Vanilla-Extract
1/8 Teel. Salz
2 El. Milch (Vollmilch)
Außerdem
1 1/2 Teel. Sonnenblumenöl
60 g Milchschokolade

Die Zubereitung

Ofen auf 180°C vorheizen. (Ober- und Unterhitze)

9 x 13 inch-Form (23 x 33 cm) fetten und mit Backpapier auslegen.

Die Maltesers mit einem scharfen Messer halbieren.

Die Butter in Stücke schneiden und in einem mittelgroßen Topf bei geringer Hitze schmelzen lassen. Dann 450 g Schokolade hacken und dazugeben.

Bei niedriger Wärmezufuhr schmelzen lassen. Dann Herd ausschalten, Topf aber auf der Platte lassen.

Die Eier in eine Rührschüssel geben und leicht verschlagen. Beide Zuckersorten und Salz dazugeben und mit dem Mixer gut verrühren. Dann die Butter-Schokoladenmischung dazugeben und unterrühren. Vanille dazugeben.

Mehl, Backpulver und Kakao in einer separaten Schüssel vermischen,….

…..dann zur Schokomischung dazugeben und kurz einarbeiten.

Die restliche Schokolade hacken und mit dem Großteil der Maltesers (eine knappe Handvoll für die Deko zur Seite legen) zum Teig geben.

Einrühren und dann das Ganze in die vorbereitete Form geben.

Ab in den Ofen (mittlere Einschubleiste) und etwa 40 – 45 Minuten backen (oder bis bei der Stäbchenprobe nur noch einige feuchte Krümel zu sehen sind).

Die Oberfläche sieht teilweise etwas dunkel aus. Das schmeckt man später aber nicht. (Wenn euch das stört, könnt ihr ca. 15 Minuten vor Ende der Backzeit die Form mit Alufolie abdecken. Evtl. verlängert sich die Backzeit dann etwas.) Mindestens 15 Minuten auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, dann für 7-8 Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Für das Frosting (erst nach der Kühlschrankzeit zubereiten) weiche Butter und Malzmilchpulver (Horlicks, Carnation oder Ovomaltine) in eine Rührschüssel geben, ….

…. mit dem Mixer verrühren, Puderzucker, Vanilla, Salz und Milch dazugeben…..

….weiterrühren bis alles schön cremig ist.

Auf den abgekühlten Brownies verteilen.

Gleichmäßig verstreichen.

Und die restlichen Maltesers darauf verteilen.

Für die Schokoladendrizzle das Öl in ein kleines mikrowellengeeignetes Plastikgefäß geben, die gehackte Milchschokolade dazugeben und auf halber Stärke in der Mikrowelle ca. 2 Minuten schmelzen lassen (immer mal wieder kontrollieren und umrühren). Dann mit einem Messer oder Löffel auf die Brownies drizzlen.

(ja, ab hier konnte ich mich nicht mehr zurückhalten….)
Kurz abkühlen lassen und dann nochmal für etwa 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Noch ein Foto, weil´s so schön ist…

In Stücke schneiden und …..YUM!

Enjoy und bleibt süß!

Just Brownies!

Brownies!! – Dicke, große, schokoladige, superfudgy Brownies! Muss ich noch mehr sagen?! Ich liebe diese Dinger. In allen Variationen: hell, dunkel, cakey, fudgy, mit Stückchen, mit Himbeeren, mit Buttercreme und Marshmallows – egal, was Brownies angeht, bin ich völlig willenlos. Da dies einer meiner ersten Brownie-Posts ist, fange ich mit einem ganz einfachen – aber nicht weniger spektakulären! – Exemplar an. Man muss ja steigerungsfähig bleiben. Versteht mich nicht falsch, diese Brownies sind unglaublich lecker und erfüllen alle Anforderungen, die man so an ein befriedigendes Brownieerlebnis hat. Denn  – man will ja was für seine Kalorien bekommen….
Meine Brownie-Begeisterung wurde, ebenso wie meine Cookie-Leidenschaft, bereits in früher Kindheit auf jährlichen USA-Reisen geschürt. Sowas gab es in Deutschland damals noch nicht – jedenfalls nicht in meiner Welt. Solche Dekadenz! – einen Kuchen machen, um ihn dann noch „unfertig“ aus dem Ofen zu holen. Unerhört…und soo gut! Und das Ganze dann gerne noch mit Eiscreme, Schokosoße und Sahne auf die Spitze getrieben. Ich war im Schlaraffenland gelandet!
So, zurück in die Zukunft.
Die Idee für das Rezept habe ich aus dem Buch „Extreme Brownies“ von Connie Weis. Genauer gesagt ist das Rezept übernommen, mit einigen wenigen landesbedingten Anpassungen.

Zu den Zutaten:
Wir brauchen Butter und jede Menge Schokolade. Zwei Sorten: Edelbitter-Schokolade, 85% Kakao und 60% Kakao (Ich habe hier Schokolade von Lidl (Moser Roth 85%) und Rewe (Bio Schweizer Edelbitter-Schokolade 60%) genommen.) Außerdem Eier, am besten Bio-Eier, Größe L. Dann noch Zucker, weißen und braunen und Zuckerrübensirup. Wie immer: Salz, Mehl, Backpulver und Vanilla-Extract (oder Vanillezucker).

Für den Guss Zartbitterschokolade (Ich habe die von Ritter Sport genommen.), Butter und hellen Sirup (Invertzuckersirup oder auch Golden Syrup). Wenn ihr keinen hellen Sirup bekommen könnt, versucht es mit dem dunklen Zuckerrübensirup. Das geht bestimmt auch oder lasst den Sirup einfach weg.

Das Rezept

Just Brownies!

Die Zutaten

Brownie:
350g Butter
130g Edel-Bitterschokolade, 85% Kakao
260g Edel-Bitterschokolade, 60% Kakao
6 Eier, Größe L
300g Zucker
330g brauner Zucker
10g (ca. 1 EL) Zuckerrübensirup
1 Teel. Salz
1 EL Vanilla-Extract (oder 1 P. Vanillezucker)
200g Mehl
3/4 Teel. Backpulver
Guss (Drizzle):
1 EL Butter
1 Teel. Sirup (oder weglassen)
45g Zartbitterschokolade

Die Zubereitung

Ofen auf 180 C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. 
Form (9 x 13 inch/ sind genau 22,5 x 32,5 cm) einfetten und mit Backpapier auslegen. Die Form kann auch etwas größer sein, da die Brownies ziemlich dick werden. 🙂
Butter in einem Topf bei niedriger Hitze schmelzen lassen. Beide Schokolade-Sorten hacken und dazugeben. Rühren bis alles geschmolzen ist. Herd ausschalten, Topf aber auf der Platte lassen. 
Die Eier in einer Rührschüssel mit einem Schneebesen leicht verschlagen. Beide Zuckersorten, Zuckerrübensirup und Salz dazugeben und so lange rühren bis alles gut vermischt ist. Die Schokoladenmischung kurz dazurühren. Vanille dazugeben – umrühren. Mehl und Backpulver vermischen und mit einem Teigschaber einrühren – nicht zu lange rühren.
In die vorbereitete Form füllen.
35 – 45 Minuten auf mittlerer Einschubleiste backen. (Bei der Stäbchenprobe sollten nur noch wenige feuchte Krümel zu sehen sein.)
Auf einem Kuchengitter für 20 Minuten auskühlen lassen. In der Zwischenzeit den Guss zubereiten.
Dafür Butter und Sirup (falls verwendet) in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze schmelzen lassen. Vom Herd nehmen und gehackte Schokolade dazugeben. Rühren bis alles geschmolzen ist. Über die Brownies „drizzeln“ (s. Foto).

Nochmal 30 Minuten abkühlen lassen und dann für 7-8 Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen. Danach in Stücke schneiden, bei Zimmertemperatur servieren.
YUM!

Enjoy und bleibt süß!

Mandel-Schoko-Brownies

oder auch: Mandel-Schokoladen-Kuchen – wie ihr wollt…

Diesen Kuchen backe ich nun schon seit Jahren. Das Rezept tauchte irgendwann unter den Kindergarten-Müttern auf und machte die Runde. Ich habe gehört, die Begründerin dieser Bewegung war eine „Doro“ – mehr Infos habe ich nicht. Liebe Doro, solltest Du jemals über meinen Blog stolpern, möchte ich Dir hiermit meinen Dank für dieses wunderbare Rezept aussprechen. Ich habe es noch etwas aufgetunt und finde es ziemlich unwiderstehlich.
Der Kuchen ist ratzfatz zusammengerührt, benötigt nur 35 Minuten im Ofen, ist superfudgy und eine echte Kalorienbombe!
Ich würde ja gerne behaupten, dass meine Kinder grundsätzlich vollkommen hin und weg von meinen Backergebnissen sind, aber – weit gefehlt. Im Gegenteil, mindestens die Hälfte der Produktion landet bei dankbaren Nachbarn, meinen Kollegen oder im Büro meines Partners. Dieser Kuchen jedoch wird in Rekordzeit inhaliert! Unbedingt für den nächsten Kindergeburtstag einplanen.
kurzer Zutatenabriss:

Wir brauchen Mandeln, gemahlen, mit Schale – das ganz normale Zeug.
Schokolade, insgesamt 4-5 Tafeln!! Ich nehme immer 3 Tafeln Vollmilch und 2 Tafeln Zartbitter. Nehmt einfach eure Lieblingsmarke. Wenn ihr Kuvertüre-Reste oder alte Osterhasen bzw. Nikolause noch irgendwo rumstehen habt – immer rein damit.
Weißer Zucker, weißes Mehl, Butter – ganz ohne Firlefanz.
Bio-Eier, Größe L.
Grundsätzlich sollten alle Zutaten bei Verarbeitung Zimmertemperatur haben.

Noch kurz zur Form. Ich benutze eine 20 x 30 cm Backform (9 x 13 inch). Oft haben Auflaufformen ungefähr auch diese Maße – es muss nicht genau sein. Ihr könnt aber auch eine 26cm-Springform nehmen und den übrigen Teig in Muffinförmchen backen. Den Teig möglichst nicht höher als etwa 2-3 cm in die Form füllen, sonst stimmt die Backzeit nicht mehr und der Kuchen wird möglicherweise zu fudgy. Wenn ihr die Springform benutzt, Backzeit um ca. 7 Minuten reduzieren.

Das Rezept

Mandel-Schoko-Brownies

Zutaten:

Teig:
300g Butter, raumtemperiert
300g Zucker
6 Bio-Eier, Größe L
300g Schokolade (2 x Vollmilch, 1 x Zartbitter)
300g Mandeln, gemahlen
120g Mehl
Guss:
1-2 Tafeln Schokolade (Mischung aus Vollmilch und Zartbitter)

Zubereitung:

Zuerst die Schokolade für den Teig im Wasserbad schmelzen.

Ofen auf 160° (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Form fetten und mit Backpapier auslegen.

Butter kurz cremig rühren. Zucker dazu und etwa 3 Minuten bei hoher Geschwindigkeit hell und luftig rühren. Eier einzeln unterrühren bis die Masse eine mayonaiseartige Konsistenz hat. Falls ihr Sorge habt, dass der Teig gerinnt, könnt ihr zu jedem Ei ein EL Mehl dazurühren. Dann die geschmolzene und etwa 15 Minuten abgekühlte Schokolade kurz bei mittlerer Geschwindigkeit einrühren. Mandeln und Mehl dazu, nur solange rühren bis alles eingearbeitet ist. Evtl. mit dem Teigschaber nochmal durchrühren. In die vorbereitete Form geben.
Ab in den Ofen und auf der mittleren Einschubleiste 35 Minuten backen. Auf der Oberfläche zeigen sich Risse, bei der Stäbchenprobe sind noch feuchte Krümel am Zahnstocher.

Das Bild hier wurde gemacht, nachdem der Kuchen schon eine Weile aus dem Ofen heraus war. Direkt nach dem Backen ist er „höher“, also aufgepuffter.

Auf einem Kuchengitter völlig auskühlen lassen.

Schokolade für den Guss im Wasserbad schmelzen und dann auf den abgekühlten Kuchen streichen.

Evtl. noch Zuckerstreusel etc. drauf. Um den Prozess zu beschleunigen, könnt ihr den Kuchen jetzt für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen – muss aber nicht sein.

Lecker!

Enjoy und bleibt süß!